Terrorangriffe mit sprengstoffbeladenen, radioaktiven Bobbycars …

… dürfte in ca. 8 Wochen der Höhepunkt der durchaus phantasievollen Gedankenrally sein, die unter dem Motto »Wem fällt noch ein Horrorszenario ein, mit dem wir die Akzeptanz für unsere Pläne zur Kriegsrechtanwendung in Friedenszeiten erhöhen können?« läuft.
Aktuell, nachdem Flugzeuge vom Bundesverteidigungsminister – ungeachtet wahrscheinlicher Konflikte mit profanen rechtlichen Dingen wie dem bundesdeutschen Grundgesetz – für vogelfrei erklärt wurden, stellte der Innenminister des von Seehäfen quasi umzingelten Binnenbundeslandes Binnenfreistaates Bayern, Beckstein, fest, daß ein »Einsatz der Bundeswehr im Anti-Terror-Kampf im Inland […] nicht auf den Luftraum beschränkt bleiben« dürfe; auch Wasserwege seien durch Terroristen gefährdet!
Sowas. Wie ist das denn mit Autobahnen? Wäre nicht ein Leopard 2 alle 1500m auf jeder Bundesstraße und Autobahn eine gute Möglichkeit, mutmaßliche Terroristen, die vielleicht ein Kfz mit Sprengstoff beladen haben und einen Anschlag planen, an der Durchführung ggf. zu hindern?
Eine imense Gefahr geht natürlich auch von Briefträgern aus, jene könnten ja Kontaktgifte verteien und so ganze Stadtteile kontaminieren. Und erst die rasenden Fahrradkuriere mit ihren undurchsichtigen Rucksäcken und Fahrradtaschen! Und nun? Was tun‽
Es hilft nichts. Wir müssen für die Aufrechterhaltung der Inneren Sicherheit alle Soldaten zurück ins Land holen und über das Land verteilen. An jeer Straßenecke muß ein Soldat mit MG stehen, bereit, die FDGO gegen jeden Verdächtigen zu verteidigen; ausgestattet mit dem robusten Jung-Mandat des »übergesetzlichen Notstands« in Zweifel ohne Umschweife mit tödlicher Waffengewalt. Erst dann kann sich ein Bundesbürger – vorsogrlich nackt und insbesondere ohne Taschen – wieder sicher auf den deutschen Straßen fühlen!