Weiße Ostern?

Mal was anderes; nachdem Weihnachten ja eher matschig denn weiß abläuft – nicht wirklich erst seit der Klimadiskussion übrigens –, sind weiße Ostern doch mal eine begrüßenswerte Alternative.
Nachdem es tagsüber schon schneeregnete, begann der Niederschlag mit dem Absinken der Temperaturen dann zwar nicht auf dem Boden, aber doch auf Fahrzeugen liegen zu bleiben. Gegen Mitternacht hatte sich eine feine Schneedecke angesammelt (zweites Bild).
Ob wir morgen einen Schneeosterhasen bauen können, nunja, noch sieht’s nicht danach aus, aber die Nacht ist ja noch jung ;)

Fernsehtipp: Fish 'n' Fun – Die Angelshow

Es gibt wohl wirklich nichts, das es nicht gibt. Auf der – eher so erfolglosen – Suche nach einem ansehnlichen Abendprogramm heute, stolperte ich in VDRs Timeline grade über eine Angelshow:

DMAX — Saturday, 03/22/2008 — 20:15 – 21:15
Fish ‘n’ Fun – Die Angelshow
Wiesensee – Karpfen + Hecht
Diesmal macht sich Angel-Coach Auwa Thiemann mit seinen zwei Teams, besetzt mit Profis und Einsteigern, auf den Weg zum Wiesensee bei Hemsbach in der Nähe von Heidelberg. Die Profis Mario, Ralf und seine Freundin Nicole wollen sich natürlich vor den Einsteigern keine Blöße geben. Auwa hilft den Neulingen erst einmal bei den Vorbereitungen. Welche Rute eignet sich am besten und was ist eigentlich ein Wobbler? Die Profis sind sich sicher mit Hightechrouten, Boilis und elektronischen Bissanzeigern in Sachen Hecht am Ende die Nase vorn zu haben. DEU 2006
Video tracks: Bildformat (deu)
Audio tracks: Stereo (deu)

 
Hallo?`’Ne Angelshow? Been at the river, nearly died of boredom, forget even to fetch the T-Shirt … Also, von all den Tätigkeiten, die ich bislang so hinter mich gebracht habe — Angeln war nun wirklich die, mit planetarem Abstand, langweiligste Sache. Selbst der Ferienjob als »Kurtaxameter« – an einem der Eingänge zum Kurtaxbereich hinterm Deich sitzen und Kurtaxe kassieren bzw. die Kurkarte kontrollieren, Strandtürsteher in Badehose quasi – in Cuxhaven war dagegen nervenzerfetzend. Ja, ich könnte mir vorstellen, die lustigen Bahnfahrten, die verschiedenen Sender des Nachts anstelle eines Testbildes senden, könnten aufregender sein, als Leuten beim Angeln zuzusehen.
Die »es gibt nichts, was es nicht gibt«-These stützt denn auch MTV mit:

MTV Germany — Saturday, 03/22/2008 — 19:15 – 20:15
Pick Up Artist
Acht Liebes-Loser kämpfen bei MTV im Pick Up Artist um den Titel des ultimativen Aufreißers- und um 50.000 Dollar.

 
Spontan muß ich da ja an GI Jeans-Joe denken, aber nachdem seine Domain jeansjoe.de nun Jeans-Werbung zeigt, hat auch er sich wohl vom »Spiel« verabschiedet … Oder bei einem »Lay« etwas bekommen, was er gar nicht wollte? Wer weiß. Ich glaub’, ich schalt’ jetzt mal auf MTV.

Killer App

Ca. 1998. Das Internet war tendentiell eher noch ein großes Textadventure, nicht der lärmende, blinkende und in 64 MByte-Schritten hauptspeicherfressende Moloch, den meine Kinder kennen lernen …
Bekanntes Symbol der Zeit war eine grüne Großechse, den Browser der Firma Netscape symbolisierend, wenngleich Netscapes Stern als dominierender Browserherstelle schon verglüht war — und sowohl Firma als auch Produkt mittlerweile das Zeitliche gesegnet haben.
Den Browserkrieg haben Netscape und der knuddelige Dino verloren. Und die Zeit hat auch meinem T-Shirt von damals nicht wirklich gut getan — ich denke, statt des Waschkorbes wird die Mülltonne die nächste und letzte Station sein. Möge dieser Blogeintrag es in die virtuelle Ewigkeit hinüberretten ;)

Lösegeldforderung zur Datengeiselnahme

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Warum packt Stayfriends da wohl keine zweite Option – z. B. “[» Kündigen und damit die Datengeiselnahme beenden]” – dazu?

Skype 2 für Linux

Auf Hinweis eines Kollegen hatte ich gestern abend mal die Skype-Version auf meinen Geilen Gutsy Gibbon-Rechnern aktualisiert und heute in einer Pause es dann mal ausprobiert: Skype 2.0.0.63 auf Ubuntu 7.10 mit Videounterstützung — Holy Shit, das funktionierte sogar, wenn auch mit Einschränkungen.
Erster Test war mit einer UVC-kompatiblen Kamera:

uvcvideo: Found UVC 1.00 device Hercules Dualpix Exchange (06f8:3005)

Die Cams gab’s vor Kurzem recht günstig in der Bucht, macht zwar auch nur 640×480, aber dafür ein recht stimmiges und scharfes Bild in Innenräumen. Für den Außeneinsatz hingegen ist sie scheinbar eher ungeeignet, da wird schon bei moderater Sonnenlichteinwirkung alles weiß. Kleiner Exkurs hinsichtlich des Treibers uvcvideo.ko: fswebcam als auch motion, zumindest in Version 3.2.9, können mit UVC-Kameras umgehen, im Falle der Quickcam Fusion (046d:08c1) klappt das sogar bis zu deren nativer Auflösung von 1280×960 Pixeln (alle Aussagen beziehen sich auf Ubuntu 7.10 i386-Systeme).

Skype 2 konnte mit der erwähnten Hercules Dualpix Exchange auch ein Videobild fangen und übertragen — allerdings brach die Bildübrtragung von mir zum Gegenüber nach ca. 10 Sekunden kommentarlos ab. Das syslog blieb leer, Skype meinte weiterhin, mit 15 FPS eine 160×120-Pixel-Briefmarke zu senden, allein es wurde weder mein Bild aktualisiert noch wurde irgendwas beim Gegenüber angezeigt.
Verbindungstrennung, Hinzufügen einer weiteren Cam per USB ohne Neustart der Skype-Applikation: Schade, hat Skype nicht mitbekommen. Also Skype beendet und neu gestartet, nun waren /dev/video0 (die UVC-Cam) und /dev/video1 (gspca-getrieben) auswählbar — und die Wahl von /dev/video1 aktivierte /dev/video0. Selbst wenn /dev/video1 das einzige Videodevice ist: eine Anwahl ergibt bei mir den Zugriff auf /dev/video0, ergo kein Bild.
Mit der gspca-getriebenen Cam als /dev/video0 dann funktioniere Skyke 2 für Linux endlich — auch mein Gegenüber konnte auf seinem Windows-PC mein hübsches Konterfei dauerhaft erblicken.
Qualitativ allerdings bewegen wir uns hier, trotz LAN-Verbindung, auf UMTS-Niveau, was die Videoübertragung angeht: 160×120 Pixel mit 5 Bildern pro Sekunde, da kommt kein Kinofeeling auf. Der Sound allerdings ist aller erste Sahne, Respekt — da muß ich wirklich meinen Hut ziehen, für Sprachkommunikation scheint Skype wie geschaffen zu sein. Schade aber, daß man weder beim Windows- noch beim Linux-Client offensichtlich an der Bandbreite für Video etwas drehen kann; im Lichte von relativ fetten DSL-Zugängen würde ich mir eine bessere Bildqualität wünschen.
Fazit: die Skype-Leute sind meiner Meinung nach auf dem richtigen Weg; endlich auch Videounterstützung unter Linux, das rockt. Wenn sie jetzt noch anfingen, auch mal mit mehreren angeschlossenen Audio- und Videogeräten zu testen (meine ersten Skype-Versuche scheiterten 2005 an der (nicht vorhandenen) Anwählbarkeit meines USB-Headsets in den Auswahldialogen …) und entsprechend korrekten Code zu fabrizieren, könnte ich zufrieden sein. Ah, halt: Anbindung an Asterisk, um ggf. Anrufe via Skype auch auf meiem DECT-Gerät zu Hause entgegen nehmen zu können, das wäre noch so ein Wunsch … Und ein Gateway zwischen der Skype-Welt und der von Jabber, insbesondere hinsichtlich GoogleTalk. Grade auf meinem N810 leuchtet mir nicht so ganz ein, warum ich die Chat-Applikation (die mindestens im Falle GTalk auch Videotelefonie unterstützt) und Skype parallel laufen lassen soll – kost’ doch alles Strom …

Friedman wieder da?

Via wirres.net stolperte ich über das watch.berlin-Interview von Friedman, wie er sich Niebel von der FDP vornimmt.
Gut, ich mochte seine Art ja noch nie – vor dem Erhalt eines Strafbefehls wegen Kokainbesitzes war Friedman telegener Talkmaster als auch Talkgast –, aber bei der watch.berlin-Vorstellung mußte ich unweigerlich an den Grund für den Strafbefehl denken. War Friedman schon immer so hyperaktiv? (Wie gesagt, wenn Friedman lief, hatte meine Fernbedienung richtig was zu tun.) Und warum setzt sich jemand, der wie Niebel – vermutlich – noch einen Funken Selbstwertgefühl besitzt, einer solchen Inszenierung des Friedman aus?
Immerhin war’s nicht gebührenfinanziert …

T-Com nimmt Rechnungsdaten in Geiselhaft

Soso. »Sie müssen die Umstellung der Login-Daten durchführen bevor Sie Rechnung Online oder Mein T-Home nutzen können« — ich muß? Ich denke nicht, Tim. Ich wollte T-Coms Rechnung-Online-Kack nie machen — nur leider gab es keine Optionen bei den neueren Tarifen, darum herum zu kommen. Ob Comfort oder VDSL — ohne Rechnung Online ist das nicht (online) buchbar.
Und jetzt, wo ich – aufgrund der Unfähigkeit der Deutschen Telekom, Mails korrekt zu verschicken, habe ich ja längst nicht jede Rechnung per eMail erhalten – zwecks Steuererklärung an diese Daten ran muß, nimmt T-Online diese in Geiselhaft, bis ich ihre Forderungen erfülle.
Das gibt dann wohl ein Einschreiben mit Rückschein mit Fristsetzung und Klageandrohung wegen Datenunterdrückung. Ich muß nämlich nichts tun, um eine Rechnung zu bekommen; T-Com muß mir meine Rechnung zur Verfügung stellen, wenn sie Geld haben wollen und wenn sie intern was ändern, dürfen sie das natürlich tun, solange es für mich transparent erfolgt. Ansonsten: fsck you, nur mit meiner Zustimmung, und die gibt’s nach Erpressungsversuchen schon mal gar nicht.

Tschüß, Ypsi.

Liebe (Hessen-) SPD,
geht’s los? Es hat der blöde Souverän mal wieder nicht so gewählt, wie es Euch gefallen hätte – das passiert Euch ja mittlerweile öfter, schon aufgefallen? –, klar ist das jetzt unschön. Aber anstatt bestimmte gewählte Volksvertreter zum Verzeicht auf ihr Mandat zu animieren, schaut doch einfach noch mal bei »Im Auftrag der Wähler«, einer Seite von www.bundestag.de, nach, was so ein Abgeordneter eigentlich sein soll:

Und damit sehen wir: Volltreffer! Ein Abgeordneter hat tatsächlich nur Stellvertreterfunktionen. Die Bürger haben ihm einen Auftrag gegeben, ein Mandat. Er ist, wie das Grundgesetz festlegt, „Vertreter des ganzen Volkes” (Artikel 38 GG). Denn in der Demokratie ist — um in unserem Bild zu bleiben — das Volk der Fürst. Oder wie die Verfassung sagt: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus” (Artikel 20 GG). Das ist das Wesen der Demokratie, was ja wörtlich „Volksherrschaft” heißt: Dass die Entscheidungen grundsätzlich von den Bürgern getroffen werden.
[…] Aber spätestens in der Gemeinde bedarf es bereits Repräsentanten, die den Willen der Bürgerschaft umsetzen. Und ein moderner Staat mit Millionen von Menschen braucht politische Profis, die den Willen der Bürger aufgreifen und die vielen Details klären, die in einem großen Gemeinwesen geregelt werden müssen.
Aber ihre Bezeichnung erinnert sie jederzeit daran, wem sie verantwortlich sind: Sie sind „Abgeordnete”, abgeordnet vom Volk, das sie vertreten. Die Repräsentation auf Zeit — begründet durch die Wahl — ist immer ein dynamischer Prozess. […]

 
Gut, ich gebe ja zu. die hessische Verfassung scheint keine Klarstellung analog Artikel 38 GGDie Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.«) zu treffen, insofern wäre es wohl übertrieben, Ypsilantis Aussagen als verfassungswidrig (für Hessen) zu bezeichnen. Aber welch Geistes Kind da aus den Aussagen durchscheint, das finde ich ziemlich beachtlich:

Die Abgeordnete Dagmar Metzger war nicht dabei und hat jetzt Nein gesagt. Hätten Sie rechtzeitig das Gespräch mit ihr suchen müssen?
Sie hatte für sich entschieden, trotz dieser schwierigen Lage bei der Regierungsbildung in Hessen Urlaub zu machen. Und da gilt unsere klare Regel: Wenn man an einer Fraktionssitzung nicht teilnehmen kann, trägt man die Beschlüsse mit, die dort gefällt werden.

 
Finde ich jetzt so auch nicht in besagter Landesverfassung? Und: muß man von Wendehälsen in der eigenen Fraktion ausgehen, wenn man Urlaub macht? In der SPD heute offensichtlich schon, lange wurde nicht mehr so offenkundig die »was geht mich mein Gewäsch von gestern an?«-Mentalität bei bundesdeutschen Politikern gelebt. Dafür, aber auch nur dafür, gebührt der heutigen SPD mein Respekt.

Sie haben Frau Metzger aufgefordert, Konsequenzen zu ziehen. Ist das kein Verstoß gegen die Unabhängigkeit einer direkt gewählten Abgeordneten, die für das eintritt, was sie im Wahlkampf vertreten hat?
Es gibt manchmal Gewissensentscheidungen, die in einer Fraktion freigestellt werden, zum Beispiel bei der Frage von Embryonenschutz. Ansonsten muss sich die Fraktion auf ihre Geschlossenheit verlassen können. Wer die Mehrheitsmeinung der Partei nicht mit vertreten kann, muss die Konsequenzen ziehen und sein Mandat zurückgeben. Sonst wird die Fraktion handlungsunfähig und unzuverlässig. Dann wäre eine stabile Regierung nicht machbar.
Sie nehmen Frau Metzger nicht ab, dass eine Kooperation mit den Linken gegen ihr Gewissen verstößt?
In der SPD wird niemand gezwungen, gegen sein Gewissen zu handeln. Aus meiner Sicht ist das aber keine Gewissensentscheidung, sondern eine politische Entscheidung.

 
Das ganze Interview gibt’s bei der Frankfurter Rundschau. Ich finde, Frau Metzger sollte hier, für die politische Kultur in Deutschland, ein Zeichen setzen: Austritt aus der SPD unter Nichtaufgabe des Mandates¹. Denn, um nocheinmal aus der Bundestagswebsite zu zitieren:

Wäre es nicht ein ungeheurer Vorteil, wenn man die wichtigsten Grundeinstellungen der Kandidaten anhand von Kürzeln erkennen könnte? Man kann. Die Kürzel heißen CDU, CSU, SPD, FDP, Die Linke., Bündnis 90/Die Grünen und so weiter — die Parteien. Es ist nicht vorgeschrieben, dass ein Kandidat für eine Partei auftreten muss. Aber es erleichtert die Einordnung.

 
Nachdem ja nun – Versprechen gebrochen – eine »wichtige Grundeinstellung« sich geändert hat, wäre der Parteiaustritt Frau Metzgers (gerne auch, parteiübergreifend, anderer zweifelnder Mandatsträger) meines Erachtens der Königsweg für die Demokratie in Deutschland. Zwar bliebe dann wohl der – ebenfalls – mehrheitslose »brutalstmögliche Aufklärer« Koch geschäftsführender Ministrerpräsident, aber aufgrund der Sitzverteilung wäre dann in Hessen mal wirkliche Demokratie möglich, mit tatsächlich freien Abgeordneten …
Die (Hessen-) SPD jedenfalls darf gerne ihr Demokratieverständnis überprüfen; das, was derzeit kolportiert wird, klingt für mich nach Parteidiktatur, nach der Sichtweise von Abgeordneten als reines Stimmvieh. Das geht allerdings deutlich billiger, wenn man die Anzahl der Abgeordneten auf 1 je Partei reduziert. Komischerweise sieht derlei keine der Verfassungen vor — Zufall?
Nach den letztwöchigen Äußerungen aus Hessens SPD jedenfalls haben für mich sowohl Spitzenkandidatin als auch die Parteil an sich – da jene dies nicht korrigierend kommentiert und somit billigt – sehr viel mehr mit der ehemaligen SED gemein, als ihnen lieb sein sollte … Pfui.
_____

¹ Zur Begriffserklärung des Mandates nochmals der Hinweis auf »Im Auftrag der Wähler«:
Mandat
Im Grunde heißt „Mandat” so viel wie „Auftrag”. Die Abgeordneten sind Mandatsträger, denn sie handeln im Auftrag der Wähler. Sie sind Beauftragte des Volkes. Das freie Mandat in den modernen demokratischen Verfassungen bedeutet, dass die Abgeordneten nur ihrem Gewissen unterworfen sind und keinen speziellen Weisungen zu folgen haben. Die Abgeordneten erhalten für ihre Arbeit im Bundestag ein Mandat auf Zeit. Es erlischt, wenn sich nach der nächsten Wahl ein neuer Bundestag konstituiert — es sei denn, das Mandat wurde durch Wiederwahl erneuert.

 

»Gesundheit«

Dank der – nach dem lauen Lüftchen letztens wieder neu ausgerichteten – Schlüssel auf Astra 2A @ 28,2 Grad Ost landen immer mal wieder auch orginalsprachliche Serien aufgrund der vdradmin-Suchpattern auf meinen VDRs. Dieser Tage strahlte »zone thriller« (via Eurobird 1 auf der gleichen Orbitalposition) mal wieder die Folge 39 aus – Hint: vermißter Professor, mißstrauische Bewohner der Stadt »De Nada«, Flugzeugnase beim Restaurant, … –, in der »Miss Holt« immer mal wieder niesen. Zu meinem Erstaunen kam dort immer wieder »Gesundheit« als Replik auf ihr Niesen, wie hier z. B. in der Schlußszene:

Das hat mich natürlich neugierig gemacht — scheint in der Tat zumindest in den Staaten üblich zu sein:

Many people have become accustomed to saying “bless you” or “gesundheit” when someone sneezes. […]
The exchangeable term “gesundheit” comes from Germany, and it literally means “health.” The idea is that a sneeze typically precedes illness. It entered the English language in the early part of the 20th century, brought to the United States by German-speaking immigrants. […]

 
Wer mal richtig lachen möchte, der sollte sich »Die Hard« im Orginal ansehen, zumindest den ersten und den dritten der mittlerweile vier Filme — hier sind die Schurken jeweils deutschstämmig und fallen drehbuchmäßig gelegentlich auch in ihre Muttersprache zurück, mit durchaus einem komödiantischem Einschlag für uns native speakers:

Gretchenfrage: was stand da im Drehbuch?