Zucht und Ordnung

Jetzt ist die Story Braunschweig gegen Flashmobs also auch auf Golem.de angekommen. Fein, fein. Interessantes, für mich neues, Detail:

Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus forderte nach der Syltparty via Bild bereits, Derartiges zu verbieten. “Es ist nicht hinnehmbar, dass Tausende unorganisiert feiern und anschließend die Gemeinschaft den Dreck wegräumen und die Folgen bezahlen muss”, sagte er. Wenn es keine Handhabe gebe, Initiatoren solcher Partys die Kosten in Rechnung zu stellen, müsse die Möglichkeit einer Gesetzesänderung geprüft werden.

 
Da habe ich doch mal ‘ne Frage: wenn Tausende organisiert feiern, sagen wir anläßlich eines Fußballspiels des lokalen Fußballklubs gegen eine andere Mannschaft und dabei Müll außerhalb des Stadions anfällt, parkende Autos oder öffentliche Installationen im Umfeld durch Besucher beschädigt werden, vielleicht gar zwei, drei ordnungssichernde Hundertschaften ausschwärmen — wer zahlt das alles eigentlich? Der Veranstalter, sprich der lokale Klub oder zumindest dessen Verband, der sich u. a. die Verwertungsrechte sichert, ja?
Weil, grade nach Veranstaltungen hier im Heidewaldstadion liegt immer wieder Müll auf dem Grundstück oder steckt in der von der Stadt aufoktroyierten Hecke, dann kann ich die Hansels, die dann immer die Zufahrtsstraßen absperren und mich anhalten, ja nächstes Mal gleich zum aufräumen am nächsten Tag »einladen«, fein ;)