100% Preis, 99,x% Ton?

Heute abend gehe ich in Indiana Jones 4 — mit extra gespitzten Ohren.

(Via fefe.)

[Update, 2008-05-31] Gravierende Tonprobleme sind mir in Gütersloh nicht aufgefallen. In zwei Szenen nahm ich bläuliche Streifen wahr, deren dramaturgischer Wert sich mir nicht erschloß. Hinsichtlich der extraterristrischen Thematik möchte ich dem geistigen Vater dieser Bewegtbildproduktion allerdings raten, in Zukunft mehr auf die Phantasie des Zuschauers zu setzen statt auf die – nicht sparsam eingesetzten – Effektkünste der ILM. Im übrigen habe ich zwei Dinge vermißt: die Einbledung »Kinder, dies nicht zuhause nachmachen« als es für Dr. Jones »gar nicht gut« aussah – »Indy 4« ist immerhin nur FSK 12 – sowie den obligatorischen Hinweis, daß bei der Produktion keinem Tier ein Haar gekrümmt wurde. Letzteren mag ich aber auch nur übersehen haben …[/Update]

Ubuntu 8.04 LTS »Hungriger Hornochse«: /tmp on overflow

Werde ich zu alt für Linux? Von SuSE bin ich ja im letzten Jahrtausend weg, weil mir die wüste rc.config zu Windows-like wurde (mehrere Netzwerkinterface zu konfigurieren war nicht grade lusitg, zumal wenn man über dei vorgesehenen – IIRC – 4 hinauskam). Seit dem pendele ich zwischen Debian- und RedHat-Derivaten, mit Ubuntu überwiegend für den Desktop.
Ich bin sicherlich etwas old-fashioned, …

Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
overflow 1.0M 60K 964K 6% /tmp

… jedenfalls geht mir etwas sehr weit.
Wem das auch mal passiert: offensichtlch hat Ubuntu – ich weiß nicht, ob Debian diesen Spaß auch schon macht – lustige init-Skripte, die bei einem vollen /tmp-Filesystem (wie ich es nach meinen uvcvideo-Experimenten hatte) /tmp auf ein kleines Psedo-FS legen, damit überhaupt noch was tut. Ja, die ist eine elegante Möglichkeit, um ein sich selbst lahmlegendes System (ohne Platz in /tmp wird vieles nicht starten wollen) zu vermeiden — aber ohne einen Mechanismus, der zur Laufzeit, sobald das eigentliche /tmp-FS wieder Platz hat, /tmp wieder auf real nutzbare Größen ummontiert, ist das in meien Augen nur eine weiere Windowisierung: ohne Reboot bekommt man keinen wirklich nutzbaren Desktiop wieder, denn fast alle Tools haben temporäre Dateien in /tmp und 1 MB reicht grade so für Lockings, nicht aber für Downloads zwecks Bearbeitung mit $ANWENDUNG :(
Konsequenterweise habe ich mir dann, wie ich es bei Windows üblichweise tue, die Zeit für eine sauberes Shutdown geschenkt und per Power-Cycle einen Neustart initiiert.

Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
/dev/sda2 34G 32G 1.7G 96% /

*seufz*

Browser, the CPU Hog

Oh my … I left my N810 running over night with “Browser” open, simply pointing at a blog. Fortunately I left the power supply plugged in to charge it overnight, since, as I grabbed the N810 for departure, it showed a maxed out CPU while doing nothing more that showing that blogs page — further investigation via “Show Processes” revealed the “Browser”-application as being CPU hog No. 1. I assume it’s because of fimpern’s multiple “active content” (javascript, flash) — did I mention that I consider flash anything than being mostly harmless?
I’d rather like seeing comparisons on CPU load of N810′s tiny embedded 160 BogoMIPS “ARMv6-compatible processor rev 2 (v6l)” and e. g. an EeePC with it’s x86-type Celeron or Atom CPU. As I mentioned before, even YouTube can easily max-out N810′s tiny ARMv6 — will/does perform EeePC/WIND/… much better?

Es geht auch ohne …

… MySQL-Server bei WordPress. Also zumindest so ein bißchen.
Hachja. Dies ist für mich wieder mal ein Paradebeispiel für nicht ganz so vorausschauend programmierte Software; eigentlich würde ich eine automatisch geschaltete »Maintenance«‐Seite erwarten, die auf eine aktuelle Downtime hinweist, anstatt daß der Besucher der Seite über interne der Datenbank-Struktur informiert wird. (Bevor wir bei emacs-vs-vi landen: ja, ich vermute, daß SPHPBLOG ähnlich »optimistisch« gecodet wurde und sich entsprechend ähnlich verhält, leider. Ach, halt, nein: SPHPBLOG hat ja grade keine Datenbank unten drunter … Die Fehlerbehandluig bei »can’t write« (z. B. weil Platte voll) – die fragliche Operation schlägt kommentarlos im Webfrontend fehlt – ist, zugegebenermaßen, auch optimierungsfähig, ja.)