HP 2311, Eee PC 900, MSI Wind U100 oder einfach warten?

Das ist alles ganz schön doof.
Der Asus EeePC 900 … ist noch nicht lieferbar und kommt mal wieder ohne Bluetooth — einen €uro bei der BOM gespart, unendlich viel mehr Umstand bei den Nutzern erzeugt. Klasse, Asus.
Das HP 2311 hat die doch eher lahme VIA-CPU, dafür ansonsten eine super Ausstattung mit 1280x768er Auflösung (yeah!), Expresscard-Slot (cool!) und auch BT an Board (nur in Ausstattungsvarianten?), aber leider wohl auch ein eher als Spiegel zu bezeichnendes Display. Erscheinen soll die Kiste in Europa doch schon im August 2008 auch in Deutschland:

In addition to the United Kingdom, the HP 2133 Mini-Note will be available in France, Spain, Portugal, Italy, Austria, Germany, Russia, Norway, Middle East, Switzerland, Sweden, Turkey, Czech, Poland and Finland in August, 2008.

 
In den Staaten gibt’s das Kistchen jetzt wie viele Monate? HP: Setzen, sechs. So lange darf kann es nicht dauern, eine lokalisierte Notebooktastatur um 8% zu schrumpfen.
Das MSI Wind wird in ca. 2 Wochen als Medion-Gerät bei Aldi Süd Deutschlandpremiere feiern — leider wieder in der Bluetooth-losen Ausstattungsvariante …
Schade. Ich hätte gerne so ein kleines, (fast) vollwertiges Notebook dem Urlaubtest unterzogen; aber scheinbar will ja kein Hersteller ein Gerät nach Deutschland liefern, welches zumindest Bluetooth an Bord hat, um damit außerhalb großer WLAN-Wolken mobil – via Mobiltelefon in der Gesäßtasche eben – online sein zu können. Vielleicht sollte man Produktmanager mal eine Woche mit ihren Kreationen auf dem Land aussetzen, bevor Sie die Prämien für ihr Design einstreichen dürfen …
Mit dem Nokia Internet Tablet N810 ist online sein jedenfalls, datenfähiges GSM-/UMTS-Netz vorausgesetzt, dank BT problemlos möglich (wenn man nicht grade ein So-nie-erektion-Gerät als Modem verwenden will) …

Generalstreik?

Sind wir schon da? Gut, Autos und Vegetation sehen besser aus als bei Mad Max — oder wie in Italien im Hochsommer.
Aber nur die Ruhe und Gelassenheit der an der Supermarkttankstelle für eine Betankung zu 1,45 € je Liter Super Anstehenden bekräftigte mich in der Annahme, daß weder der Dritte Weltkrieg ausgebrochen sei noch daß es ab morgen keinen Sprit mehr gäbe; ich jedenfalls bin Schlangen – lies: mehr als 2 wartende Fahrzeuge vor einer Zapfsäule – an Tankstellen beileibe nicht gewohnt und derlei überrascht mich noch immer.
Esso Spexard lag Montag übrigens bei 1,47 €/Liter Super (Diesel 1,43, IIRC). Ob sich dafür das Anstellen schon rechnet? 0,02 €/Liter kann ich als ADAC-Mitglied auch derzeit regulär bei Shell sparen …

Twitter am Ende

Nach dem faktischen Ende der IM-Unterstützung bei Twitter schon vor Wochen bricht nun augenscheinlich mehr und mehr des filigranen Rahmenwerks zusammen.
Man hat bei Twitter ja wohl erkannt, daß Information sinnvoll, wenn nicht notwendig ist; dennoch, am Dienstag morgen deutscher Zeit findet sich noch immer als letzter Status jener von Freitag:

Friday report
2 days ago

As you can see from our publicPingdom report, we had 3 minutes of downtime about an hour ago. Despite this, our situation is largely improved today. We’ve had our lowest page load times since last Sunday and our uptime for the week has been 99.9%.
Our latency is still not as low as it should be (> 1sec is not good) and folks were running into error pages a lot yesterday. There’s still more to do, including the restoration of the services noted in red and orange in the sidebar.

 

Nur: Am Montagabend war’s dann – mal wieder – soweit, auch das Webinterface strich die Segel — Twitter, Opfer seines Erfolges? Bezeichnend in dem Zusammenhang ist dann sicherlich, daß zu den rot gefärbten Diensten neben »IM« auch »Track« gehört — mit dem dezenten Hinweis »Offline. Needs reworking.«

Virtualisierungstechniken

Ich halte mir ja einen kleinen Zoo von virtuellen Servern, leider basierend überwiegend auf Virtuozzo. Gute Erfahrungen selbst habe ich mit VMWare gemacht, insbesondere dem VMWare-Server, der u. a. meine privaten Windows-Notwendigkeiten abdeckt und zunehmend zur Systemkonsolidierung von mir eingesetzt wird.
Einen gravierenden Unterschied zwischen VMWare und Virtuozzo mußte ich vorhin feststellen:

vzvps210:~# ntpdate -v ntp1.ptb.de
22 Jun 18:26:33 ntpdate[28068]: ntpdate 4.2.2p4@1.1585-o Sun Mar 4 13:21:36 UTC 2007 (1)
22 Jun 18:26:34 ntpdate[28068]: step-systime: Operation not permitted

Hingegen unter VMWare:

root@virtualisierte_kiste:~ # ntpdate -v ntp1.ptb.de
22 Jun 18:56:39 ntpdate[15352]: ntpdate 4.2.0a@1.1196-r Fri May 12 09:51:45 EDT 2006 (1)
22 Jun 18:56:39 ntpdate[15352]: adjust time server 192.53.103.108 offset 0.023959 sec

Schon mal ein wenig doof, denn wenn der Hoster sein ntp nicht sauber unter Kontrolle hat … hat der Kunde so richtig geloost.

smokeping & slaves

Dank eines Mailinglistenbeitrags konnte ich nach Stunden mein Problem mit den slave-secrets bei smokeping 2.3 lösen:

vzvps210:~# LANG=C /etc/init.d/smokeping start
Starting latency logger daemon: smokepingWARNING: No secret found for slave probe-tm
Sent data to Server. Server said WARNING: No secret found for slave probe-tm
ERROR: we did not get config from the master. Maybe we are not configured as a slave for any of the targets on the master ?
.

Grandiose Idee, die Ausgabe »Sent data to Server. Server said « wegzulassen, solange man nicht mit »–debug-daemon« startet und nur die Fehlermeldung »WARNING: No secret found for slave probe-tm« des Masters auszugeben.
Lösung:

root@smokeping-master:~ # id apache
uid=48(apache) gid=48(apache) groups=48(apache)
root@smokeping-master:~ # ls -la /etc/smokeping/smokeping_secrets
-rw-r----- 1 root root 57 Jun 22 14:44 /etc/smokeping/smokeping_secrets
root@smokeping-master:~ # chown apache:apache /etc/smokeping/smokeping_secrets 
vzvps210:~# LANG=C /etc/init.d/smokeping start
Starting latency logger daemon: smokepingSent data to Server and got new config in response.
.

Immer wieder spannend …

Warum Windows eigentlich gar nicht so schlecht ist …

… zeigt sich immer wieder, z. B. bei OSS zum abgewöhnen, sprich, ffmpeg.
wusel@brick:~$ ffmpeg -i death/Desktop/18062008244.mp4 -acodec aac -ab 96 -ar 22050 temp.wav
[...]
[aac @ 0xb7dd29a8]FAAD library: cannot resolve faacDecGetErrorMessage in libfaad.so.0!
[aac @ 0xb7dd29a8]FAAD library: cannot resolve faacDecGetErrorMessage in libfaad.so.0!
Input #0, mov,mp4,m4a,3gp,3g2,mj2, from 'death/Desktop/18062008244.mp4':
Duration: 00:03:09.4, start: 0.000000, bitrate: 3071 kb/s
Stream #0.0(und): Video: mpeg4, yuv420p, 640x480, 30000.00 fps(r)
Stream #0.1(und): Audio: aac
File 'temp.wav' already exists. Overwrite ? [y/N] y
Output #0, wav, to 'temp.wav':
Stream #0.0: Audio: aac, 22050 Hz, stereo, 0 kb/s
Stream mapping:
Stream #0.1 -> #0.0
[aac @ 0xb7dd29a8]FAAD library: cannot resolve faacDecGetErrorMessage in libfaad.so.0!
Error while opening codec for input stream #0.1
wusel@brick:~$

Langsam auf kleiner Flamme rösten …

Sommermärchen

‘schlaaaaaaaaaaaaaaand!
Schon erstaunlich. Da verbringe ich nicht nur 90 (plus X; Merke: ein Fußballspiel dauert heute nicht mehr nur 90 Minuten, sondern 90 Minuten plus X) Minuten vor der Flimmerkiste (die dank 100 Hz nicht flimmert), sondern fiebere doch tatsächlich mit — für ‘schlaaaaaaaaaaaaaaand!.
Erstaunlich. Noch erstaunlicher war, daß das ein spannendes, unterhaltsames Spiel war, wie zumindest ich Fußballmuffel fand.
Respekt. Soweit, Löw jetzt immer auf die Tribüne zu schicken, würde ich aber dann doch nicht gehen. Und, hey, nochmal Dritter wäre ja auch keine Schande ;)
‘schlaaaaaaaaaaaaaaand!

MSI Wind — EeePC-Killer auf dem Weg nach Deutschland?

Bei der Telekom kann man den MSI Wind (U100) schon vorbestellen:

Hier sehen Sie die Antwort von MSI auf den EEE-PC 900. Das Gerät wird laut MSI frühestens im September verfügbar sein (ohne Gewähr). Eine Vorbestellung ist daher absolut empfehlenswert, wenn Sie von den ersten Lieferungen partizipieren möchten!

 
Klar, wenn man Early Adopter sein will, macht das sicherlich Sinn; andererseits, die Einsatzbeschränkungen des orginalen EeePC (701), u. a. das kleine Display (als Nokia N810-Internet-Tablet-Nutzer kann ich das nachvollziehen), treten mehr und mehr zu Tage, zumal im direkten Vergleich zur aufkommenden Konkurrenz. Und 399 Euro scheint sich als Meßlatte für die etwas aufgewerteten Mininotebooks – »Netbooks« – einzubürgern. Von den technischen Daten – >>10 GB Speichermedium, Bluetooth für z. B. 3G-Datenfunk – klingt das U100 sehr interessant; aber jetzt vorbestellen, um es evtl. im September erst zu bekommen? Wer weiß, ob da nicht schon Asus nochmals nachgelegt hat — oder noch innovativere Geräte auf dem Markt sein werden?
Ich würde ein MSI Wind – nur nicht in Pink – heute kaufen, wenn ich es denn mitnehmen könnte/binnen <4 Werktagen garantiert in den Händen hielte. Käme rechtzeitig zum Urlaub, und die große Platte wäre ein vorzüglicher Datenspeicher für die Digicam-Bilder und -Filme. Die Größe wäre ideal zum unauffälligen deponieren im Campingplatz-Umfeld. Aber nach dem Urlaub? Von der leeren Kasse abgesehen ;), warum jetzt ein Gerät vorbestellen, welches bei Auslieferung vielleicht schon doch bessere Alternativen überholt ist?
Ich glaube, es wird ein spannender Herbst für »Netbook«-Freunde in Deutschland.

Diktator Apple

Erwähnte ich schon, daß ich Apple – heute – nichts mehr abgewinnen kann? Ein Bericht auf neuerdings.com setzt meiner Aversion quasi die Krone auf:

TomTom hat seine Software bereits aufs iPhone-OSX portiert – aber ob man diese […] Routenplaner-Software je wird […] auf dem iPhone 3G einsetzen können, steht nicht in den Sternen, sondern in der Lizenz des Entwicklerkits. Darin verbietet Apple ausdrücklich das Design und die Verbreitung von Anwendungen mit Echtzeit-Routenplanung, für Fernsteuerung oder Flottenmanagement:

 
Nee, is klar.

Vom Unsinn der Umlaut-Domains — ein Selbstversuch (I)

Vorab: ich bin ein Verfechter der Doktrin »gleiches Recht für alle« und habe daher sowohl ein (akademisches) Problem mit der doppelten TLD für Großbritannien als auch (ebenso überwiegend akademisch) mit db.de, ix.de und anderen Frühstartern, die Domainnamen erhielten, die später als unzulässig gebrandmarkt wurden.
Vielleicht allerdings gehöre ich nun selber zu den »Sonderlingen«:

me@host.uu.org:~ $ whois æß.de
[Querying whois.denic.de]
[whois.denic.de]
Domain: æß.de
Domain-Ace: xn--ss-0ia.de
Status: invalid
me@host.uu.org:~ $ whois ix.de
[Querying whois.denic.de]
[whois.denic.de]
Domain: ix.de
Status: connect

Aha? »æß.de« wird korrekt zu »xn--ss-0ia.de« transkribiert, der Status allerdings läßt Böses ahnen. Und in der Tat, sowohl der whois …

met@host.uu.org:~ $ whois xn--ss-0ia.de
[Querying whois.denic.de]
[whois.denic.de]
Domain: xn--ss-0ia.de
Status: invalid

… als auch die Domainabfrage mögen die Domain nicht:

Fehler: "æß.de" ist keine gültige Domain.

Glücklicherweise sieht dies besser aus, wenn man eine Anfrage über’s Web bei domaintools.com startet.
Irgendwie klingt dies ja nach Massen von Spaß in der Zukunft; und damit auch alle was davon haben, werde ich meine publizierten Mailadressen mal anfagen, auf »r@æß.de« umzustellen. Natürlich bin ich mir nicht im Klaren über den aktuellen Diskussionsstand zum Thema »Umlautdomains auch bei eMail«, aber als Rache für die Nichtanerkennung einer – RFC-legalen – plussed address darf’s auch schon mal ACE sein . ;)