Medion akoya Mini && Linux …

Ich hatte mir gesagt, sollte am Samstag noch ein akoya da sein – den Berichten nach ja eher unwahrscheinlich –, dann … schlage auch ich zu. Nicht nur, weil ein Campinghändler und Trigano-Importeur mir durch späte Fehllieferung meinen Plan der Umrüstung meines Trigano-Faltcaravans – zwecks 100 km/h-Zulassung – vermasselt hat; an sich ist das akoya Mini in der Hard-Software-Kombination ja schon interessant.
Wie es der Zufall (Schickal?) wollte, es war noch mindestens eines im Käfig, und es war weiß — Herr Ober, ein Netbook, bitte.
Augenscheinlich war’s das letzte weiße, denn vor der Aushändigung – »Stellen Sie sich schon mal an!« »Nein, das ist nicht meins, ich warte auf das Notebook, aber ich sehe Ihren Kollegen nicht mehr‽« – war noch der Austausch des versiegelten Ausstellungskartons durch einen anderen aus dem Lager, vermutlich dann wohl schwarz, zu vollziehen.
Nach einigen eher wenig zielführenden Versuchen, mit in UNetbootin vorkonfigurierten Distributionen, Linux auf dem akoya Mini so zu booten, auf das ich über’s LAN per dd ein Image der ganzen akoya-Platte sichern könnte, war Ubuntu 8.04.1 dann schlußendlich Retter in der Not: Desktop-Image i386 gezogen (VDSL++), mit UNetbootin auf USB-Stick installiert, akoya gebootet (Bootreihenfolge im BIOS des akoya habe ich aktuell auf USB-CDROM/USB-Disk, Netz, Platte, USB-Floppy gestellt …) – und tah-tah, ein Ubuntu Desktop in 1024×600 und DHCP-versorgtem eth0. dd und nc bringt Ubuntu gleich mit — super, dann kann’s ja losgehen ;)
Die nächtliche, unbeaufsichtigte dd-Aktion mit anschließender md5sum war erfolgreich, heute morgen dann auf den 1-GB-USB-Stick von UNetbootin »Parted Magic« gepackt, akoya-Platte repartioniert (je ca. 32 GB für Windows & Linux jetzt, 2 GB Swap für Linux als /dev/sda3), nochmal mit UNetbootin Ubuntu 8.04.1 draufgebraten auf den Stick, nochmal in Ubuntu reingebootet und »Install« angeklickt. Die XP-Home-Installation wurde in die grub-Konfiguration eingetragen, Ubuntu 8.04.1 jedenfalls bootet auf dem akoya Mini jetzt. Was mit Windows ist, werde ich späte sehen; der initiale Start endete mit der Nichtakzeptanz der MS-Lizenzen, aufgrund derer das akoya-Windows schmollend sich abschaltet ;)
Letztlich scheint mir mein Weg mittels Desktop-Image einfacher als der über Alternate Install, aber wie gesagt, Windows habe ich noch nicht weiter getestet, allerdings hatte ich bislang auch nie Probleme, wenn die Windows-Partition bei der Linux-Installation in grub eingetragen wurde. Aber bei Ubuntu 8.04 muß man ja auf Vieles gefaßt sein …
Next Step ist dann die WLAN-Treiber-Installation; immerhin gibt es augenscheinlich zumindest prinzipiell funktionierende Treiber … Die Webcam wird ja auch prinzipiell erkannt, aber augenscheinlich noch nicht korrekt angesteuert (luvcview bricht ins Essen) — mal sehen, ob die Masse an akoyas da zu schellen Lösungen führt ;)