Das UKE, (IT-) Flopp aus dem Bilderbuch? (Updated)

Vielleicht erwarte ich als Steuerzahler einfach zu viel – und, zugegeben, ich zahle meine Steuern ja in NRW und nicht in Hamburg –, aber das, was ich aufgrund familiären Hintergrundes bislang von Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, kurz: UKE, mitbekommen durfte, finde ich beachtlich.
Nach der fragwürdigen Nicht- bzw. Kaumreinigungspolitik zumindest der (Besucher-) Toilietten hinter dem Empfang im EG und dem Fehlalarm gestern habe ich heute, mal nicht vor Ort, mit ausgeprägter technischer Unfähigkeit seitens des UKEs zu kämpfen: die telefonische Erreichbarkeit ist nicht existent, die UKE-Zentralnummer (wie auch die der mich mehr interessierenden betreffenden Intensivstation …) ist aus Gütersloh weder per T-ISDN, D2 oder Sipgate (VoIP-Anbieter) zu erreichen. Anruf auf der 040/7410-0 ergibt:

  • Von D2: “Netz belegt”. Andere Ziele: problemlos.
  • Von T-ISDN (Festnetz): “Netzabschnitt belegt”; andere Zielrufnummern: problemlos.
  • Über sipgate.de: “Netzwerkfehler” bzw. “kurzzeitiger Fehler”. Andere Ziele, z. B. T-Festnetz Gütersloh: problemlos.

Dem Vernehmen nach hat sich wohl ein neuerlicher Fehlalarm ereignet; daß Angehörige aber jetzt telefonisch nur noch »Störung« zu hören bekommen, ist aus meiner Sicht ein GAU.
Einmal mit Profis …

Nachtrag, 16:26: Auf meine Mail an info@uke.de, daß Telefonie down sei, ich das nicht so toll fände und mich über einen Rückruf freuen würde, wenn man das UKE wieder erreichen könne (13:26) gab’s eine Antwortmail um 13:28 (»wir haben derzeit leider eine Telefonstörung und werden uns bei Ihnenmelden, so bald wir wieder erreichbar sind.«) sowie den gewünschten und versprochenen Rückruf um 15:23. Insofern: volle Punktzahl für die engagierten Menschen, aber »zero points« für die verantwortlichen technischen Dienstleister. Schnieke Cisco-Telefone aus 24 (1. Staffel, nicht diese mit buntem Bildschirm) und VoIP-Infrastruktur dahinter sind toll — nur sollte man es auch beherrschen, denn davon hängen ggf. Leben ab … Narf.