Sommerschlußverkauf gibt’s ja nicht mehr, drum heißt es ja auch in Deutschland, wie in anderen Nachbarländern, nun »Sale«. Unwillkürlich fragt man sich, was diese Geschäfte wohl sonst das Jahr über machen … Naja. Marketing.
Wie die blockvölkischen Beobachter (Turi) kundtun, stehen einige der Domains von Ehssan Dariani, seines Zeichens kommunizierter Gründer und kommunizierender Frontmann der Berliner Niederlassung der StudiVZ Ltd., zum Verkauf, u. a. die durch unverstandene Satire berühmt-berüchtigten, sanft bräunlich-schimmernden Domains voelkischer-beobachter.de, voelkischerbeobachter.de und voelkischer-beobachter.com, auch letztere eingetragen auf
[owner-c] handle: 9179419
[owner-c] type: ORG
[owner-c] title:
[owner-c] fname: Ehssan
[owner-c] lname: Dariani
[owner-c] org: mencentric.de
[owner-c] address: Kaethe-Kollwitz-Strasse 15
[owner-c] city: Leipzig
[owner-c] country: DE
[...]
[owner-c] email: edariani@gmail.com
[owner-c] updated: 2005-10-19 14:28:08
Nunja, einfach freigeben tut der geschäftstüchtige Student von heute nicht mehr, das durfte das Blogvolk ja schon bei den gekrallten Domains der Studivz-Konkurrenz erleben. (An der angegebenen Adresse soll unbestätigten Links zufolge Lukasz Gadowski (openBC, Firma, Blog), hier im TechnologyReview-Interview, residieren. Verbindung zu Ehssan Dariani? Nun, Lukasz Gadowski ist Gründungsfinanzier der Studivz-Unternehmung …)
Komisch allerdings: ein Klick auf die Domains ergab (mit der jew. Domain) sämtlichst
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Kalte Füße, heißer Deal (unwahrscheinlich bei 1-2 Aufrufen) — oder gefickt eingeschädelte Kampagne gegen Ehssan? No sé.
Apropros Verkauf: in Kleinbloggersdorf macht aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen das Gerücht die Runde, daß die ehemalig vorzeigbaren Führungsstudenten dabei wären, ganz nach dem Vorbild von Teilen der Finanziers, die schlechte Kopie Studivz an die florierende Mutter facebook zu verschachern.
Ob da was dran ist? Don Guiseppe Alphonso scheint das zu glauben:
Die echten Herausgeber des damaligen Völkischen Beobachters waren übrigens nicht in den USA, um sich dort an die Gegner zu verkloppen – wie heisst es nicht so schön?
“They don´t make Nazis as they used to.”
Es heißt wohl abwarten und Tee trinken — und für den, der keinen Tee mag, etwas zum entspannen.
Hmm, das scheint ein längerer Weg zu werden mit dem Projekt