HP 2133 – Der Hightech-Schminkspiegel

Sagen wir es einmal so: der große Vorteil des spiegelnden 2133-Displays ist, daß auch der Kolege 3 Meter weiter nicht sonderlich viel vom Inhalt des Bildschrims mitbekommt. Die Betonung lege ich aber ganz klar auf »auch«; wenngleich das menschliche Auge flexibler ist als die typische Autofous-Schnellschuß-Kamera, man muß sich schon stärker auf das Geschehen hinter der spiegelnden Ebene konzentrieren. Um es ganz klar zu sagen, eine Freude ist es nicht, in heller Umgebung (hier: draußen im Garten, bei 13 Grad im Schatten ist es in der Sonne grade nich sitzend und tippend aszuhalten) ‘nen Blogeintrag zu verfassen.
Allerdings, wenn ich es richtig erinnere, bekam auch der (Touch-) Screen des Gigabyte Convertible keine besonders guten Werte — und an der Auflösung möchte ich, wie schon dargelegt keine Abstriche machen.
Als wenig sinvoll aus meiner Sicht hat sich die Wahl der VIA-Plattform für das HP 2133 erwiesen; von der Treiberprblematik (bei Linux) mal abgesehen, merkt man dem Gerät schon an, daß es sowohl auf den zweiter Pseudokern der Atome als auch auf Rechenleistung im allgemeinen verzichten muß. Ein simpler Update-Lauf bringt die Load dann schnell auf 2, und so zäh fühlt sich die Oberfläche es 2133 dann auch an.
Das dabei das Gerät insbesondere an der Unterseite spürbar warm wird, mag in kalten Wintertagen angenehm für die haltenden Hände sein, im Sommer – wie in anderen Berichten schon geschrieben – läßt es den Besitzer um die Lebensdauer seines nicht wirklich billigen Netbooks bangen. Zu erhöhter Wärmeabgabe gehört dann auch ein lauteres Lüftungsgeräusch, und ja, der 2133 ist nicht grade leise. Ich habe noch keine direkten Vergleich ziehen können, aber klar ist, den Versuch des 2133, die Wärme aus dem Gehäuse zu bekommen, den hört man deutlich. Allerdings habe ich es bislang nicht als störend empfunden; ein lautlos lüftendes Net- oder Notebook hatte ich noch nicht in den Fingern …
Wo Schatten ist – oder ein Spiegel –, da ist auch Licht, und der Lichtblick des 2133 ist für mich die Tastatur. Wenn sie sich auch erst sehr glatt anfühlt, das Raster kommt meinen Fingern offensichtlich entgegen, denn ich kann wie ein junger (4-Finger-) Gott über das Keyboard huschen, und das weitgehend fehlerfrei, ähnlich wie auch meiner favorisierten »großen« Tastatur. Das Keyboard ist aller erste Sahne, es liegt auch alles da, wo ich es gerne habe und »instinktiv« vermute; einziges Manko – das hatte Sony beim VAIO Z600NE besser gelöst – ist die Doppelbelegung der Cursor- mit den Pg-Up/Down-Tasten. Sony hatte eine Fn-Taste über Cursor-Rechts angebracht, sodaß ich mit vier Fingern auf dem Cursorblock alle Bewegungen schnell und effizient ausführen konnte. Beim 2133 liegt die einzige Fn links unten zwischen Control und der linken »Besatzertaste«, wie ein lieber Kollege die von MS eingeführten und typischerweise mit MS-Markenzeichen bedruckten Tasten nennt, d. h. ich benötige hier zwingend für die Navigation zwei Hände :( Aber das ist bislang das einzige Manko, auf welches ich für mich gestoßen bin.
Mein 2133 hat ja den 6-Zellen-Akku, der das Gerät hinten etwas hochstellt; dies macht das Tippen deutlich angenehmer – aus meiner Sicht – als auf z. B. dem MSI Wind U100/Medion akoya Mini E1210; ich vermmute mal, daß ich aufgrund dieser Haltung auch nicht, anders als beim akoya, oft (oder überhaupt) auf das Touchpad komme beim tippen. (Wie gesagt, ich bin kein keyboards verschleißender 10-Finger-Tipper ;)) Leider hat HP den Akku so geformt, daß zumindest bei dem Modell, welches ich habe, der eingebaute Akku den möglichen Winkel des Dislays nach hinten beschränkt. Je nach relativer Position des HP Netbooks zu meinem Körper und insbesondere zu meinem Kopf, würde ich mir gelegentlich wünschen, daß das Display weiter nach hinten zu klappen ginge; dem steht aber aus meiner Sicht der besagte Akku entgegen — siehe Bild oben.
Mein erstes Zwischenfazit zum HP Mini-Note 2133 fällt denn auch durchwachsen aus: Unklar bleibt mir erst einmal die Zielgruppe für dieses Gerät bzw., auch das ist ja eher unüblich, für diese Gerätefamilie von HP (es gibt 1,2 und 1,6 GHz-VIA-CPUs, 512 bis 2048 MB Hauptspeicher, WLAN nach 802.11 b/g oder 802.11 a/b/g, Windows Vista Buisiness Basic oder ein SuSE als OS, schlußendlich IIRC eine SSD- sowie mehrere Festplattenversionen mit 120 und 160 GB und sogar 1024×600 oder 1280x768er LCDs). Mit Preisen von kanpp unter den magischen 400,– für ein eher unterirdisch performendes 1,2-GHz-SSD-SuSE-Modell bis in die 600,– EUR-Region, wo man schon ausgewachsene Notebooks bekommt, deckt HP auch hier ein weites Feld ab. Die Verarbeitung ist erste Sahne, auch gibt es bei HP z. B. kein Tuch, um das Display vor Kratzern durch eine leicht unebene Tastatur zu schützen — einerseits gibt’s gefühlt höhere Gnubbel als Abstandshalter im zusammengeklappten Zustand, dann eine auf den ersten Blick plane Tastatur und schließlich das vielgescholtene Spiegel- Schutzglas.
Ausstattungsvarianten mit 2 GB Hauptspeicher zielen in meinen Augen, wie Vista Business statt, wie z. B. beim akoya Mini XP Home, auf den Businessmarkt. Doch grade die Wahl von resourcenhungrigem OS (Vista Business) und resourcenschwacher – verglichen mit der Atom-Plattform – CPU von VIA wirft Fragen auf. Eigentlich kann ich mir das nur so erklären, daß der Entwicklungszyklus so lange schon lief, daß man bei HP mit der Ultra-Klein-Notebook-aber-größer-als-UMPC-und-dabei-auch-nch-günstig-Idee startete, als es noch keine Atoms gab — und gegen den Celeron sah die VIA-Mobil-CPU IIRC mal gut aus. Das wäre jedenfalls eine schmeichelnde Erklärung für die Gesamtkomposition; immerhin wird XP auf CD beigelegt — auf einem USB-Stick allerdings wäre es wohl sinnvoller untergebracht gewesen, hat doch auch der 2133 kein optisches, oder sonstiges, Laufwerk …
Ich bin vom Bildschirm nach wie vor überzeugt – nur das das Glas davor nicht entspiegelt oder eine sonstig entspiegelnde Vorrichtung nicht angebracht ist, stört, insbesondere draußen.
Alles in allem finde ich das 2133 eine gelungene – wenn auch arg teure – Komposition; eine Neuauflage sollte aber mit performanterem Herzen, z. B. einem atomaten Doppelkern, erfolgen, vorzugsweise einer auch noch stromsparenderen Variante. Denn ca. 3,5 Stunden ohne Netz sind jetzt für das Gesmtgewicht nicht grade viel.
Apropros Gewicht: Mein Medion akoya Mini ist mit Abstand das Leichtgewicht; mit 1144g – allerdings ohne Bluetooth-Dongle, der für mich noch dazugehörte (alternativ eine 3.5G-USB-Lösung – FONIC-Stick samt SIM: 25g).
Mein HP 2133 bringt tutti completti 1461g auf die Waage; das ist deutlich über den anvisierten 1000g der initialen Netbooks, aber gut, es sind 3 Zellen mehr als beim akoya, letzteres kommt ca. 2h ohne energetischen Nachschub aus.
Mein all-time-favorite, das um die Jahrtausendwende gebaute Sony VAIO Z600NE, bringt mit einer PCCARD für WLAN und einem Nachkaufakku satte 1792g auf die Wage …

FONIC und die fehlende Gutschrift

Also laut teltarif.de sollte längst die fehlende Gutschrift da sein:

Automatische Gutschrift durch Fonic
Fonic hat sich heute noch einmal bei teltarif.de gemeldet und mitgeteilt, dass man mittlerweile alle betroffenen Kunden herausfiltern konnte. Diese bekämen bis morgen automatisch die fehlenden 10 Euro gutgeschrieben. Falls dies wider Erwarten nicht der Fall sei, könne man sich weiterhin über die oben genannte Mailadresse an Fonic wenden.

 
Soweit die Theorie:

AT+CMGF=1
OK
AT+CMGL="all"
+CMGL: 0,"REC READ","11150115109115",,"08/10/07,08:02:59+08"
Lieber FONIC Kunde, die Tarifoption Internet-Tagesflatrate wurde aktiviert. Internet-Nutzung wird jetzt pro Nutzungstag abgerechnet. Ihr FONIC Team
+CMGL: 1,"REC READ","80215",,"08/10/10,03:29:30+08"
070603466F6E6963204D4D5300018708060370696E7465726E65742E696E7465726B6F6D2E64650001870906890101C656018707060364656661756C7400018718060364656661756C74000101C60001550187360603313130000187380603466F6E696320456D66
+CMGL: 2,"REC READ","80215",,"08/10/10,03:29:31+08"
[...]

Tja, zumindest keine Info- oder gar Entschuldigungs-SMS bislang. Und im Internet?

ÜBERSICHT
Mobilfunknummer 017678000000
SIM-Karten-Status Aktiv
Guthaben * 12,50 €

Klappt ja großartig …