Schrott (Gütersloher Definition)

Auf das »warum« gehe ich mal nicht näher ein, aber eines unserer Fahrräder stand, ordnungsgemäß abgestellt und doppelt abgeschlossen, gut eine Woche vor dem Gütersloher Bahnhof.
Nun ist dies kein niegelnagelneues Fahrrad, ich denke, vier, fünf Jahre hat es schon auf dem Buckel und als Transportgerät für Kinder und/oder Einkäufe, im Hänger oder im Kindersitz, uns bislang gute Dienste geleistet — und, abgesehen von einigen Roststellen und einem leider zerschnittenen Sattel, ist an dem Fahrrad nichts dran, insbesondere ist es voll verkehrstüchtig. Den Tacho hat irgendein bekiffter Vollhonk leider schon vor Jahren beim Abstellen am Bahnhof »weggefunden« — er dürfte heute mehrere tausend km Gesamtfahrstrecke zeigen. (Der Tacho, wäre der beim Fahrrad geblieben. Dessen Dieb schaut sich wahrscheinlich schon die Radieschen von unten an.)
Gut, also kein Hochglanzferrari von einem Fahrrad stand da für gut eine Woche, sondern das Fahrradgegenstück zu einem Golf IV, mit zwei, drei Kratzern vielleicht, aber ansonsten gut in Schuß.
Was jedoch mußte ich Sonntag sehen? Ein Zettel der Stadt Gütersloh wurde an unser Fahrrad gestrapst, im Namen der Bürgermeisterin und des Fachbereichs Ordnung – dem Datumsvermerk nach am 6. Tag nach dem Abstellen des Fahrrades – und klärte mich auf über das »Abstellen von Schrottfahrädern«.

Das Abstellen von nicht mehr gebrauchstauglichen Fahrrädern (Schrottfahrrädern) auf öffentlichen Verkehrsflächen ist nicht gestattet.

 
Offensichtlich gestattet die Bürgermeisterin von Gütersloh und deren Fachbereich Ordnung aber die Einstellung Beschäftigung von inkompetenten Vollhonks, denn von »nicht mehr gebrauchstauglich« beim fraglichen Fahrrad zu sprechen, ist, nunja, bestenfalls extrem eigenwillig. Von meiner großen Tochter kenne ich den Spruch »was man sagt, das ist man selber!« und ich bin geneigt, dem fraglichen Ordnungswichtel, der diesen Zettel angebracht hat, dies zu erwidern.
Nun frage ich mich als billig und gerecht denkender Mensch natürlich auch, inwiefern die auf dem Zettel ausgesprochene Drohung überhaupt greifen kann; das Fahrrad ist ja eben nicht »nicht mehr gebrauchstauglich«, mithin greift die Aufforderung der Entfernung aus jenem Grunde nicht, und, da darauf aufbauend, greifen auch die Androhungen bzgl. der Behandlung als »Abfall« nicht. Eigentlich. Ich wette allerdings, Gütersloher Ordnungwichtel, die schon ein Fahrrad nicht von einem Haufen Schrott unterscheiden können, würde dies nicht tangieren.
Was bleibt, ist die Feststellung, daß die Frau Bürgermeisterin und ihr Fachbereich Ordnung ganz offensichtlich die Bodenhaftung verloren haben und perfekt funktionsfähige Fahrräder – vermutlich, da sie von ihresgleichen, nicht zuletzt wegen des Alters von über einer Woche, nicht mal mehr mit dem Popo angesehen würden – als »nicht mehr gebrauchstauglich« brandmarken.
Wann ist doch gleich die nächste Kommunalwahl?

DVB-Setup vervollständigt

$NACHBAR hat zwischenzeitich das (Panzer-) Rohr von meinem Keller über sein Grundstück bis zu meiner Terasse gelegt, am sonnigen Sonntag heute war dann die Verlegung auf meiner Seite angesagt.
Die vier Koaxkabel (als ein Quattro-Kabel ausgeführt) liessen sich durch das 37er Rohr hervorragend durchziehen, ab heute abend also dient mein »Lypsi« endlich als zentraler Sat-Switch (Astra 19,2 Ost und 28,2 Ost).
Leider mußte ich feststellen, daß noch so ein Quattro-Strang nicht mehr durchpassen würde; dabei war das schon das dickste Panzerrohr, welches ich im Baumarkt finden konnte … Naja, jenseits Astra 28,2 Grad Ost und Astra 19,2 Grad Ost, gibt’s da noch was von Interesse?

UMTS-Landkarte: Andere arbeiten lassen reloaded

Ulkig, da öffnet sich ein – kommerzielles – Projekt zur Erstellung von Karten zur UMTS-Reichweite dem gemeinen Nutzer, aber, wie so oft in so einer Situation, werden den freiwilligen Helfern nicht viele Rechte eingeräumt an dem durch ihre Mithilfe erst wertvoll werdenden Werk:

Wem gehören die Daten?
Die speedTrack Daten stehen privaten Nutzern frei zur Verfügung und können später über eine Schnittstelle (API) abgefragt werden. Eigene Mashups und Programme können so jederzeit sehr einfach erstellt werden. Für jede kommerzielle Nutzung der Projektidee, der Daten und Auswertungen oder Teilen davon, ist vorab das Einverständnis von doubleSlash erforderlich.

 
Nun ist diese »Projektidee« – »Die doubleSlash Net-Business GmbH konzipiert und entwickelt Businesssoftware, an welche immer häufiger mobile Devices angebunden werden. Aus konkreten Kundenprojekten ist deshalb diese Idee entstanden.« – ist nun nicht so ganz neu. Selbst ich experimentiere mit Verfügbarkeitskarten seit geraumer Zeit rum, für das o2-Netz spätestens seit 2007; andere werden ähnliche Ideen gehabt haben oder haben.
Um nützlich zu sein, bedarf es vieler, möglichst unabhängiger Daten, die dann »sinnvoll« korrelliert werden müssen. Nun würde ich gerne bei dem Projekt mitmachen — aber, mal ganz ehrlich: hier geht’s nicht nur um reine Empfangstests, die Jungs machen konkreten Datentransfer zur Abschätzung von Bandbreite und RTT. Das ist technologisch ein valider Ansatz — aber die Kosten dafür tragen die Datenerbringer, und darüber aufgeklärt werden Sie auch nicht:

Wie kann ich bei speedTrack mitmachen?
Vielleicht sind Sie neugierig, wie die Verfügbarkeiten mobiler Bandbreiten dort ist wo Sie wohnen, arbeiten oder reisen? Das speedTrack Projekt ist, ähnlich wie Wikipedia oder OpenStreetMap, offen für alle die an Zukunftstechnologien interessiert sind – machen Sie mit! Tracken Sie Straßen und Wege in Ihrer Region, den Weg zur Arbeit oder einfach den eigenen Hof.
Helfen Sie mit Ihren Messdaten die umfassendste UMTS-Landkarte Deutschlands zu erstellen, die Werbeaussagen der Mobilfunkanbieter zu überprüfen und Abdeckungslücken zu identifizieren!
Alles was Sie brauchen ist die speedTracker-Software, eine UMTS-Karte und GPS-Maus für den Laptop oder ein Handy mit GPS-Device.

 
Kein Wort davon, daß durch das »mitmachen« Datentransfer entsteht und damit nicht unerhebliche Kosten, sollte man keinen »flachen« Datentarif abgeschlossen haben. Und mit Abgabe der – ggf. teuer erstellten – Daten verliert der Nutzer seine Rechte daran?
»Ich denke nicht, daß das eine gute Idee ist, Tim.«

TurboPrint++

»TurboPrint? Das war doch irgend so’n Kram für den Amiga‽« Die Ursprünge mögen da gelegen haben, »TurboPrint for Linux« jedenfalls, was ich lange Zeit aktiv ignoriert und mich lieber mit halbgaren offenen oder auch Hersteller-propietären Treibern abgefunden habe, rockt.
Nun habe ich noch nicht sonderlich viele der Funktionen genutzt; nach dem Eintreffen der neuen Cyan-Patrone konnte ich erste Testausdrucke machen — über CUPS von ‘ner Ubuntu-Kiste aus. Der Härtetest – Bedrucken einer CD von Linux aus über CUPS via Netz – steht noch aus, aber sowohl die Testpage als auch ein Duplex-Ausdruck einer Website (4 Seiten) aus dem Feuervogel unter XP klappte angenehmerweise wie am Schnürchen.
Und darauf kommt’s derzeit an; meine bessere Hälfte muß von ihrem Rechner aus nun häufiger drucken, und nachdem der Laser derzeit im Eimer ist und der – von Haus aus duplexfähige – Pixma nur Staub sammelt, seit ich die Windows-Maschine, an der er vorher hin, virtualisiert habe, bot sich die Nutzung des Pixmas an. Nur ohne vernünftigen Treiber bringt das nix … (Hmm, wobei, da Windows den Druck ja aufbereitet – wie ich grade gelernt habe –, hätte es vielleicht unter Windows auch mit den »Mostly«-Treibern getan. Ach, egal. Funktionsfähig unter Linux ist extra cool ;))
Schlußendlich dürfte TurboPrint auch einfacher zu handhaben zu sein als eine virtuelle XP-Maschine mit Zugriff auf bestimmte USB-Ports, um darüber den Pixma im Netz bereitzustellen — und eine lustige, animierte Gnone-Panel-Applikation gibt’s noch dazu, ganz wie in Windows ;) (Nur daß man sie bei Linux leicht deaktivieren kann.)
Nachtrag: Auch das Bedrucken von CDs klappt (die Unschärfe des Scans bitte ich zu entschuldigen; die CD sieht besser aus als ihre photographische Kopie ;)) — zumindest aus OpenOffice mit dem mitgelieferten Cd-Template.odg. Es scheint allerdings an der Kalibrierung zu hapern, 1 bis 2 Millimeter sollte es besser nach links; aber das läßt sich bestimmt auch irgendwo einstellen … Ich bin jedenfalls hin und weg, die € 29,95 (3-User-3-Drucker-Haushalts-Lizenz: € 49,95) sind, denke ich, gut angelegt.

T-Home Entertain: VLAN 8 ante portas?

Nachdem mich NetworkManager heute – äh, Dienstag – mehrfach plötzlich vom heimischen WLAN ausschloß, wollte ich dem doch mal auf die Spur kommen, erster Schritt war die manuelle statische Konfiguration des WLAN-Interfaces. Bei der Analyse stellte sich dann raus, daß das LAN – in das die APs das WLAN nur bridgen – mit Multicast-Paketen geflutet wurde; ich mußte also NetworkManager um Verzeihung für meine unflätige Ausdrucksweise – sowie das erfolglose »apt-get remove NetworkManager« bitten –, denn TV per Multicast im WLAN, das funktoniert mit normalem 802.11g nicht wirklich. Immerhin kam ping auf eine RTT von etwas über 10 Sekunden, daß da kein DHCP durchgeht, überraschte dann nicht mehr …
Grund für das Fluten des gesamten LANs mit den T-Home-Entertain-Multicast-Paketen war eine Fehlfunktion meines Netgear GS108T; das gute Stück hatte sich schlicht weggehängt, war auch nicht mehr über das Admin-Interface oder per SNMP erreichbar. Und ohne die CPU scheint das Switching zwar noch zu funktionieren, nicht aber mehr Sonderfunktionen wie IGMP-Snoop — der Grund, warum ich einen solchen Switch überhaupt mal anschaffte. Nach einem Powercycle war der Spuk dann vorbei, aber dies brachte mich drauf, daß die Switche im Keller und im 1. Stock ja auch noch von dumb auf managed umgerüstet werden sollten.
Bei der Google-Anfrage zum Preis allerdings – so kommt man vom VLANhundersten ins tausendste – stolperte ich über Artikel, die sich mit dem GS108T im Kontext T-Home Entertain beschäftigten. Neben einer Aussage des »T-Online Teams«, daß T-Com plant, SSM, source specific multicast, einzusetzen, was ein IGMPv3-Feature und damit ein potentielles Problem für auf IGMPv2 gestrickte Heimnetze ist (erschwingliche Switches machen derzeit beim IGMP-Snooping bei IGMPv2 Schluß), stolperte ich auch noch über Berichte der Aktivierung eines VLAN8:

Ich benötige dringend Hilfe. Gerade jetzt zur EM, wo mir Fernsehen wirklich was bedeutet, hat die Telekom ihre Drohung wahr gemacht und ihre Daten auf zwei VLANs aufgeteilt. Internet geht nun über VLAN ID 7 und IPTV über VLAN ID 8.
Da ich zu keiner Zeit auf meinen Debian Router verzichten kann und will stehe ich nun vor einem unlösbaren Problem. […]
Jetzt geht bei mir nur noch Internet seit heute Morgen. Aber IPTV ist tot. Ich habe nun keine Ahnung wie ich es schaffe, dass ich wieder Fernseh-Empfang habe. Die Telekom hilft mir kein Stück weiter. Die sind scheinbar nicht interessiert an Kunden wie mir. Ich hoffe ihr könnt’ mir helfen. […]

 
Mal davon abgesehen, daß es ja eigentlich sehr sinnig wäre, Internet- und IPTV-Verkehr sauber zu trennen, wenn man schon VLAN-Tagging einsetzt, bleiben andererseits da ein paar Fragen. Bei einer Trennung auch auf der Strecke zwischen Telekom-Netz und VDSL-Modem müßte doch wohl Bandbreite für IPTV statisch reserviert werden (oder geht das bei VDSL schon dynamisch?), spricht im schlechtesten Falle Bandbreite für 2x HDTV (1x aufnehmen, 1x gucken; kann die X301T trotz Kleinweichtumor in den Eingeweiden m. W. parallel) für IPTV von meiner Internetzugangsbandbreite abgezwackt? Ist dies durch die AGB gedeckt? Schließlich habe ich einen Anschluß bis zu 25 MBit/sec down- und bis zu 5 MBit/sec upstream (real: rd. 25 down, 2,5 up) gemietet, derlei Änderung würden ja meine Zugangsbandbreite verschlechtern.
Viel mehr interessiert mich allerdings, ob bekannt ist, wann dieses VLAN 8 aktiviert werden soll; zu dem Zeitpunkt müßte ich dann das Netz auf VLAN umgestellt haben und den IPTV-Traffic nur noch der X301T zuleiten; würde auch das Multicastproblem erst einmal lösen …

Gotcha!

Ok, ich hab es dann am Ende doch noch geschafft, der Druck vom akoya unter Windoof XP Home klappt nun. Problemauslöser war offensichtlich erst der falsche Treiber (»OfficeJet« statt »OfficeJet 5600 series«, der aber nur selektierbar ist, wenn ein lokaler 5600-Drucker installiert ist; dieser Treiber taucht nicht in der Auswahlliste von Windows auf. Elender HP-Sonderweg mal wieder?) und dann, mit dem richtigen Treiber, eine nicht für RAW-Ausgaben konfigurierte CUPS-Installation. Man konfiguriere wie folgt, …

Make sure you’ve enabled support for Windows PCL drivers. Uncomment application/octet-stream in /etc/cups/mime.types and uncomment application/octet-stream in /etc/cups/mime.convs.

 
… dann klappt’s auch mit dem Ausdruck via CUPS auf den unter Linux mit hplip betriebenen Drucker ;) (Die »application/octet-stream«-Zeile in /etc/cups/mime.convs war’s bei mir, die noch kommentiert war.)

Hardware Error

Es gibt ja kontroverse Diskussionen darüber, ob diese Chip-Manie auf Tintenpatronen (mit oder ohne Tintenpisserdruckkopf) nun in erster Linie den Anwender von Beschädigungen seines teuren (lies: ab ca. 40 EUR auf dem Discounter-Grabbeltisch) Druckers – dies ist bei in den Druckkopf integriertem Tintentank dann wohl regelmäßig zu verneinen; sorry, liebe HP – oder zur Absicherung eines kontinuierlichen Geldflusses durch den Verkauft von Tinte in Milliliter-Häppchen zu rd. ein bis zwei EUR je Milliliter dient.
Für mich stellt sich allerdings grade zwangläufig die Frage, ob nicht Defekte am intelligenten Tintenvorratstank durch den Hersteller bzw. Verkäufer im Rahmen der Garantie zu tragen sind. Klar, wenn binnen 24 Monaten die Tinte einfach alle wird, ist das Verbrauch (bei Eintrocknung in normaler Endkundenumgebung hingegen …).
Wenn aber binnen 24 Monaten dieser ominöse Chip seinen Geist aufgibt, obwohl noch fett Tinte im Behälter ist — wieso sollte dies das Problem des Endkunden sein? Wieso darf ich nicht erwarten, daß der Hersteller für die zu erwartenden Lebenszeit dieses elektronischen Bauteils die Funktion garantiert?
Eigentlich sollte man ich das mal durchfechten — aber für unter 6 EUR gibt’s die Kartusche als »kompatible«, für rd. 12 EUR als Orginalteil … Ja, ich werde alt, aber0 ich kaufe mir jetzt einfach eine neue; wohl ‘ne kompatible, denn, hey, ein neuer Druckkopf für den Canon Pixma IP4300 kostet fast so viel wie dier gesamte Drucker derzeit bei einschlägigen Versendern, da lohnt sich Rücksichtnehmen irgendwie nicht mehr. (Und wenn die Qualität saugf – wann braucht man schon Cyan? ;))

Hör' nicht auf die Stimmen Ratschläge …

Drucker finde ich eher doof. Und sie mich offensichtlich auch, denn so richtig gut zusammen finden wir selten. Bei der Suche nach einem Fingerzeig, warum ich vom XP Home des akoyas nicht per CUPS auf meiner Fedora-Möhre drucken kann – die Ubuntu-Kisten machen’s einfach –, stolperte ich über einen Artikel, der was von Linux-Tools u. a. zum Reinigen bzw. Ausrichten des Druckkopfes erwähnte:

Make sure you have the hplip RPM installed and run hp-align and hp-info.

 
Ok. Gelesen, getan.
Cool. Also, das scannen per xsane vom HP OfficeJet 5605z geht unter Fedora (8) ja schon mal leidlich gut (ADF kommt manchmal aus dem Tritt, dann scannt xsane abwechselnd vom ADF und von der Scheibe), auch das drucken klappt gut — nicht nur überhaupt, nein, auch die Qualität (Text/Grafiken; Fotos überzeugen nicht so) ist ok.
Aber »hp-align« hat mal eben den Drucker völlig aus dem Tritt gebracht, siehe Foto links. Was da nicht so rüberkommt ist die Lichtorgel, die hier zu sehen war: alle LEDs/Lampen blinkten im Sekundentakt, und hätte auf dem Display »Auto destruct initiated, leave building NOW!« gestanden, also, ich hätte es geglaubt ;)
Immerhin, ein simpler Reset hat ihn wiederbelebt — werde ich wohl weiter mit Taschentüchern die Tinte aus den eintrocknenden HP-Druckköpfen locken müssen; 20, 30 Seiten je Druckkopf, das macht bei den günstigen HP-Preisen ja auch nicht deutlich über einen oder zwei Euro je Seite. (Wobei, wenn man ehrlich ist: für die Kosten ist die Qualität, selbst von Windows aus, eigentlich zu schlecht.)

Falls ein CUPS-perte mitliest: Mein Druckproblem scheint auf CUPS-Ebene zu liegen, lt. CUPS-Logfile kommt der Job an und wird prozessiert:
I [25/Aug/2008:20:19:20 +0200] Job 827 queued on "HP_5605z_AIO" by "user".
I [25/Aug/2008:20:19:20 +0200] Started backend /usr/lib/cups/backend/hp (PID 32364) for job 827.

Nur: ‘s druckt nicht. Im Gegensatz zum obigen Job von XP aus, kommt bei einem Job von Ubuntu dies:

I [25/Aug/2008:20:15:44 +0200] Job 826 queued on "HP_5605z_AIO" by "wusel".
I [25/Aug/2008:20:15:44 +0200] Started filter /usr/lib/cups/filter/pstops (PID 32270) for job 826.
I [25/Aug/2008:20:15:44 +0200] Started filter /usr/lib/cups/filter/foomatic-rip (PID 32271) for job 826.
I [25/Aug/2008:20:15:44 +0200] Started backend /usr/lib/cups/backend/hp (PID 32272) for job 826.

WTF?

Vielleicht doch besser direkt OpenWRT?

Softwarefehler durch Watchdogmechanismen oder Benutzerintervention zu kaschieren ist sicherlich billiger als fähige Entwickler mit der Lösung des Problems zu beauftragen. Wenn also fon als Entwickler der Software auf seinen Accesspoints selbst rät, regelmäßig mal ‘n Powercycle zu machen, dann klingt das schon nach Resignation, sprich Unwillen, Unzulänglichkeiten in der Stabilitit anzugehen und zu beheben.
Schade.
Übrigens, fon, »up 152 days, 23:52«, letzter Reboot forciert durch Stromabschaltung. (Nein, keine Fonera — nur ein ordinärer PC mit Linux …)