T-Home Entertain VDSL zum Dritten

Letzten Dienstag bestellte ich telefonisch VDSL, da es über das Internet nicht ging — man könne meinen Anschluß nicht eindeutig zuordnen.
Da ich weder Post von der T-Com bekam noch der Auftrag im T-Home-Portal zu sehen war, machte ich mich gestern auf, auf zur Odysse durch die T-Hotlines.
Die 0800-Hotline, die auf der Website abgegeben wurde und wo ich bestellte, konnte leider nur buchen, nicht aber nach dem Buchungsstand sehen.
Aber es gäbe eine spezielle Entertain-Hotline, ebenfalls 0800.
Dort erfuhr ich nur, daß eine Woche nach Auftragsstellung es nicht zwingend »schon« im Portal sichtbar sein mußte. Aber meine Gesprächspartnerin konnte auch keinen Auftrag finden; um ganz sicher zu gehen, könnte ich aber eine 01803-Hotline anrufen, um auf Nummer sicher zu gehen.
Bei der 01803-Auftragshotline fand man auch keinen Auftrag vor, war aber durchaus gewillt, einen solchen zu erfassen. Bestellung Nummer zwei also …
Heute nachmittag, T-Home-Portal: »Es liegen keine Aufträge vor.« Hat schon eine komische Art von Humor, diese Telekom …
Nachdem ich nun nicht länger warten wollte, opferte ich heute abend eine Stunde meines Lebens, stellte mich ans Ende der Schlange im T-Punkt und kam als Letzter des Abends, quasi das Highlight ;), um kurz nach 19 Uhr dann doch noch an einen »Entertain(er)«, wie die T-Punktler ausweislich ihres Ansteckers derzeit bezeichnet werden. Um es kurz zu machen: kein Auftrag im System zu finden. Was mit den anderen Aufträgen passiert ist: nicht zu ergründen. Aber da keiner im System sei, könne er einen neuen eingeben.
Und so bestellte ich im T-Punkt – und absolut gesehen zum 3. Mal – also wieder einmal T-Home Entertain VDSL. Leider bekomme ich nur VDSL 25, die Upstreamgeschwindigkeit konnte man mir nicht nennen. Und mein Entertain(er) ruft mich morgen gegen Mittag an, ob der Vertrag »durchgegangen« sei.
Denn, wie ich erfahren durfte, die Aufträge werden nachts (Batch? Großrechner?) »in ein anderes System übertragen« und Aufträge, die »liegengeblieben sind, werden nicht weiter bearbeitet«.
Auch habe ich erfahren, daß ich zwei T-Online-Accounts habe: meinen regulären, jetzt an Call & Surf gebundenen sowie einmal T-Online-by-Call. Kenne ich zwar keine Daten dazu, aber das dürfte der Account sein, den man zwangsweise mit T-ISDN zumindest vor Jahren bekam …
Nunja, die Spannung steigt: werde ich noch VDSL bekommen? Wird der Titel »Dr.«, den lt. Aussage meines Entertain(er)s nur T-Online bei meinen Daten hat (nicht von mir …), den Auftrag vereiteln? War meine vormalige Adresse, die als Lieferanschrift angeblich im System war, vielleicht der Grund, warum die ersten beiden Aufträge versackten? Werde ich hat drei Mal VDSL 25 auf meine Kupferdoppelader geschaltet bekommen? Oder nur drei Settop-Boxen, VDSL-Splitter und -Modems? Ist das Bundesliga-Paket, trotz der ausgewiesenen monatlichen Gebühr, wirklich das erste Jahr kostenlos, wie mein Entertain(er) mir mehrfach versicherte? (Er erwähnte übrigens keine 20.000 ersten Besteller, sondern sprach nur von »Bundesliga, 12 Monate kostenlos aus der Aktion«.)
VDSL — das letzte Abenteuer?

«Warum»?

Kann mir jemand erklären, warum einige Publikationen, darunter die Netzzeitung und eben auch die WAZ-Titel unter DerWesten.de die französische Form der Anführungszeichen verwenden?
Hat sich zwischen 1995 (nebenstehender Scan stammt aus dem DUDEN, Band 1, Ausgabe 1995) und heute gravierend in dieser Hinsicht etwas getan? Zwischen 1967 und 1995 jedenfalls hat sich an den »Richtlinen für den Schriftsatz« diesbezüglich meines Wissens nichts geändert; wobei ich ad hoc nur 1967, 1986 und eben 1995 direkt nachsehen kann.

DerWesten: Doubletten

Ich kenne zwar nicht den Hintergrund, warum es zum Thema VDSL in Langendreer gleich zwei WAZ-Artikel gibt, die nach einem schnellen visual grep auch noch bis auf’s Datum (06.08.07 vs. 16.08.07) identisch zu sein scheinen — aber daß beide von der Suche angezeigt werden könnte noch spannend werden. Ich weiß nicht, inwiefern in der WAZ-Gruppe heute schon Artikel recycled werden (lies: wort- und teils auch satztechnisch identisch in mehreren Zeitungen auftauchen); in meiner alten Heimat geschieht das bei den Lokalblättern seit langem.
Interessant finde ich denn auch die (marginalen) Unterschiede zwischen der bebilderten DerWesten-Fassung (in »Start > Nachrichten > Technik«) und der, bis auf die fehlenden Zwischenüberschriften und die fehlende Grafik, identischen »Von Christoph Dernbach«-Fassung in »Start > Nachrichten > Technik > Computer u. Multimedia« des »Leopard«-Artikels. Es sieht fast so aus, als sei die »DerWesten«-Variante für das Web aufgehübscht worden?