Stümper

Apr 30 09:50:03 famine smf-sav[26099]: sender check failed: <shop@buhl.de>, 62.159.27.99, mailto.buhl-data.com, [00:00:11]
Apr 30 09:50:03 famine sendmail[18147]: m3U7njgl018147: Milter: from=<shop@buhl.de>, reject=550 5.1.8 Sender address verification failed
Apr 30 09:50:03 famine sendmail[18147]: m3U7njgl018147: from=<shop@buhl.de>, size=9445, class=0, nrcpts=0, proto=ESMTP, daemon=MTA, relay=mailto.buhl-data.com [62.159.27.99]

Narf. Warum gibt es derlei Checks nicht auch für den Briefkasten? Wobei … bei der Schneckenpost hat Buhl komischerweise einen ordentlichen, zustellbaren Absender angegeben. Go figure …

Intelligente Windows-Installer

Es ist ja nun nicht so, daß ich nicht auch Windows nutzen würde. Geht ja heute eigentlich nicht ohne und spätestens, wenn man Kinder hat, darf man sich mit kranken Flash-Spielen, die zur Installation Administratorrechte benötigen und sich konsequent dann auch nur als Administrator starten lassen, oder mit den elenden IE-only Seiten bekiffter Coder, die für Fernsehsender die Webseiten zusammenlöten, rumärgern. Gut, das ist eben so. Was aber irgendwann nicht mehr hinnehmbar ist – leider bin ich hier wohl wieder mal in der Minderheit –, sind unanständig dämliche Installationsroutinen. Wie die der WISO-Software, die mich heute den Großteil des Vormittags gekostet hat.
Dieser Installer bot mir zwar die Aussicht an, die Software woanders als auf C: zu installieren,ermöglicht dieses aber nur dann, wenn auf C: ausreichend Platz für die gesamte Installation wäre. Solange auf C: eben nicht genug Platz ist, dann also, wenn man es auf jeden Fall nicht dort haben will, dann sagt dieses dreckig-doofe Installationsroutine stumpf: »Fsck Dich, auf C: ist nicht genug Platz. Wähl’ mal weniger zu installierende Software aus oder pack’s gefälligst woanders hin!«
Dazu ist anzumerken, daß auf C: noch genug Platz gewesen wäre — hätte nicht ein vorangegangener Schritt über 90 MB .NET-Dreck ungefragt in C: abgelegt.
Wann gibt es endlich für den Endanwender einklagbare Mindeststandards an Programmintelligenz, damit die Softwarehersteller – Microsoft eingeschlossen – aufhören, mit ihrem unausgegorenen Scheiß unbescholtene – zahlende – Anwender zu malträtieren? Daß wäre mal Bürgernähe, Frau Merkel. Aber das können Sie im Anus der Musikindustrie ja nicht hören. *sigh*

Un-focusing MacOS X

Schade, aber offensichtlich wird’s für mich wohl auf absehbare Zeit bei einer Mac-freien Arbeitsumgebung bleiben.
Gar nicht so sehr, weil ich ohne focus-follows-mouse nicht arbeiten könnte (beim Monopolisten-OS in der Standardeinstellung komme ich die durchschnittlich 5 Minuten am Tag, in denen ich damit arbeiten muß, ja auch klar), sondern mehr so weil ich mir nicht vorschreiben lassen mag, wie ich an meinem Rechner arbeite — und, ok, weil ich ohne focus-follows-mouse nicht arbeiten kann. Geht nicht. Macht mich wahnsinnig, wenn Gnome mal wieder – vermutlich durch synergy-Seiteneffekte – auf click-to-focus besteht, obwohl focus-follows-mouse (sowie raise-after-focus-not-until-hell-freezes-over)[sup]*[/sup] eingestellt ist. Gnaaaa! (Müßte ich das Monopolisten-OS mehr als durchschnittlich 5 Minuten am Tag nutzen – insbesondere mit mehr als der unsäglichen Office-Suite –, hätte ich dort wohl auch ein drängenderes Verlangen nach focus-follows-mouse. Mit so einem Fullsize-Office-Fenster im rdesktop stört das sonstige Windows-UI mich zum Glück nicht.)
Für mich sind noch immer die ersten Berührungen mit Macs prägend: vom Amiga kommend, hatte ich zur Uni-Zeit mal einen Mac als Terminal. Und irgendwie hatte ich es geschafft, daß der gute elegante 68k-Mac eine Floppy wollte.
»Multitasking rulez« dachte ich mir, also versucht, die eigentliche Applikation anzuklicken (eine Floppy hatte ich grade nicht parat) — no fscking way. Außer Abbruch oder Einlegen einer Floppy war jetzt offensichtlich nichts mehr möglich.
Nach diesem Erlebnis war der Wunsch, einen Mac zu besitzen, … nicht mehr so existent — dann doch lieber den guten alten PAL-Monitor meines Amigas, das Bild ist nicht so scharf, der Desktop nicht so groß, aber dafür gab’s echtes Multitasking. Und focus-follows-mouse — wobei ich nicht mehr weiß, ob das einer der unzähligen installieren UI-Hacks war oder schon nativ funktionierte.
Mal sehen. Vielleicht kommt ja in ein, zwei Jahren mal eine VM mit <insert-funny-MacOS-X-codename-here> zum Schnuppern auf 08/15-PCs auf den Markt; bis dahin aber bleibe ich dann doch eher bei Gnome, wo ich weitgehend entscheide, wie ich meine Oberfläche bedienen möchte, nicht irgendwelche vermeintliche Usabilityexperten in $SONSTWO. Freedom — of choice, too.

[sup]*[/sup] Tja, Browser, die bei »-« die Zeile umbrechen, sollten hier klar im Vorteil sein. Firefox2–

Ubuntus Haariger Huflattich

Erstes Update auf die Final von Ubuntu 8.04 »Hardy Heron« — keine größeren Ausfälle, sieht man mal vom Übergang von Firefox 2 (stable) auf Firefox (3.0 Beta 5) und dem damit verbundenen Verlust liebgewordener Plugins ab. (Der parallel weiterhin installierte Firefox 2 hat zumindest bei mir keinerlei Plugins mehr, wohl wegen des einmaligen Starts von Firefox (== 3.0 Beta 5). »apt-get remove firefox-3.0« ist übrigens keine Lösung, dann gibt’s kein »firefox«-Binary mehr und mind. der entsprechende Panel-Button läuft dann in die Fehlermeldung. DAS hätte man IMHO deutlich geschickter und weniger eingreifend gestalten sollen. But, as always: you get what you pay for. Sometimes more, sometimes …
Herzallerliebst ist auch der Bug, daß synergy immer mal wieder kurz hängt. Auch bei mir half der Workaround, syngergy via sudo zu starten. Trotzdem doof — weitere Updates an anderen Maschinen mache ich dann besser erst, wenn sich der Staub auf die neueste Release gesetzt hat :-)
Ein wenig bezeichnend ist mal wieder, daß die vorher installierte Beta vom Haarigen Huflattich genau dieses Problem nicht hatte — bis zum Reboot nach dem Upgrade lief auch synergy problemlos. Riecht ziemlich nach hektischer (aufgrund des selbst gemachten Termindruckes), ungeprüfter Last-Minute-Änderung — IMHO kein guter Einstand für ein LTS-Release (LTS steht bei Ubuntu für Long-Term-Support); wenn da schon vom Release Candidate zum Release solche Patzer unentdeckt bleiben, stärkt das der Vertrauen nicht wirklich :-(

Dank an corona für die Pointer auf den Bug samt Workaround.

Need for Speed

Narf. Nach einem 12-Stunden-Bereitschaftstag (so much for recreation) sitze ich nun hier und stelle fest, daß 384 kBit/sec dann doch eigentlich eher wenig Bandbreite ist. Und o2 bietet da, wo ich grade bin, leider nur UMTS. Interessanterweise – ich habe mehrere datenfähige o2-SIMs – war ein paralleler Download über 2 o2-SIMs jeweils mit vollen ca. 45 KByte/sec möglich.
Gut, D2 böte hier laut Karte HSDPA, aber dem attraktiven Netz fehlen ja leider attraktive Preise :( Wenn aber nun o2 zwei parallele UMTS-Sessions mit voller Geschwindigkeit zu bedienen in der Lage ist und ich über zwei SIMs als auch Endgeräte satt verfüge: warum nicht ISDN-Tugenden anwenden und die Zeit halbieren durch Bandbreitendopplung?
Nur: wie macht man sowas mit separaten Dialup-Verbindungen – selbst wenn beide bei einem Provider landeten, über eine SIM hat man i. d. R. nur einen Kanal, Multilink-PPP ist also keine Option.
Technisch bin ich in der Lage, multiple openvpn-Tunnel laufen zu lassen, aber was kommt auf beiden Seiten vor diese Tunnel? ML-PPP sitzt im PPP-Daemon; dieser ganze Bondingkram setzt i. d. R. auf Ethernets auf.
Schnelles Googlen hat nichts wirklich ergeben, sodaß ich mir für dieses Mal mit einer Datenreduktion behelfen muß (geht nicht alles durch die Pipe, muß entweder die Pipe vergrößert werden – diese Option ist grade aus – oder aber der Datenstrom verringert werden – 512 kBit/sec ist ein grade noch akzeptabler Kompromiß hier –, will man nicht ewig warten). Any Tips?

I surrender *sigh*

Kollegen … Zumal, wenn sie auch Geeks sind … Alle auf den Mond schießen, jawoll!
Was ist passiert? Da muß ich etwas ausholen … Seit geraumer Zeit suche ich nach einer Art rundum-sorglos-glücklich-Lösung für’s Heimkino. Allerdings ohne dafür meine Seele an Microsoft oder den Fallobsthersteller verkaufen zu müssen — Linux (um ehrlich zu sein: any free OS would do) ist gesetzt, und Unterstützung von DVB-S mindestens in VDR-Reife ein Muß.

(Hömma, warum sollte ich das Pferd vom robusten Klepper zu etwas wechseln, was ab dem zweiten Satelliten oder der dritten parallelen Aufnahme aus dem gleichen Bouquet die Segel streicht? Oder, wie Windows, DVB-S als Sonderfall terristrischer Übertragung klassifiziert?)

Und das Demovideo von Linux MCE hat mich schon 2007 gefesselt — insbesondere die krasse Gyro-Fernbedienung:Gut, außer einem 16:9-Sony-TV ist da noch nicht viel, dies aber primär, weil es bislang keine wirklich umwerfende Hardware für mich gab.
Ich möchte möglichst nicht die … sechste, siebte und achte Fernbedienung – neben TV, IPTV-STB, Sat-Receiver, VDR, DVD – und einen aufeinander unabgestimmten Fuhrpark. Ich suche schon eher eine Steuereinheit für zumindest alles audio-visuelle — schon so nach Art dessen, was Linux MCE bietet. Nur war Ende 2007 die bei Linux MCE im Promovideo gezeigte Gyro-Fernbedienung grade »aus« (und hat auch heute eine »längere Lieferzeit«) und mit deutlich über einhundert Euro auch mit einem heftigen Anschaffungswiderstand versehen. My Personal Linux MCE lag damit auf Eis.
Und dann kamen SIE. Mit dem – nicht ganz jungen – Wiimote-Mißbrauchsvideo:

Die Wiimote kostet deutlich weniger — und ist auch schon von Linux-MCE unterstützt. Und ist ein extrem geekiges Stück Hardware, wie es aussieht …

Schäuble kein »permanenter Verfassungsbrecher«

Jedenfalls ist dies die – verfassungsrechtlich ihm zustehende – Meinung des amtierenden Bundesinnenministers lt. eines Berichts von heise online. Ferner meinte Schäuble demnach: »Aber bei der Diffamierung unseres Rechtsstaates als Überwachungsstaat hört es auf.«
Recht hat er, rein technisch, ja: Noch, also vor der Umsetzung seiner kühnen Pläne zur allgegenwärtigen Bespitzelung und Bewegungsdatenhortung zum Zwecke der staatlichen Ausforschung der Lebensgewohnheiten – fast; die dies Beschließenden eher ausgenommen – aller Bürger, kann man nicht wirklich von einem Überwachungsstaat sprechen. Der Weg in selbigen allerdings, den zeichnet meines Erachtens maßgeblich ein Mann vor: Dr. Wolfgang Schäuble.
Man muß sich ja nur mal ansehen, was das Bundeskriminalamt nach auch Schäubles erklärtem Willen so alles dürfen soll — Auszüge:

  • Persönliche Daten sammeln

  • Personen befragen (diese sind verpflichtet, Auskunft zu geben)
  • Besondere Mittel der Datenerhebung anwenden, darunter
    1. langfristige Observation von Personen

    2. geheimes Fotografieren, Filmen und Abhören, auch in Wohnungen
    3. sonstige Observationsmittel einsetzen wie GPS-Wanzen
    4. Beamte („verdeckte Ermittler“) und Privatpersonen („Vertrauenspersonen“) einsetzen, die sich das Vertrauen des Betroffenen durch Täuschung erschleichen und mit dem Betroffenen auch Wohnungen betreten dürfen; verdeckte Ermittler dürfen auch falsche Papiere benutzen
  • Personen zur geheimen polizeilichen Beobachtung ausschreiben
  • Datenbestände jeder Behörde, jedes Unternehmens und jeder Privatperson erheben, um sie nach bestimmten Merkmalen zu rastern (Rasterfahndung)
  • heimlich Computer und andere Geräte überwachen und Daten auslesen
  • Telefon, Handy, E-Mail, Internet und andere Telekommunikation überwachen
  • Verbindungsdaten abrufen, einschließlich verdachtslos auf Vorrat gespeicherter Daten
  • Standortdaten von Handys abrufen, einschließlich verdachtslos auf Vorrat gespeicherter Daten
  • Internet-Nutzungsdaten abrufen, z.B. von Google und eBay
  • Sachen in Abwesenheit des Eigentümers geheim durchsuchen
  • Das BKA darf erlangte Daten an jede öffentliche Stelle zur Abwehr einer erheblichen Gefahr und zur Strafverfolgung weiter geben. Das gilt auch für „Zufallsfunde“. Das BKA darf erlangte Daten auch an die Geheimdienste für deren Zwecke weiter geben.

Wie gesagt, nur Auszüge. Umfassender, und mit weiterführenden Informationen, gibt’s das aufgearbeitet bei www.daten-speicherung.de.

Amazon Marketplace und die Versandkosten

Coole, durchaus günstige Angebote gibt es in Amazons Marktplatz. Aber leider ist eine Bestellung dort nicht anzuraten:

Versandkosten bei Amazon.de Marketplace
Die Höhe der Versandkosten richtet sich nach der Art des Artikels, den Sie erwerben und nach dem Land, in das Ihre Bestellung gesendet wird.
Die Versandkosten werden pro Artikel berechnet. Sie haben hier nicht wie bei direkt von Amazon.de bestellten Artikeln die Wahl zwischen Komplett- und Einzellieferung. Auch das Angebot der Frei-Haus-Lieferung ab einem Bestellwert über EUR 20, 00 gilt hier *nicht*, auch dann nicht, wenn Sie Ihre Marketplace-Bestellung mit einer Amazon.de-Bestellung kombinieren.

 
Dieses käuferunfreundliche Abrechnungssystem führt dann zu Versandkosten in fast doppelter Höhe des Warenwertes — wer, der wenigstens halbwegs im Besitz seiner geisten Kräfte ist, kauft dort ein‽

»Kann ich Sie in 5 Minuten noch einmal anrufen?«

Gestern abend, kurz nach 19 Uhr. Grade zur Tür rein, da kommt ein Anruf auf Basis-MSN von ohne Nummer. Freundliche T-Hotline-Dame dran — hat Glück gehabt, mein callcenter-abweisend geplantes “JA!?” kam nicht ganz so energisch ‘rüber. Soso, es gibt was Neues bei T-Com. Klar habe ich schon DSL. VDSL 25, um genau zu sein. Was ich denn bezahlen würde im Monat? Gute Frau, daß weiß ich doch nicht. Nachdem nun klar war, daß es ein ordinärer Callcenteranruf war – mit Zugriff also nur auf Kundennamen, Rufnummer, nicht aber auf Rechnungsdetails –, die Agentin aber durchaus nett klang, spielte ich halt mit und wollte wissen, warum sie das wissen woille, Es sei billiger geworden, meinte Sie. Preise runter, das sei die richtige Richtung, konterte ich während des Aufstiegs ins Arbeitszimmer, um die letzte Rechnung Online online zu öffnen.
»62,14«, konnte ich der Dame dann erwidern. »Plus Märchensteuer.« Steht so auf der Rechnung. Steht aber so wohl nicht auf ihrem Spickzettel. Welches Produkt ich genau hätte, wollte sie dann wissen. »Entertain Comfort VDSL T-ISDN«, wie ich schon gesagt hätte, meinte ich dann, »VDSL25 mit ISDN«. Ah, das hätte sie dann wohl falsch verstanden, wieviel würde ich dafür nochmal bitte zahlen? »62,14 plus Steuer«, so die erneute Antwort. Das PDF hatte sich noch nicht zu einer neuen Aussage hinreißen lassen.
»Hmm. Ja. Kann ich Sie in 5 Minuten noch einmal anrufen?« fragte die noch immer sympathische Telefonstimme freundlich. »Aber gerne doch!« war meine Antwort. Worauf sie das Gespräch mit der Intention zu prüfen, ob »wir Ihnen das nicht billiger anbieten können«, und einer Grußformel beendete.
Jetzt, 12 Stunden später, mache ich mir langsam Sorgen. Ihr wird doch bei der Suche nach einem Taschenrechner, um von 62,14 zzgl. 19% Mehrwertsteuer auf 73,964 EUR zu kommen, nichts passiert sein?

T-Home offeriert mir derweil VDSL 25 für 59,95 € – »Momentan nicht online bestellbar. Sie können ihr Entertain Paket mit VDSL 25 jedoch über die kostenlose Bestellhotline 0800 33 55 222 buchen « –, ISDN scheint’s hingegen im Paket nicht mehr zu geben, keine ¹, ² oder ³, die auf 4,00 € ISDN-Aufschlag hinweist. Im Kleingedruckten finde ich allerdings doch noch »³ Entertain Comfort Plus/Standard kostet monatlich 59,95 € Entertain Comfort Plus/Universal 63,94 €« — ist »Universal« jetzt der Name der Variante mit iSDN? Schade um die Provision der freundlichen Dame, aber ich werde dann wohl mal die kostenlose Hotline bemühen, um mehr Leistung für’s gleiche Geld (Upgrade auf Plus, inkl. Hotspot-Flatrate also) zu bekommen oder für das gleiche Package weniger zu zahlen.