Ubuntu 8.04 LTS »Hungriger Hornochse«: /tmp on overflow

Werde ich zu alt für Linux? Von SuSE bin ich ja im letzten Jahrtausend weg, weil mir die wüste rc.config zu Windows-like wurde (mehrere Netzwerkinterface zu konfigurieren war nicht grade lusitg, zumal wenn man über dei vorgesehenen – IIRC – 4 hinauskam). Seit dem pendele ich zwischen Debian- und RedHat-Derivaten, mit Ubuntu überwiegend für den Desktop.
Ich bin sicherlich etwas old-fashioned, …

Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
overflow 1.0M 60K 964K 6% /tmp

… jedenfalls geht mir etwas sehr weit.
Wem das auch mal passiert: offensichtlch hat Ubuntu – ich weiß nicht, ob Debian diesen Spaß auch schon macht – lustige init-Skripte, die bei einem vollen /tmp-Filesystem (wie ich es nach meinen uvcvideo-Experimenten hatte) /tmp auf ein kleines Psedo-FS legen, damit überhaupt noch was tut. Ja, die ist eine elegante Möglichkeit, um ein sich selbst lahmlegendes System (ohne Platz in /tmp wird vieles nicht starten wollen) zu vermeiden — aber ohne einen Mechanismus, der zur Laufzeit, sobald das eigentliche /tmp-FS wieder Platz hat, /tmp wieder auf real nutzbare Größen ummontiert, ist das in meien Augen nur eine weiere Windowisierung: ohne Reboot bekommt man keinen wirklich nutzbaren Desktiop wieder, denn fast alle Tools haben temporäre Dateien in /tmp und 1 MB reicht grade so für Lockings, nicht aber für Downloads zwecks Bearbeitung mit $ANWENDUNG :(
Konsequenterweise habe ich mir dann, wie ich es bei Windows üblichweise tue, die Zeit für eine sauberes Shutdown geschenkt und per Power-Cycle einen Neustart initiiert.

Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
/dev/sda2 34G 32G 1.7G 96% /

*seufz*