Lumix TZ7, AVCHD und Linux

Als stolzer Besitzer einer Panasonic Lumix TZ7, der ich nun bin, mußte die Lumix natürlich nun mal beweisen, wie sie sich denn mit meiner Linux-Infrastruktur versteht.

Apr 28 10:41:07 brick kernel: [117174.232669] scsi 5:0:0:0: Direct-Access MATSHITA DMC-TZ7 0100 PQ: 0 ANSI: 2
Apr 28 10:41:07 brick kernel: [117174.234625] sd 5:0:0:0: [sdb] 31387647 512-byte hardware sectors: (16.0 GB/14.9 GiB)
[...]
Apr 28 10:41:07 brick kernel: [117174.238138] sdb: sdb1
Apr 28 10:41:07 brick kernel: [117174.267175] sdb: p1 size 31379456 limited to end of disk

Anschluß per USB also: check. Das spart einerseits das Gehampele mit Kartenlesern und zum anderen ggf. den Spaß, eine SDHC-Karte in einem SDonly-Leser zu zermarmeln. Nachteil ist natürlich die Notwendigkeit, ein weiteres Proprietär-zu-USB-Kabel mitschleppen zu müssen, der USB+AV-Anschluß ist non-standard …
Insofern also – wie nach den entsprechenden Einstellungen auf der Lumix aber auch erwartet – keine negativen Überraschungen. Nachdem der Datentransfer also gesichert ist, stand die Begutachtung der Datenschäzte, die die Lumix ablegt, an. Für das von ifranz improvisierte Testvideo schmeißt ffmpeg folgendes aus:

Seems stream 0 codec frame rate differs from container frame rate: 100.00 (100/1) -> 25.00 (25/1)
Input #0, mpegts, from '00009.MTS':
Duration: 00:01:50.24, start: 0.362400, bitrate: 15278 kb/s
Program 1
Stream #0.0[0x1011]: Video: h264, yuv420p, 1280x720 [PAR 1:1 DAR 16:9], 25 tbr, 90k tbn, 100 tbc
Stream #0.1[0x1100]: Audio: ac3, 48000 Hz, stereo, s16, 192 kb/s

Leider habe ich derzeit weder die Möglichkeit, H.264 zu streamen (abgesehen von externen Diensten wie z. B. Vimeo, auf die ich ggf. noch zurückgreifen werde) oder sinnvoll zu bearbeiten (Ausblenden z. B. von Gesichtern) noch ist das Blog-Layout auf 1280 Pixel breite Videos ausgelegt, sodaß auch hier wieder nur ein kleines Flash-Video präsentiert werden kann:

Leider bestand El Burro auf der Unkenntlichmachung, daher ist die Qualität des 800k-FLVs leider nicht so, wie bei direkter Konvertierung der 16 MBit/sec-H.264-Quelle möglich. Ich bitte dies zu entschuldigen.

Die Bearbeitung der .MTS-Dateien (steht das für »MPEG Transport Stream«?) ist angenehm unkompliziert unter Linux, schon ein simples »ffmpeg -i 00009.MTS -ar 22050 -ab 128k -aspect 16:9 -b 800k -f flv -s 480×270 00009.flv« wandelt die 201 MB der Testaufnahme in einen handlicheren – aber qualitativ auch deutlich schlechteren – 14 MB kleinen Flash-Stream.
Insofern: Der nächste Urlaub mag nun kommen; allerdings fehlt mir nach wie vor eine gescheite Bildkatalogisierungssoftware, um die Myriaden von Mediendateien – alleine meine alte Sony DSC-P10 zählt über 4200 Aufnahmen, deren 2 MPix-Vorgänger sprang damals von 09999 auf 00000 und das N95 zählte zuletzt auch schon über 3700 getätigte Aufnahmen – sinnvoll verwalten und, insbesondere, wieder auffinden zu können. Von der zukunftssicheren Lagerung ganz zu schweigen …