Bye, twitter (got IM working again?) …

Natürlich hat twitter noch immer keinen IM-Dienst reaktiviert, wie auch im rottigen Dienst selbst thematisiert. Ich habe nun den ewig ladenden twitter-Kram hier aus blogdoch.net entfernt und werde mich u. a. jaiku zuwenden.
Leider wurde ich bei der Suche nach einem Pro-jaiku-Song in der Röhre nicht fündig, aber vielleicht sind Lobgesänge auch hier verfrüht: beim Testen des nativen S60 Series 2-Clients (auf dem 6630) beglückte mich die Website wiederholt mit neckischen 503-Meldungen.
Ich werde nun mal mauku, wie schon vorgeschlagen, für’s Nokia N810 Internet Tablet ausprobieren – aber schnuckeliger fände ich ja einen GPS nutzenden, always-on client auf meinem N95. (Presence and location and messaging, all-in-one.) Nur müßte ich dazu einen Weg finden, meine primäre Telefonnummer (D2 Vodeclown derzeit noch) kostengünstig auf entweder meiner ICQ- (Liechtensteiner Mobilfunknummer, Rufumleitung dahin leider etwas teurer) oder meiner o2-Genion-SIM terminieren zu lassen (auf jener habe ich ja das 5 GB-Paket, da stört ‘n bißchen IM-Traffic nimmer). Hmmm …

Dimensionierung der Fallback-Anbindung

Mein Netz zu Hause ist redundant angebunden; eine SDSL-Leitung aus den Frühzeiten des DSL-Aufbaus der GTelnet (heute Teil der BITel, IIRC), shaped to 1500/300 kBit/sec, tut seit Jahren nur noch als Fallbackanbindung Ihren Dienst, normalerweise läuft aller Traffic über den auf meinem T-ISDN-Anschluß aufsetzenden T-DSL-Zugang, derzeit VDSL 25000/2500. Das heimische /27 offizieller IPv4-Adressen aus einem meiner /24 route ich über zwei openvpn-Links (je einer je DSL-Strecke) zwischen einem Rechner von mir im Housing in einem Rechenzentrum zum Router im Keller meiner Wohnung. Die Dynamik der Links, nicht zuletzt bedingt durch die telekomseitige Zwangstrennung alle 24 Stunden, erschlagen normalerweise die olsr-Daemons auf dem Server im RZ und meinem Router im Keller.
»Normalerweise«, denn gelegentlich scheint sich einer der olsrds zu verhaspeln; zwar läuft er noch, aber die Verbindung läuft über die schwächere Strecke, und trotz allfälligen Paketverlusts schwenkt olsrd nicht auf die dickere Pipe — so auch gestern. Tja, wieder einmal ein Beweis dafür, daß man sich mit der Zeit an »seine« Bandbreiten gewöhnt und Fallbackszenarien durchaus alle Jahre wieder mal auf ihre Tauglichkeit überprüft werden müssen — Fallbackbandbreiten von 10% der normalen Bandbreite, das bringt aus meiner Erfahrung dann doch spürbare Einschnitte mit sich.
Leider gibt es zu VDSL von der Deutschen Telekom zumindest in Gütersloh keine Alternative; das noch bezahlbare sind ADSL2+-Anbindungen anderer Anbieter … Der TV-Kabel-Ausbau wurde, nach damaliger Auskunft zumindest, für das Neubaugebiet hier (ehem. Vossen-Areal) nicht in Angriff genommen (und TV über Kabel würde ich sowieso nicht wollen).