cool!Studs, Spammer unter der Sonne?

Soso, die nächste Studentencommunity startet durch, aber anstatt durch innovative Werbemaßnahmen (hey! Ich muß es nicht billigen, aber hinsichtlich des Marketings macht Studivz so schnell niemand etwas vor; das nötigt mir dann doch Respekt ab) über ollen, ekligen Spam?
Ich zitiere mal aus dem blogdoch.net-Impressum:

Verbot der Nutzung der Kontaktdaten für werbliche Zwecke
Die Nutzung der angegebenen Kontaktdaten zu anderen Zwecken als den dem gesetzlichen Impressumszwang zugrundeliegenden – insbesondere die Nutzung zum Zwecke der Produkt- oder sonstiger Werbung – ist ausdrücklich untersagt. Zuwiderhandlung kann geahndet werden.

 
Tja. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil …

Received: from mail-out1.kundencontroller.de (mail-out1.kundencontroller.de [85.31.185.13])
by famine.uu.org (8.13.1/8.13.1) with ESMTP id l9FK6VlW008352
for <spamtrap@uu.org>; Mon, 15 Oct 2007 22:06:37 +0200
Received: from harm (e178026168.adsl.alicedsl.de [85.178.26.168])
by mail-out1.kundencontroller.de (Postfix) with ESMTP
id 96B4E23923; Mon, 15 Oct 2007 21:07:36 +0200 (CEST)
From: "Info | nur!studenten" <info@nurstudenten.net>
To: <info@nurstudenten.de>
Subject: Pressemitteilung nur!studenten GbR: "Es gibt sie noch: Studentencommunities im Web 2.0"
Date: Mon, 15 Oct 2007 21:07:36 +0200

Befindet sich ein Jurist im Publikum? Ich hätte da quasi ein pubertierendes Startup, welches eine zu große Portokasse hat und wohl eine starke Hand braucht …

Kick die Mio.

Erinnert sich noch jemand an Leo Kirch? Oder an den Überraschungssieger im letzten Poker um die Bundesliga-Übertragungsrechte, arena?
Schon spannend, wie das alles so ineinander greift. Für arena scheint die Rechnung bislang nicht ganz aufgegangen zu sein und mit dem Unterlegenen, Pay-TV-Anbieter Premiere, hat man zwischenzeitlich einen Deal gemacht — der in erster Linie Premiere helfen dürfte.
Noch interessanter erscheint mir ein aktuellerer DWDL-Bericht:

Es sei Kirchs ehemaliger Mitarbeiter und damals noch Arena-Geschäftsführer Dejan Jocic gewesen, der im Frühjahr in den Führungsetagen von Bundesliga-Clubs die Möglichkeiten einer Rückkehr des Pioniers des deutschen Bezahlfernsehens ins Bundesligageschäft ausgelotet habe. Ein erstes Gespräch zwischen dem Geschäftsführer der DFL, Christian Seifert, und Kirchs rechter Hand Dieter Hahn habe im März stattgefunden. Hahn soll auch die Idee für das abgeschlossene Vermarktungsmodell gehabt haben.

 
Mit anderen Worten: Kirch ist wieder zurück im Lizenzgeschäft, die Bundesliga sinniert gar über einen eigenen TV-Sender — der Fußball-Rubel rollt also mehr denn je und spült zumidenst den Bundesligavereinen mächtig Schotter in die Tasche. Wäre es nun nicht langsam Zeit, daß die Vereine alle Kosten, die so ein Bundesligaspiel mit sich bringt, auch vollumfänglich denen, denen dadurch Kosten entstehen, ersetzt?