Sex sells

Mehr KI braucht die Blogsoftware. Während für Track- und Pingbacks ja schon automatisierte Überprüfungen, ob ein externer Artikel wirklich den lokalen referenziert, existieren und jene auch benutzt werden, bleibt es schwierig, in einem automatisierten Verfahren Kommentarspam, wie er im Umfeld eines Erotikversenders am 22.02.08 zumindest bei fimpern.de und ftd.de auftrat, zu erkennen und abzuweisen.
Vielleicht sollte man solchen Anbietern – gezielt und anonym – mal die Steuerfahndung auf den Hals hetzen? Wobei auch hier natürlich gelten sollte »unschuldig, bis die Schuld bewiesen ist«; es soll ja schon vorgekommen sein, daß solche Aktionen von Dritten gefahren wurden, um den vermeintlichen Auftraggeber (die beworbene Site) zu diskreditieren.
Wie auch immer, mich interessiert hier primär das technische Problem: wie kann man programmtechnisch einen »rumschwallenden Blubberer«, der das konkrete Thema bestenfalls entfernt streift, aber unter Meinungsfreiheitsgesichtspunkten nicht behindert werden sollte, von gezielten pseudo-interessierten Kommentaren, die einzig Verkehr auf ihre Website lenken wollen, unterscheiden? Ist soetwas überhaupt wünschenswert? Welche Kollateralschäden sind noch akzeptabel?