Details zu: MyCampingHotSpot

Repeater V0.1: Sender (links) und Empfä¤nger (rechts) diskret aufgebaut :-)

[locr] Da es doch die eine oder andere Nachfrage zu meiner WLAN-Verlängerung auf dem Campingplatz gab, habe ich die Kismet- und locr-Daten des Urlaubs mal in einer Google-Maps-Anwendung visualisiert.
Leider habe ich keinen Rundgang mit dem kismet-Laptop auf dem Rücken über den Campingplatz gemacht, dazu war weder das Wetter adäquat noch das Areal; einmal hatte ich den Laptop dabei, als ich einkaufen fuhr, aus diesem Lauf stammen einige Punkte des »residence m3«-APs als auch von »Ingresso«. Die Position des »Market«-APs wurde aus den locr-Daten abgeleitet.

Finale, windgesicherte Installation :-)

[locr] Die Position von »residence m3« ist geschätzt aufgrund der erfolgreichen bzw. nicht erfolgreichen Verbindungen mit N810 und Medion akoya Mini dorthin in der Nähe unseres Platzes; die Koordinaten des self-made-Repeaters im Zelt wiederum wurden aus den locr-Daten extrahiert.
Es gab noch weitere APs, zumindest fand mein N95 gelegentlich weitere, einer war »restaurant m3« in etwa auf 41.940180, 16.076030 — aber oben am Platz hatte ich mit normalen Endgeräten nur, in einigen Metern Entfernung, Verbindung zu »residence m3«.
Anyway. Wie man mittels des »Rulers« ausmessen kann, klappte die Verbindung auf ca. 400m mit sehr guter Qualität — und das ohne Einhaltung der theoretischen Grundlagen; eine, zumal freie, Line of Sight existierte schlicht nicht (vgl. Blick auf den Trigano (das grau-grüne Gebilde in der Bildmitte rechts), der Fotostandort ist als Fake-AP »Foto« grün markiert).
Nach wie vor bin ich fasziniert, wieviel besser offensichtlich der (Atheros-) WLAN-Chip in den Foneras arbeitet verglichen mit denen (mind. teilweise anderer Hersteller) in N95, N810 oder auch meinen mitgeführten Lap-/Nettops. Leider habe ich vor Ort keine Vergleiche angestellt, ob die Atheros-Chips auf den mitgeführten PC-Cards vielleicht ebenso gut funktioniert hätten; letztlich fühle ich mich aber in meiner Annahme (die zum Kauf von Steckdosen sowie ‘ner »Tupperdose« führte) bestätigt, daß man mittels zweier APs/Foneras hervorragend seine WLAN-Empfangschancen verbessern kann.
Verheiratet mit einem SIP-Telefon, könnte dies auch den WAF heben; aber wer will schon das erste Zelt in Italien mit stationärem Telefon in einem deutschen Ortsnetz – oder gar der heimischen Rufnummer – haben? ;)
 

Dank sei an dieser Stelle dargeboten Frau und Kindern, die meinen Spleen klaglos hinnahmen.