Web 3.0

Bevor der »Hauptfilm« heute abend, vielleicht, weitergeht – gespielt wird lt. Welt.de »Wie Deutschlands heißestes Start-Up vor die Wand fährt« –, vielleicht als kleiner, auch gedanklicher Einschub ein Verweis auf den heutigen Userfriendly-Comic.
Die dort aufgeworfene Frage beschäftigt mich auch, zumal derzeit vieles, was neu auf den Markt geworfen wird, hip mit »2.0« (und vorzugsweise dem gar‐nicht‐mehr‐makelhaften »BETA«) bezeichnet wird — selbst wenn weder Idee noch Ausfühung mehr als eine Versionnummer 0.75 verdient hätte.
Ein lesenswertes Interview mit Tim O’Reilly in zwei Teilen gibt’s bei Spiegel Online.

(Mentale Notiz: dringend mal mit JSON rumspielen.)

Wer zu spät kommt …

… aber wann ist eigentlich »zu spät«? Donnerstag morgen gegen 08:30, der Lidl in der Nähe. Versuch, einen von den angebotenen DVD-Playern zu ergattern, weil so mit Kartenleser wäre ja ganz praktisch, außerdem tut die rund 3 Jahre alte vorhandene 30-Euro-Möhre nicht mehr richtig. Früh da sein, weil schon im Prospekt gewarnt wurde: »Dieser Artikel kann aufgrund begrenzter Vorratsmenge bereits am ersten Angebotstag ausverkauft sein.«
Ok, ich kürze die Spannung ab: um 08:30 war nichts mehr von der DVD‐Player‐Angebotsware da. Selbst das Nachfragen in anderen Filialen ergab nur, daß auch dort nur wenige Geräte geliefern wurden, weit unter der Nachfrage. Faszinierend. Vor allem, da ein 39‐Euro‐DVD‐Player meines Erachtens nun kein soo unschlagbares, nie dagewesenes Angebot darstellt. Liegt das an Weihnachten?
Naja, bleibt also nur, auf das ähnliche Angebot irgendeiner anderen Kette binnen der nächsten 3 Montate zu warten — mit nur einem SD-Slot gab es ja erst kürzlich einen bei real für vergleichbares Geld.

Kommt Zeit …

»Leider dauert es noch II«:

Ihr werdet uns zerreißen, es ist aber leider so: Das studiVZ wird noch bis voraussichtlich morgen (Freitag) Nacht offline sein.

 
Liebe Studenten, Scheiße is': Studivz liegt darnieder und wenn es jemals wieder reanimiert wird, könnte es passieren, daß aufgrund eines ausgelobten »Buggeldes« seitens Studivz (als Screenshot falls sich die Seiten mal wieder ändern sollten über die Zeit …) schlechter erreichbar ist als sonst:

[…] Diese Hinweise haben wir immer aufgegriffen, die Lücken geschlossen und sind dankbar für Eure Meldungen. Daher haben wir entschieden: Das Auffinden von Sicherheitslücken wird jetzt belohnt. Jede tatsächliche XSS- oder CSRF-Lücke, die Ihr findet und uns meldet ist ab sofort 128 € äh 256 € wert. Schickt eure Hinweise bitte an lueckensuche@[…]

 
Eine echte Offenbarung erscheint mir dieser Eintrag zu sein:

# studiVZ Team Says:
November 30th, 2006 at 17:38
@Fidel @Nogga @OpenVB
Gute Idee mit dem Testsystem, aber leider konnten wir das auf die schnelle nicht realisieren. Wir werden das gleich nochmal besprechen.

 
Selten kommt es vor, doch jetzt bin ich sprachlos.
An sich ist die grundlegende Idee ja gut, den Code genauer zu inspizieren. Aber ein Hacking‐Contest auf die Software, die das Live‐Portal treibt, auf dem oder den Servern, die das Live‐Portal darstellen? Und wie soll ein Proof‐of‐Concept aussehen, der »Kenntnisnahme von jeglichen Nutzerdaten unbedingt« ausschließt? Selbst der nächstbeste Fake‐Account hat nunmal Nutzerdaten.
Wie gesagt, ich bin sprachlos.