Große Taten aus dem Strandkorb

Da stolpere ich doch bei Spiegel Online über ein Bild mit zwei G8lern — und muß spontan dran denken, daß ja auch ich, etwa ein Jahr ist es her und es war an der Nord- statt der Ostsee, Wichtige Dinge aus dem Strankorb erledigte:

Heiligendamm 2007
Baltrum 2006

Leider weiß ich spontan nicht mehr, welche Präsenz ich damals grade retten mußte (oder war es gar ein internes System?), aber man darf wohl drei Dinge festhalten:

  1. Blau-weiß ist das schönste Strandkorb-Design

  2. Es ist ungeheuer entspannend, in Strandkörben zu arbeiten — wie sonst soll man dieses geballte Strahlemann- (und natürlich auch -frau-) Verhalten werten?
  3. Ich war wieder einmal der Zeit voraus

Must watch

Vorhin bei Spiegel Online gefunden: Warum jeder sich über die zunehmenden Überwachungs-Begehrlichkeiten Gedanken machen sollte:

Anschaulich wie selten zuvor visualisiert das Panopti.com des Designers Johannes Widmer die ganz profane Rundum-Überwachung im Alltag. Ein Schaustück für alle, die Datenschutz bisher für Seelenbalsam für Paranoiker hielten.

 
Bitte insbesondere auf den Frosch achten …

ReLounge

Spät dazugestoßen, als Lyssa ihr Blog in der (neuen) Lounge schon nur noch spärlich updatete, verfolge ich nun interessiert den Twitter-Feed.
Ich stehe Twitter ja durchaus skeptisch, um nicht zu sagen kopfschüttelnd gegenüber — so eine wirkliche Daseinsberechtigung hat es meines Erachtens nicht, aber das hindert ja nicht wirklich.
Warum aber bindet man nicht sein Gezwitschere ins eigene Blog ein? Sicher, alles neue muß ausprobiert werden (stay tuned for blog.painseeker.de ;)), aber diese Abkehr der einst offensichtlich beliebten Blogerin, das irritiert mich doch.
Aber ich verstehe, daß man mit der Zeit gehen muß, ergo werde ich mich mal dran manchen und ein Mail2Blog-Gateway basteln — für Joomla gibt’s sowas ja schon, für SPHPBLOG m. W. nicht. (Wie sieht das Serpent’s Pity aus, corona?)

Was wurde eigentlich aus …

… Inktomi?
Anläßlich des Morgenkaffees, heute mal wieder aus einem Blase1.0-Behältnis getrunken, wunderte ich mich, was eigentlich aus der, so um die Jahrtausendwende herum, ziemlich hippen Suchmaschinenbutze geworden ist.
Zum Glück war Inktomi nicht die einzige Suchmachinentechnik, sodaß man heute z. B. via Google rausfidnen kann, daß …

Inktomi
Inktomi nahm lange eine Sonderstellung unter den Suchmaschinen ein, da Inktomi ein reiner Anbieter von Suchtechnologie war, selbst aber kein Suchportal betrieben hat. Für die Suchmaschine Hotbot des Magazins Wired lieferte Inktomi allerdings seit 1996 die Suchdaten; Hotbot wurde im Dezember 2002 eingestellt – nur wenige Tage bevor Yahoo Inktomi aufkaufte und diese Technologie als als Grundlage für die eigene Suchmaschine nutzte.

 
Archive.org hat eine recht umfangreiche Sammlung an alten Inktomi-Homepages, sodaß sich dort dieses verifizieren läßt und auch zeitlich eingrenzen: lt. Pressemittleitung geschah es am 19.03.2004.
Heute landet man bei der Eingabe von www.inktomi.com auf Yahoo!-Seiten, die suggerieren, »Sponsored Search is an effective way to advertise«.