Replik von Studivz

Hmmtja, Ehssan blogt wieder:

Offenbar sind meine Formulierungen und flotten Sprüche in letzter Zeit der Nährboden für allerlei Missverständnisse…

 
Also, »Mißverständnisse« würde ich es nicht nennen; der Zensur-Vorwurf ist alles andere als entkräftet, die einzig logische Konsequenz, wenn das Studivz-Blog als Blog auch betrieben werden soll, wäre die nachgelagerte Entfernung von Einträgen aufgrund von rechtlichen Notwendigkeiten. Rein willkürliches Unterdrücken von Beiträgen findet keine Gegenliebe.

Nun, ich folgere überrascht, dass dieser Blog mittlerweile nicht nur beliebter ist als gedacht,

 
Auch dieser Interpretation würde ich eine Alternative entgegen stellen wollen: das offizielle Blog der Firma Studivz Ltd. hat es aufgrund vom von Ehssan angezettelten, Studivz-einseitigen öffentlichen Waschen vermeintlich schmutziger Vertragswäsche, gepaart mit als unpassend empfundenen Verhalten, flambiert durch das nachgewiesene extensive Domaingrabbing von Domains der Konkurrenz, in den Wahrnehmungshorizont Klein Blogistans geschafft. Dort tritt man augenscheinlich besser leise und gefühlvoll auf, sprödes Beleidigtsein oder gar arrogantes Rumgezicke ruft sofort die Blogger auf den Informationsbeschaffungsplan.

sondern auch, dass die Leute zu gerne hier Kommentare hinterlassen würden. Mir fehlt leider die Zeit, um alles zu moderieren;

 
Andere Firmen stellen einfach fähige Leute ein … Was Ehssan offensichtlich noch nicht verinnerlicht hat: als Schreiber auf dem Studivz-Blog ist es nicht mehr der Student Ehssan Darini, der privat blogt und der auf Parties Frauen auf dem WC videointerviewt oder einhändig filmend ein zweites Eis erbittet. Es ist der Unternehmer Dariani, der beim Bloggen für’s VZ Geschäftspartner und Journalisten in den Schmutz zieht, das Domaingrabbing von Konkurrenzdomins lt. Michael Brehm mitzuverantworten hat und nicht zuletzt durchaus aktiv in den Medien dafür gesorgt hat, daß man Studivz kennt. Wieso er sich dabei wundert, daß »bis vor kurzem […] sich keiner für meine Meinung interessiert [hat] und jetzt habe ich das Gefühl, dass ich mal dringend ein Nachhilfeseminar in Diplomatie im Auswärtigen Amt besuchen sollte…«, ist für mich nicht ganz nachvollziehbar.

wie neulich gepostet. Und: Ich verstehe dieses Blog primär als ein “Newssystem”, um die Studis auf dem Laufenden zu halten über technische Hintergründe und anderen Themen.

 
Dafür eignet sich – da keine Kommentare erwünscht sind –, welche Software?

Im studiVZ gibt es die Möglichkeit freie Gruppen zu bilden (es gibt schon viele von Bloggern), und in diesen sich auszutauschen, jeden (z.B. diesen Autor) und alles (z.B. diesen Beitrag) zu kritisieren oder zu loben und grenzenlos zu spekulieren! Das alles ohne, dass ich täglich zig Kommenatre lesen und dann moderieren müsste: Freiheit!

 
Öffentliche Kritik bleibt also unerwünscht? Nun gut, wie man seine Kundschaft informiert, muß jeder selbst wissen; mein Verständnis eines Blogs kollidiert allerdings mit derlei Anwandlungen. Wo nur eine Einbahnstraßenkommunikation gewünscht ist, sollte nicht ein bidirektionales Tool gewählt und nur wohlwollende Antworten darin freigeschaltet werden. Aber das ist nur meine unbedeutende Meinung …