GAUs in the making?

Was schmeißt mir netvibes da eben raus? Brand im AKW Krümmel und ebenfalls Notabschaltung von Brünsbüttel?
Nun bin ich sicherlich kein Urgrüner (u. a. fahre ich eine CO2-Schleuder mit funktionierendem G-Kat nach Euro-2 und keine 70er Jahre Ente oder einen Ur-Bulli mit »Atomkraft? Nein Danke!« als einzigem Umweltschutzsymbol), aber seit mir als Steppke Tschernobyl das Pilze suchen im Wald versaute, sehe ich Atomkraftwerke – als »Strom kommt aus der Steckdose«-Massenverbraucher – mit anderen Augen.
Ich denke, mehr denn je, daß der »Einstieg in den Ausstieg« dringend notwendig war und es bestenfalls fahrlässig wäre, am Abschaltungsfahrplan zu rütteln. Daß Tschernobyl nicht in Deutschland geschah, war reines Glück — und Krümmel wie Brunsbüttel belegen, daß das Glück nicht ewig Deutschland gewogen sein kann.

Painseeker on tour – heute: 2 GB SD-Karten, Cardreader und Linux

So langsam habe ich von der ganzen PC-Altlast die Nase voll, aber gestrichen …
Disk /dev/sde: 1003 MB, 1003749376 bytes
29 heads, 28 sectors/track, 2414 cylinders
Units = cylinders of 812 * 512 = 415744 bytes

Obiges schmeißt mein feister Buntu-Laptop raus, wenn ich die 2-GB-Micro-SD im SD-Adapter in den Cardreader stecke.
Zuhause habe ich sie, in einem anderen Cardreader, an einem Fedora Core 6 beschrieben, virtuell ohne Probleme. Nun habe ich die Karte mit diesem Cardreader als Medium an meinem Autoradio – und Datenkuddelmuddel erster Kajüte gehabt (das Radio legt eigene Ordner an, da es auf Knopfdruck CDs nach MP3 wandeln kann): defektes FS, in Folge kaputte Songs.
Nach ein wenig Googelei scheint es ein Problem des Cardreaders zu sein (immerhin schon USB 2.0), kann das sein? Wie scheiße ist diese Kacke eigentlich? Schlimm genug, daß man sich 2007 noch Gedanken über FAT 12, FAT 16 oder FAT 32 machen muß, aber daß die Hardware auch rumzickt …
*sigh* Gut, daß ich noch einen 1 GB CF-Brocken mitnahm und das Audioarchiv auf den Schlepptopp spiegelte … Woher ich wußte, daß das sinnvoll sein könnte? Keine Ahnung — aber die »Regenschirmtheorie« kann ich bestätigen (es regnet nicht, wenn man extra einen Regenschirm zur Prophylaxe mitgenommen hat).

gpsd 2.33 not recommended

Als umsichtiger Urlauber habe ich standesgemäß 2 computertaugliche GPS-Empfänger mitgenommen (1x recht neues BT-Teil, 1x ältere CF-Card Fortuna Pocket X-Track) — und mußte feststellen, daß nicht jeder Versionssprung von Vorteil ist.
Unter Fedora Core 1 habe ich vor über einem Jahr viele WLAN-Scans mit Kismet und gpsd im Hintergrund gemacht. Seinerzeit lief das einfach reibungslos gut; mittlerweile bin ich bei Ubuntu auf Desk- und Laptops angekommen, und unter Ubuntu Feisty tat das mit dem GPS nun mal gar nicht — selbst xgps meldete den chronischen Verlust des GPS-Locks:

Nach der Verzweiflungstat (gpsd-2.34-Sourcen holen, bauen, ausprobieren) bin ich nun guter Dinge, endlich auch mein GPS am Laptop wieder nutzen zu können:

Warum nicht gleich so?

Die gar lausige Qualität bitte ich zu entschuldigen — es solte schnell gehen und das 6630 ist nun mal alles andere als eine fähige Videokamera :(

Lebenszeichen

Nachdem die Anbindung per WLAN zwar super funktioniert, die 54 MBit/sec Linkspeed nach dem Gateway aber auf ca. ISDN-Speed heruntergebrochen werden, statt der Bildparade »nur« eine Collage von Bildern — auf den ausdrücklichen Wunsch eines einzelnen auch wieder mit Katzenbildern. (Update vom Upload dieser Zeilen: der Download geht nur mit ca. 8 kByte/sec; der Upload der Flash-Videos klappte grade mit bis zu 100 kByte/sec *soifz*)
Ansonstens gibt’s hier auch nicht sonderlich viel Neues zu berichten. Das Wetter ist nach wie vor gut bis super, die lokalen Spezialitäten munden noch; leider ist der Wein aus der Region etwas kostenintensiv, für meinen Gaumen für seine Qualität schlicht zu teuer.
Dank twitter-auf’s-Handy bleibe ich grundlegend auf dem Laufenden, was diverse Andere so treiben – so hat Lyssa Spaß im Mittleren Osten, Jo ‘Blogplätter’ Schäfers läßt sich auf’s DVB-T-Abenteuer ein (been there, tried it, lost appetite myself) und die unheilige Allianz saruman/elburro probieren sich am Livetwittern als Alternative zum Livebloggen, da saruman ja sich zu bloggen noch nicht traut – dennoch stehe ich Twitter nach wie vor skeptisch gegenüber: das Geschäftsmodell dahinter, zumal dank API man die Webseite nicht mal ansurfen muß, erschließt sich mir nach wie vor nicht.
Aber ist eigentlich auch egal — Sonntag geht’s in die Maremma, vom Fels- an den Sandstrand und zu wohl ca. 2 Grad mehr lt. wetter.com … WLAN hat jener Platz nicht (der, der hat, ist exorbitant teurer — zumindest finde ich 200,– mehr für eine Woche Camping schon nicht von schlechten Eltern; WLAN-Nutzung ist da noch nicht flat drin), mal schauen, ob und wie ich da den »Uplink« zum heimischen Blog hinbekomme (‘nen Dual-Accesspoint (2 Radios) sowie Equipment für einen weiteren habe ich ja dabei) …
Wer mag, kann ja schon mal nach FONeros in der Gegend von Grosseto für mich succhen ;)