Penner im Produktmarketing

Jetzt mal ehrlich, wie bescheuert kann man eigentlich sein? Die Firma Freedom Keyboard, von denen ich ein BT-Keyboard seinerzeit für’s Nokia 6630 mir gekauft hatte, würde heute von mir gerne einen hypergeilen, auf irgendwelchen windigen Beipackzetteln hinterlegten, Code wissen wollen — hätte ich denn eines ihrer coolen Dual-Mode-Keyboards und würde den S60-3rd-Treiber einsetzen wollen.
Wie schon beim N95, muß ich auch hier wieder auf den Support des labelklebenden Herstellers – Freedom Keyboard Ltd. – verzichten und mich der Treiber des orignären Herstellers bedienen — Freedom Keyboard legt leider keiner Wert mehr auf die Pflege ihrer älteren Produkte.
Mit anderen Worten: Mit den Treibern von ids.hk konnte ich auch an mein E71 eine etwas komfortablere Tastatur anbinden, welche ich z. B. auch mit dem 6630 oder N95 (oder Windows-Geräten) nutzen kann. Der Hersteller meines Keyboards hingegen möchte von diesen, seinen offensichtlichen »Jugendsünden«, nichts mehr wissen und hat schon vor über einem Jahr sämtlichen Support eingestellt. Insofern: gutes Produkt, bescheidener Support — ich werden Produkte dieses Kurzzeitsupportherstellers zukünftig jedenfalls sehr aktiv meiden, denn selbst, falls gnädigerweise noch neue Software bereitgestellt wird, dieses Beharren auf der Verfügbarkeit von bekifften Beipackzetteln, Jahre nach dem Kauf, ist für den Endkunden kaum zielführend …

Dick Fir, Freedom Keyboard Ltd.

(Blogged via locr: Europe, Germany, North Rhine-Westphalia, Gütersloh, Schalückstraße)

Sagt mal, geht’s noch? Bei einem hochmobilen Keyboard wollt Ihr nach >2 Jahren ‘ne schwule Nummernkombination vom Quickstartguide von mir zur Freischaltung wissen‽