Wind, oder: noch mehr Schatten

Mal was anderes als nur Sonnenschein-Bilder: derzeit sitze ich in unserem Trigano Chamboard und sinniere darüber, ob so ein Wohnwagen nicht doch die klügere Wahl gewesen wäre. So bei Windstärke 6 – lt. wetter.com, lokal messen kann ich leider nicht – erscheint, im Zelt sitzend, so ein Wohnwagen doch als die lustigere Variante, da zieht nichts, da quietscht und wachelt das Gestände nicht …
Allerdings sind Faltcaravane wie unser Chamboard, der allwissenden Müllhalde zufolge, »sturmfest«, das macht natürlich wieder Mut, und solange die Kinder ruhig durchschlafen – bislang, toi, toi, toi, gegeben –, was stört da schon ein bißchen wackeln und quietschen? Naja, wenn da nicht das Problem mit den Heringen wäre, Fels ist doch eher mit einer Bohrmaschine zu bearbeiten denn mit Hammer und »Nagel«; leider habe ich nicht dran gedacht, den Bohrhammer einzupacken, dies und Instantzement wäre für’s nächste Mal auf Fels vielleicht eine Idee …
Blöd ist auch, daß zwar ein, zwei offene WLANs in relativer Reichweite sind, ich aber natürlich weder (ausreichend) Mehrfachsteckdosen noch adäquat-wasserdichte Behältnisse eingepackt habe; mit WIND ganztags mit GPRS und TIM abends mit HSxPA wäre eine geschickt platzierte »Tupperdose« mit 3x Accesspoint (je 1x als Client zu jedem WLAN, 1x als neuer AP auf neuer Frequenz — vorzugsweise mit opvn und olsrd-Routing über das jew. bessere WLAN) schon nicht schlecht, grade wenn der Wetterbericht noch ca. 2 weitere Sturmtage vorausorakelt. Aber dazu hätte ich statt ‘ner Handvoll Foneras wohl auch »was richtiges«, sprich einen (OpenWRT-) AP mit mehr als einem Ethernetport, einpacken müssen. Naja, hinteher ist man bekanntlich immer schlauer ;)
So bleibt mir nur, für die apulische Adria-Küste auch die Rückkehr des Sommers mir zu wünschen, in Deutschland soll er, erheischten Schlagzeilen sowie Berichten von Daheim zufolge, ja bald wiederkehren.