simquadrat, die SIM mit der Festnetznummer

… wollte ich im Selbstversuch dann mal mir ansehen, denn das e+-Netz, in dem Sipgate — die Firma hinter dem Produkt »simquadrat« — dieses Angebot realisiert, habe ich seit ca. 1997 wie die Pest gemieden. Aus Gründen.

Ich habe brav auf den Erhalt der email am 26.02., daß es nun losgehen könne, gewartet:

Flott in der Abrechnung ...

vielen Dank, dass Sie uns in den letzten Wochen Feedback gegeben haben. Vieles haben wir direkt zum Start umgesetzt und seit letzter Woche kann man die SIM-Karte mit Ortsrufnummer und Datenflat auf www.simquadrat.de buchen.
 
Gehen Sie einfach auf https://www.simquadrat.de/signup und melden Sie sich kostenlos an. Danach können Sie die SIM-Karte mit Ortsrufnummer und 1.000 MB High-Speed-Daten für 9,95€/Monat bestellen.

Dies habe ich dann auch getan, und kurze Zeit später trudelte auch schon die Rechnung ein. Spannenderweise allerdings für ein »Telefonieguthaben« bei »sipgate.de«:

Pos. Art. Nr. Bezeichnung Menge Einzelpreis
netto
Einzelpreis
brutto
USt
1 1 sipgate.de, Telefonieguthaben 1 12,56 14,95 19%

So schnell Sipgate mit der Abrechnung ist, so wenig schnell ist die SIM da; am 26.02. bestellt und ab dann berechnet, ist sie bis heute, 3 Werktage später, noch immer nicht in Berlin eingetroffen. Und während man wegen der Netzwahl skeptischen Nicht-Kunden Gratis-SIM andient, …

… muß ich zahlender Kunde auf twitter-Nachfrage mich wie folgt belehren lassen:

3 Tage (plus Wochenende, ergo 6, bis ich sie frühestens nun werde nutzen können), das sind immerhin 10% eines rechnerischen Monats, und damit 10% der Flatrate von 9,95 €, die Sipgate ohne Gegenleistung einsteckt. Nicht viel im Einzelfall, aber Kleinvieh macht ja auch Mist …

Update, 2013-03-01, 17:00: Während der Artikel auf seine Veröffentlichung wartete, sprintete ich auf dem Weg zum Bahnhof noch mal zum Briefkasten, uns siehe, auch meine SIM war da. Mittwoch Mittag bis Freitag finde ich dennoch etwas lang für einen Brief von Düsseldorf nach Berlin, und statt des »:D«-Smileys im Tweet hätte ich eine andere Wortwahl vorgezogen; aber immerhin hat man wohl eingesehen, daß es ein Problem gibt und hat es adressiert.