Wohnzimmer-Dino

Endlich mal wieder ein Papa-kompatibles Spielzeug. Zwar nicht ganz so HiTech wie »Pleo«, aber durchaus auch interessant; und mit drei Tagen Zusammenbauzeit nach Anleitung durch überwiegend Kinderhand auch nicht ganz trivial:

»*Roaaaarrrr…* Ouch!« ;)

(DWDL.de) Zeitreise

Grade drüber gestolpert auf DWDL.de: Nach der verheerenden Flutwelle Ende 2004 nahmen Rundfunksender »mißverständliche Titel« wie »die perfekte Welle« oder »die Flut« aus dem Programm.
Ich fand das damals schon wenig zielführend; diese Lieder hatten orginär nichts mit den Geschehnissen zu tun, Berichterstattung darüber hat man auch nicht eingestellt, im Gegenteil. Warum wird vermischt (Präsens, da es auch heute geschieht), was gar nicht zusammen gehört?

Vom Unsinn der USIM

cosinus griff das Märchen grade wieder auf: für die Nutzung von UMTS brauche man eine UMTS-fähige SIM-Karte — so ein Humbug.
Ich kann derlei – als D2 Privat-Kunde seit nunmehr elf Jahren – nicht bestätigen; und für einen Anbieter, der sein Netz mit UMTS planmäßig und großflächig ausgebaut hat, machte eine solche Unterscheidung auch keinen Sinn, möchte ich behaupten. Es mag mal angedacht gewesen sein, für die »Premiumservices« des UMTS auch Premium-Bezahlung von der Kundschaft verlangen zu wollen — aber, und ich sage das nach einem letzten Versuch im Dezember 2007 zwischen N95 (D2) und E90 (o2), bei der lausigen Qualität der Videotelefonie, wer würde dafür freiwillig regulär mehr zahlen als für ein qualitativ deutlich besseres Voice-only-Gespräch?
Für Voice stellt UMTS aber einfach eine Kapazitätserweiterung dar (sofern nicht GSM-Zellen zugunsten UMTS abgebaut wurden; dies wiederum macht zumindest bei GSM-900-Anbietern wegen der unterschiedlichen Reichweiten wohl eher keinen Sinn), dem Kunden den (Voice-only-) Zugang hierzu zu verwehren, erscheint wirtschaftlich wie technisch nicht zwingend sinnvoll.
Wie auch immer; ich konnte mit den auf meinen Namen laufenden D2-SIMs in meinem ersten UMTS-Handy sofort im UMTS-Netz der D2 Vodafone telefonieren (Randnotiz: mit dem subventionerten 6630 hatte ich natürlich auch einen UMTS-Tarif bei D2 abgeschlossen; ob UMTS schon vorher gegangen wäre, konnte ich schon mangels Endgerät nicht eruieren) als auch surfen (letztes für horrende by-call-Beträge, versteht sich), und diese SIMs sind zwischen neun und elf Jahren alt. Nix umständlicher SIM-Karten-Tausch. Keine zweckfreies Freischalten für UMTS — bei D2 jedenfalls ist UMTS »einfach da«.
Anfang des Monats ist es dann wohl auch Vodafone aufgefallen, daß ich noch gute, alte SIMs mein Eigen nenne – und hat mir kostenfrei »lesitungsfähigere« zugeschickt. Ich vermute mal, daß diese, ähnlich wie meine TIM-Prepaid-SIM, über einen deutlich größeren Speicher verfügen (in meine alte passen 10 SMS und dann ist Schulz, Telefonbuch ist auch nur rudimentär) — und wahrscheinlich werden auch diese dann ein »SIM Dienste«-Menü auf meinen Telefonen zum Vorschein bringen, auf welches ich mit meiner bisherigen SIM verzichten mußte — telefonieren und surfen geht allerdings, was will ich mehr?

Grüße …

… zum Fest gab’s dieses Jahr von meiner Seite aus nur vereinzelt; das hat mit dem moderat chaotischen Gesamtverlauf des Jahres zu tun, letztlich aber primär mit dem Doppel-RAID-Fehler, der die übliche Last-Minute-Greet-em-all-Session vereitelte. Wen’s also hierher verschlägt und sich über das Ausbleiben der obligatorischen »Frohe Weihnachten und ein recht neues 2008!«-Mails von mir wundern sollte — hier die Erklärung.
An meinem RAID-Problem hänge ich denn auch noch immer; habe erst einmal den MX auf 21 Tage Haltezeit hochgedreht — one never knows.
Mittlerweile weiß ich, daß ich tatsächlich zwei Platten mit Lesefehler verloren habe, fatalerweise natürlich beim Versuch, einen bestimmten Block zu lesen — auf Datenverlust kann ich mich also schon mal fest einstellen (2 von 4 aktiven Platten im RAID-5 können den Block nicht lesen), die Frage ist nur, wieviel der 680 GB ich abschreiben darf. Im Prinzip ist es /video01, sprich der Storage für meine heimischen VDRs (BTW: Danke, ARD, für 10+ Regionalsender mit identischem Basisprogramm; Wissen macht Ah!«-Folgen sind mittlerweile ein Lasttest des Systems geworden …), leider habe ich diesem vermeintlich sicheren Filesystem auch Teile des virtualisierten Systems mail.uu.org anvertraut — die nun nicht mehr errichbar oder gar vorhanden sind. (Und ja, meine Backupstrategie ist … nicht existent.)
Vier neue WD 250er sind im Zulauf, aber ein »Elektronische Sendungsdaten liegen vor« von gestern abend läßt mich nicht hoffen, diese heute noch in Händen zu halten. Narf.
So rückblickend betrachtet, also, von mir aus könnte man 2007 auch getrost aus der Geschichte streichen, außer Spesen (und einem tollen Urlaub, okay, …) nichts gewesen.

Tracking Santa …

Nifty, unter noradsanta.org kann man, natürlich unter Einbeziehung von Googles Mapdiensten, virtuell verfolgen, wo sich der Heilige Klaus grade aufhält.
Die Seite gibt’s lt. gestrigen Bericht 1live schon seit den späten Neunzigern. Ist jedenfalls eine nette Idee ;)

Schöne Bescherung

… kaum kurz außer Haus, schon sterben zwei von vier Platten im RAID-5. Nach dem Reboot kommt die Kiste nat. nicht wieder hoch (hängt wohl beim mount) – und da der File- auch der DHCP-Server ist, ist nun auch ein weiterer Server, der wg. “mount: /FS is busy” rebootet wurde, platt: ohne DHCP-Server keine IP :(
Jetzt fehlt noch ein Metoriteneinschlag in unser Haus, und dieses Chaosweihnachten 2007 ist komplett …

N810 – the sad story continues

I really took my time pondering whether or not to comment on Quim’s post again, especially since I haven’t much more to add beyond what’s already said or written.
The bad news is: at least for the German online shop of Nokia, there was no way to order the N810 with the gratiously supplied codes until the shop closed for Christmas. As it’s still not possible to use the codes yet, this means that Quim’s announcement did, at least for shop.nokia.de, not come true.
Unfortunately Nokia’s German online shop wasn’t as inventive as other shops in Germany, which claimed to do delivery even on Sunday or at least until 17:45 on Christmas’ Eve if ordered until 2007-12-21 24:00.
Since I’m a little bit fed up checking that damned code several times a day, I’ll finally redirect my focus to other projects. Maybe Nokia will have sorted this mess out by Easter 2008; I won’t hold my breath any longer, though …
So, to all of you out there not responsible for the not-working codes: Merry Xmas & a happy New Year!

Lügende USV nicht nett

Ja, nee. Iss klar, Mustek …
Wenn man 40 Prozent Batteriekapazität einfach aufgrund des Anliegens von Netzspannung sich erhofft, dann verwundern die harten Aufschläge meiner Server mich zumindest nicht mehr.
Fragt sich nur, wer den Fehler jetzt behebt; eine USV, die beim Wegfall der Netzspannung sofort 40% weniger Kapazität anbietet als unter externer Versorgung darf, in meiner kleinen Welt, als broken beyond repair bezeichnet werden. Sowas als Neugerät erworben zu haben — ernsthaft, das böse Wort mit dem »Be« vorne und dem »trug« hinten drängt sich mir förmlich auf.
Aber immerhin funktioniert, wenn auch grade ungewollt ;), die Serverabschaltung via nut:
Broadcast message from nut (Sun Dec 23 01:09:35 2007):
UPS ups1@localhost on battery
Broadcast message from nut (Sun Dec 23 01:52:11 2007):
Executing automatic power-fail shutdown
Broadcast message from nut (Sun Dec 23 01:52:11 2007):
UPS ups1@localhost battery is low
Broadcast message from nut (Sun Dec 23 01:52:11 2007):
Auto logout and shutdown proceeding
Broadcast message from root (Sun Dec 23 01:52:16 2007):
The system is going down for system halt NOW!

Plöd nur, daß a) dieses System gar nicht mehr an dieser USV hängt und b) somit unter realen Geschehnissen dieser Fall nie eintreten wird. Aber vielleicht ist diese »Mustek PowerMust« ja auch nur ein Montagsmodell?

o2 can't do

Wenigstens waren sie ehrlich …
Gestern, BI-City. Die üblichen Verdächtigen (Karstadt, Saturn; mehr gibt’s da ja auch nicht mehr) belatscht, auf der Suche nach einem PDA — eine Auftragsbesorgung. Wie allerdings das Onlineangebot auch bei günstiger.de schon befürchten lies: PDAs per se sind ein Auslaufmodell. Bei Saturn hieß es bei den Navis auf die Frage nach ‘nem normalen PDA oder einem Navi (ist ja meist noch immer nahezu die gleiche Hardware- und OS-Basis) »nee, haben wir nicht; höchstens bei den Kollegen der Computerabteilung«. Schade, ein Navi mit PDA-Grundfunktion (Notepad für Notizen zumindest) hätte einen Doppelnutzen gehabt — und Navis sind ja vergleichsweise günstig geworden.
Egal; in der Computerabteilung nur Achselzucken, PDAs führe man nicht (mehr), nur in Verbindung mit einem Mobiltelefon gäbe es vielleicht was bei den Kollegen der Mobiltelefonabteilung …
Bevor ich mir aber einen Providervertrag aufschwatzen lasse (zumal es nicht für mich wäre), gehe ich doch lieber direkt zur Quelle.

Vodafone D2

Bei Vodafone hätte man mit VPA und VDA (oder so) anbieten wollen; auf die Frage nach Geräten mit Tastatur und Touchscreen gab’s dann erst mal die Vorführung eines Gerätes, das den härtesten Touchscreen gehabt hätte, den ich je sah — nach etlichen Touch-Versuchen (erfolglos) und Aktenstudium wurde dann doch eingeräumt, daß jenes Gerät untouchig ist. Vorrätig wären von den Geräten keine gewesen, und preislich … eher so D2-Niveau :( Danke & winke-winke also.

O2

Nächste Station: der o2 Shop schrägt gegenüber dem von Vodafone. Hier gibt’s auch die lustigen Geräte, die Vodafone vertreibt, hier allerdings heißen sie »XDA« und haben generell mal kein UMTS — naja, wer will schon schnell mobil surfen? Preislich deutlich attraktiver als bei Vodafone, hätte ich bei »XDA terra« (das HTC-Teil mit Touchschreen und seitlich ausziehbarem Keyboard) einfach zugeschlagen (15,–/Monat inkl. 5,– Telefonieguthaben – 10,– sind die Gerätesubventionierung – und rd. 149,– Einmalzahlung für’s Gerät, zu den Konditionen gab’s bei Vodafone grad’ mal ‘nen Prospekt).
Eigentlich aus reinem Interesse fragte ich dann mal nach der Netzabdeckung in der gedachten Homezone; das war durchaus eine Offenbarung … »Ja, wo liegt daß denn‽« entfuhr es dem Shoppie, nachdem der Computer die Eingabe verdaut hatte. »Da geht ja gar nichts‽«
Ich wollte ihm eigentlich erst zu seiner Auffassungsgabe gratulieren, entschied mich dann aber dagegen; statt dessen fragte ich: »Hmm, aber haben Sie nicht Roaming mit D1? Geht das da nicht?« Der Torpedo läuft also — und bewirkt eine erstaunliche Antwort: »Ja, aber, nee, das macht dann ja gar keinen Sinn. Wenn da gar nichts geht.« So, aus dem Gedächtnis, lautete die Antwort — woraus ich schloß, daß man bei o2 keine Kunden haben möchte, die nicht dort wohnen, wo man großzügigerweise sein Netz ausgeworfen hat.
Zur Ehrenrettung sei gesagt, daß es in meinem Heimatort durchaus Netzabdeckung durch o2 gibt — zeitweise jedenfalls und eher nicht mehr im Haus, aber auch ohne am örtlichen Funkmast vertreten zu sein – wie es die drei größeren Netzbetreiber sind –, zumindest zeitweise ist in Ihlienworth schon o2-Empfang möglich.
Aber nach der vernichtenden Netzabdeckungsaussage schien ich Kunde-non-grata geworden zu sein; so zog ich denn samt Kind im Kinderwagen weiter …

T-Mobile

… zum Platzhirsch mit – iBrick sei Dank – EDGE flächendeckend. Um es kurz zu machen: die HTC-Teile gibt’s auch mit Magenta-Branding, preislich läge ich da aber wieder um Hunderter über dem o2-Angebot und auch über dem, was man für einen PDA sinnvollerweise ausgeben sollte. Aber Respekt, der Prospekt, den der freundliche Shopmitarbeiter mir auf den Weg gab – in kleinen Orten ist das Telefonbuch dünner.

eplus

Ich habe nach meinen ca. ’96er Erfahrungen mit eplus und seinen »Wanderwellen« ja eplus als auch, technologisch betrachtet, reine E-Netze für mich auf die Schwarze Liste gesetzt. Aber hey, da eigentlich nur die PDA-Funktion gefragt ist — wollte ich auch noch bei eplus nach Konditionen für PDA-Handies fragen. Wär’ ja nicht für mich — und zum telefonieren haben die fraglichen Leute ja eh’ D2-Callya ;)
Aber da – am Freitag vor Weihnachten gegen 18 Uhr – die einzige eplus-Shop-Mitarbeiterin sich ausgiebig um, wie dem Gespräch zu entnehmen war, ein Paar – älterer – Stammkunden bemühte, die Exponate ferner nicht den Anschein erweckten, die gesuchten Gerätschaften würde ich hier, zum mitnehmen, bekommen, habe ich den nächstbesten Anruf zum Anlaß genommen, die grüne Höhle wieder zu verlassen.

Fazit

PDAs scheinen eine sich überlebt habende Spielerei zu sein; wer ernsthaft sowas nutzt, weil wohl auch gleich die Elaborate mobil versenden können => Symbiose aus PDA und Mobiltelefon. Der Rest der Produktion wird mit wenigen Tasten ausgeliefert, meist im Querformat betrieben — und hat eine Navi-only-Software drauf :(
Das Netz von o2 verdient den Namen »Netz« – im Sinne von löchrig – also durchaus, habe ich gestern gelernt; überrascht mich jetzt nicht, da ich ja schon selbst Statistiken über die Netzabdeckung von o2 erstelle. Spannend; an das letzte »kein Netz« mit »meinem« D2 außerhalb von Kellern oder Fahrstühlen kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern ;)
Schlußendlich habe ich dann Freitag abend noch eben was – mit garantierter Lieferung bis Montag, 17:45 – online bestellt. Jener PDA hat dann gleich ein Navi eingebaut, kommt aber noch ohne Navi-Software. Aber das ist eine andere Geschichte ;)

You get what you pay for …

Zu früh gefreut; die 50,– Euro für die »MUSTEK PowerMust 600 USB« waren offensichtlich herausgeschmissenes Geld — nun wird’s spannend, was Mindfactory der Händler sagt …
Weder mit einer 1-Minuten-Durchschnittslast von 89% (zwei Server) noch knapp 40% mit nur dem primären Fileserver ist die »PowerMust« in der Lage, einen Stromausfall (simuliert durch Ziehen des Zuführungskabels) länger als einen Sekundenbruchteil zu überbrücken: die angeschlossene Last fällt ziemlich hart runter. Hach, was für eine Ruhe — wäre da nicht das penetrante Piiiiiiiieeeeep der PowerMust, welches auch nicht endet, wenn wieder Netzstrom zur Verfügung steht. Ohne eine manuelle Intervention (Aus- und Wiedereinschalten der USV) würde sie noch immer pieeepen und mein Fileserver langsam verrotten :(
Der Dauerton signalisiert übrigens einen Fehler lt. Handbuch. Toll, daß die USV dies schon dann feststellt, wenn es zu spät ist … Narf, dies bestärkt mich ja wieder im Glauben, daß durch USVen mehr Ausfälle provoziert werden als durch den Verzicht auf sie. (Ich vermute mal, daß die Last durch den Server mit 10 IDE-Platten – 5x 250 und ein bunter Mix aus 4 GB bis 200 GB – zu viel für die Schaltzeit der USV ist; der Server wird vor der Wirksamkeit der Umschaltung stromlos und diesen Lastverlust erkennt die USV als Störung. Was auch immer der Grund, faktisch ist sie für mich unbrauchbar und das, obwohl die Last mit 40% weit unterhalb der Spezifikation der USV liegt :()