Python for S60 – r0x0r!

Darauf habe ich ehrlich gesagt schon lange gewartet — vielleicht nicht unbedingt auf Python, aber auf eine einfache Möglichkeit, mit dem Mobiltelefon mehr zu machen, als nur SMS einzutippen und gelegentlich, oldschool!, zu telefonieren. (Letztlich ist das mit ein Grund meiner Fixierung auf Linux bei Computern und computernahem Equipment — über olsrd z. B. manage ich automatisch meinen DSL-Link @home, der aus 1x kastriertem SDSL 1500/500 und 1x ADSL2+ 16000/1000 besteht, VDR ist meine netzwerkfähige Videorecording- (und partiell: -streaming-) -Lösung, ..)
Was ich suchte, war eine Möglichkeit, mit geringem Aufwand Funktionen der S60-Handies zu kombinieren — mit Python for S60 existiert so eine!
Ich habe einen Großteil der gestrigen Nacht darauf verwendet, zumindest Grundzüge von Python mir anzueignen. Herausgekommen ist ein — aus drei GPLten Beispielen, äh, zusammengestückeltes – Programm mit 200+ Zeilen, welches

  • sich mit einem Bluetooth-GPS verbindet,

  • alle paar Sekunden die GPS-Position als auch den GSM/UMTS-Sender, mit dem das Telefon grade verbunden ist, logt sowie
  • beim Wechsel des Senders ein Foto knippst und ablegt.

Gut, einen Preis für Orginalität bekomme ich nicht — in etwa das, was mein Code macht, gibt’s schon. Aber als proof of concept ist es eine tolle Fingerübung gewesen ;)
Was ich machen möchte ist, anhand der Funkzellen-ID eine ungefähre Lokalisierung durchführen zu können (die Information von Funknetzzellen in der Nähe ist grade Indoor viel verfügbarer) — z. B. um sowas in vernünftig zu haben …
So nett der Gedanke hinter Plazes auch ist, es überzeugt mich als auch corona (fimpern.de) jetzt nicht so, als daß wir regelmäßig uns aktuell »plazen« würden. Ohne dies allerdings, ist Plazes eher über …
Naja, mal sehen, was so geht. Noch erscheint mir Python for S60 ein sehr gelungener Ansatz zu sein, mehr lustige Tools für die Series-60-Telefone zu bekommen — oder eben, frei nach Peter Lustig, »selbermachen«.

Bye, bye, Twitter …

Kurze Info — längerer Eintrag folgt später ;)
Ab sofort ist das »Gezwitscher« erst einmal Geschichte (to be replaced by an offline solution) — die Wartezeiten auf den Content von Twitter.com waren einfach zu lang.
Suckzessive werden auch andere Bereiche, die derzeit life vom entsprechenden verma[t]sc[h]ten Service geholt werden, durch statische, offline aktualisierte Schnipsel ersetzte. Vorbild sei die für sietland.net realisierte Overlay-Grafik
Ich hoffe, daß macht blogdoch.net wieder etwas besser lesbar — wen’s tröstet: auch ich durchlief beim Posten und jeder Vorschau dieses twitter-Jammertal ;)