Amazon Marketplace und die Versandkosten

Coole, durchaus günstige Angebote gibt es in Amazons Marktplatz. Aber leider ist eine Bestellung dort nicht anzuraten:

Versandkosten bei Amazon.de Marketplace
Die Höhe der Versandkosten richtet sich nach der Art des Artikels, den Sie erwerben und nach dem Land, in das Ihre Bestellung gesendet wird.
Die Versandkosten werden pro Artikel berechnet. Sie haben hier nicht wie bei direkt von Amazon.de bestellten Artikeln die Wahl zwischen Komplett- und Einzellieferung. Auch das Angebot der Frei-Haus-Lieferung ab einem Bestellwert über EUR 20, 00 gilt hier *nicht*, auch dann nicht, wenn Sie Ihre Marketplace-Bestellung mit einer Amazon.de-Bestellung kombinieren.

 
Dieses käuferunfreundliche Abrechnungssystem führt dann zu Versandkosten in fast doppelter Höhe des Warenwertes — wer, der wenigstens halbwegs im Besitz seiner geisten Kräfte ist, kauft dort ein‽

3 thoughts on “Amazon Marketplace und die Versandkosten

  1. Derjenige, der dort andrerwärts nicht mehr erhältliche Dinge bekommt. Bei Fach- und anderen Büchern kann sich das durchaus lohnen.

  2. Da hast Du aber einen echten “Ausreißer” erwischt.
    Bei mir schwanken die Versandkosten bei den Marketplace-Händlern zwischen 4,90 EUR und 6,90 EUR in der Regel.
    “Standardverschiffen nach Deutschland, Strasse” – cool. Wenn es der ist, den ich da gerade gefunden habe, sitzt der eigentlich in NRW. Aber Du bist nicht der Einzige, der sich daran stört.
    Zitat: Alles OK, Versandkostenberechnung ist etwas “gewöhnungsbedürftig”
    Ja in der Tat. Pro Artikel/KG noch etwas draufzuschlagen (3,00 EUR) ist innovativ. Berechnung nach Kubikmetern wäre nochmal was… 8-)
    …ich würde da ja mal kritisch bei Amazon hinterfragen an Deiner Stelle. Andere Käufer scheinen nicht Deine Abnahmemengen zu haben… sonst hätten sich wohl schon mehr beschwert oder zumindest dran Anstoß genommen. Wobei die 3%, die negative Bewertungen abgegeben haben, durchaus deutliche Worte für die Versandkosten gefunden haben. Auch die Kommentare der positiven Bewerter geben mir zu denken…

  3. Nunja, da eine Bestellung i. d. R. immer ca. 5 Euro Porto/Versand kostet, bestelle ich bei Elektronikkram – bei seltenen Büchern fällt das ggf. nicht so ins Gewicht – oft mehrere Artikel bei einem Anbieter.
    Außer bei Amazon Marketplace macht das durch keinen bis geringen Aufschlag pro Artikel ja meistens Sinn. Bei Amazon Marketplace hingegen ist es schnurzegal, ob ich 1x 10 oder 10x den gleichen Artikel separat bestelle — ich zahle je Artikel vollen Versand. Hätte ich da bestellt, hätte ich wohl wirklich 20 einzelne Bestellungen ausgeführt — schon aus Prinzip.
    Glücklicherweise fand ich via eBay einen günstig(er)en Anbieter für die gesuchten aktiven USB 2.0-Verlängerungen (müßten heute per DPD eintreffen lt. Tracking), nachdem eine Bestellung … aber das ist eine andere Geschichte. (Das jener Shop mich dann nach Zahlung auf seine eBay-unabhängige Präsenz schickte mit den Worten »sparen Sie Versandkosten« – die Pauschale ist direkt um mind. 1 EUR günstiger als via eBay-Shop –, ist ein Detail am Rande :-))
    Normalerweise würde ich mich ja nicht aufregen, aber, gemessen am Warenwert, knapp 200% »Versandkosten« abzulatzen – bei Kleinkram wie USB-Kabeln und -Hubs –, das ist schon grenzwertig. Insbesondere, wenn da ein so großer Name wie Amazon drüber prangt, finde ich das bedenklich. (Und ja, der fragliche Versender wäre NRW-based gewesen, was hier aber nicht wirklich relevant ist.)
    Bei Einzelbestellungen, da stimme ich zu, fällt dieese Absonderlichkeit des Amazon Marketplace nicht ins Gewicht; auch nicht, falls der Anbieter die festen Versandkosten bei der Einstellung abzieht — dann ergibt sich nur die Schieflage, daß ein USB-Hub auf einmal unter einem Euro kosten soll, was konkurrenzlos günstig wäre. Ob das der Transparenz dient?

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