Finger weg vom Toshiba JournE Air 801 …

Auf der Suche nach einem Display, welches per WLAN mit Fotos beschickbar ist, stieß ich auf das Toshiba JournE Air 801; ein 8″-Gerät mit 800x600er Auflösung, WLAN, ‘nem Akku für (kurzzeitigen, ca. 50 Minuten sagt die spärliche Doku) netzlosen Betrieb, SD/MS/…-Schacht sowie USB-Host-Port für USB-Sticks mit Medien. Für rd. 130,– EUR schlug ich zu, heute kam es an, doch schon leider die erste Setup-Session brachte dem Spaß ein jähes Ende.
Offensichtlich existiert ein Serienfehler bei diesen »Fotoframes«, denn sobald man den Lichtsensor, der den Frame dunkel schalten soll, wenn die Umgebung auch dunkel ist (Logik: Licht aus == keiner mehr da == kein Bedarf für die LCD-Bestrahlung des Raumes), aktiviert, ist’s mit der Pracht und der Herrlichkeit vornbei. Denn das JournE Air 801 bleibt nach einem Neustart schwarz. Also, nach dem Bootvorgang, wo erst flickr- und Picasa-RSS-Feeds überprüft werden und dann erst die WLAN-Verbindung aufgebaut – wahrscheinlich ließt Toshiba diese RSS-Feeds per Subraum-Link oder so … – wird der Bildschirm nach wenigen Sekunden dunkel und bleibt es auch — konsequenterweise auch, wenn man eine der Bedientasten drückt; bei Toshiba drückt wohl niemand in dunklen Räumen Knöpfe …
Nun gut, kann ja mal passieren, defekter Sensor vielleicht; aber die Suche im Web nach der Lösung dieses Problems – das Drücken der RESET-Taste rebootet das System zwar, setzt aber auch nach laaaaangem Druck (es knackte 15 Mal) nicht auf die Werkseinstellungen zurück – brachte mehrere Leute mit dem identischen Problem zum Vorschein; es ist also kein Einzelfall. So berichtet ein User in den Toshiba-Foren frisch von diesem Problem:

Toshiba Journe air801 problems — Posted: 31-Dec-2009 12:41
Hi,
I received a Journe air801 photo frame for Christmas and am having major problems with it.
I checked it out initially before reading any instructions by simply inserting my SD card from my camera and it seemed to work ok for a simple slide show.
Today I thought I’d look at it properly and check out what was on the CD Rom supplied.
Of two pdf files one comes out with a corruption fault.
I installed the WIFI Wizard software ok, but more on that later.
[…]
I went into the settings on screen and changed on for auto light and turned that on. That’s the only change I made.
[…]
Apart form the worst instructiions and the worst interface I’ve ever seen, my problem is that the screen now starts up, I see a single photograph of mine on its internal memory, it then starts to look for something on the internet and (and all within about 4 seconds) the screen then goes black. I can press the buttons on the4 front and they light up but nothing on the screen . I’ve reset it numerous times to no avail other than repeating the cycle. I can’t get it to do anything, whether plugged into the PC or not. Help please, becasue this is just junk at the moment. […]

 
Kein Einzelfall, wie ein anderer Tester berichtet:

On specifications the Journe sounds quite promising: an 8″ screen, built-in Wifi and a built-in battery. Whilst the screen is pretty good the Wifi implementation is so poor you have to wonder what the point of its inclusion in the product was.
The sales package claims compatibility with Picasa, but this only works if you’re prepared to make your Picasa Web Albums open to all, otherwise it won’t see the content. Worse still if you do create a public album you’ll find that the Journe only allows you to download images from the album, there’s no ability to stream pictures. There’s no ability to email images to the frame nor can you set it up to access a local RSS image feed from your uPNP media device for example.
On the unit that I had the light sensor disabled the screen completely – a complete reset was the only way to restore it – I suspect that was down to a faulty sensor, although given some of the decisions made in the design of this frame that can’t be taken as a given.
[…] All in all this was a sub-standard effort from Toshiba, you’d be much better served going for a cheaper frame which foregoes the Wifi, battery or both in exchange for a bigger screen. Or if you want a better Wifi implementation you can get plenty of alternatives for around the same price as the 801’s £139 retail ticket. I’d suggest that you avoid the Journe 801 unless you find it heavily discounted – the one I tried was stickered down to £89 and still didn’t represent good value for money.

 
Dem ist irgendwie nichts hinzuzufügen. Piece of crap. Und keine neuere Firmware verfügbar; geht zurück dank Fernabsatzgesetz … Schade.

*klapp* *klapp* *klapp* Wie die Klappspaten …

… kippen die Politiker der Regierungspartein offensichtlich grade ein, unbeleckt von den gravierenden Fehlern in der Nutzung schon vorhandener Daten (lokale Hervorhebung):

In seiner Ansprache räumte Obama jetzt Sicherheitsmängel ein. Der in letzter Minute vereitelte Anschlag auf die Passagiermaschine ist seiner Einschätzung nach nur durch ein “systemisches Versagen” ermöglicht worden. Wenn der Regierung Informationen über einen bekannten Extremisten vorlägen, sie aber nicht weitergegeben würden und die Behörden nicht entsprechend handelten, “so dass dieser Extremist mit gefährlichem Sprengstoff an Bord eines Flugzeugs gelangen kann”, so Obama, dann sei das inakzeptabel. […]
Vor allem kritisierte Obama, wie mit Hinweisen und Informationen umgegangen worden ist: Die Warnungen des Vaters des festgenommenen Nigerianers […] seien vor Wochen bei den Geheimdienststellen eingegangen, aber nicht weitergereicht worden. Obwohl er in den USA auf einer Liste mit Verdächtigen steht, konnte er ohne spezielle Kontrolle an Bord gelangen.

 
Das sollte man erst einmal sacken lassen. Europas Bürgern wird – im Namen der Terrorbekämpung – ein Datenstriptease aufgenötigt – wohlgemerkt ohne daß EU-Behörden vergleichbare Informationen von US-Bürgern, die beweisbar latent mindestens genauso terroraffin wie EU-Bürger sind, zugänglich gemacht werden (oder EU-seitig diese Bedingung auch nur angedacht worden wäre) –, damit die US-Behörden und -Dienste weiter vor sich hin schlummern können. R-E-S-P-E-K-T. Hätte es noch eines Beweises bedurft, daß der Lissabon-Vertrag, der dem unkontrollierten Brüssler Moloch zuspielt, der falsche Weg ist, da wäre er gewesen. (Come on, EUrocracy, prove me wrong.)
Großartig daher, wie sich die deutschen Berufswendehälse nun in Position pro Nacktscanner bringen:

Nach Informationen der “Rheinischen Post” sind führende Politiker von Union und FDP bereit, ihren Widerstand aufzugeben, […] Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Günter Krings, sagte, er halte es für “durchaus möglich, die Vorkehrungen so zu treffen, dass die Intimsphäre gewahrt bleibt”. Schon seit einem Jahr testet die Bundespolizei die Nacktscan-Technik. Die Anzeige der Geräte könnte so modifiziert werden, dass der Schutz der Intimsphäre stärker berücksichtigt wird.

 
Also, nur mal so am Rande: ich halte es auch durchaus für möglich, daß eine Erschießung aller Bundestagsabgeordneten keinen negativen Einfluß auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung zur Folge hätte. Ich halte es auch durchaus für möglich, daß uns irgendwann der Himmel auf den Kopf fällt … Narf. Wahrscheinlich fliegt auch er mit einem Spezialpaß, der sein Gemächt vor der (halb-) öffentlichen Zurschaustellung schützt; wie sonst kann ein intelligenter Mensch so einen Satz aussprechen?
Leider ist die ehedem freie Partei auch längst befangen:

Auch die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Gisela Piltz betonte gegenüber der RP, dass sich die bisherige Ablehnung ihrer Partei auf die erste Generation der Geräte bezogen habe. “Wenn die Würde des Menschen gewahrt wird, müssen wir zur Sicherheit der Passagiere auch in solche Systeme investieren”, sagte Piltz.

 
Klar. Warum bei der Gelegenheit nicht gleich noch Sperma- Speichelprobe abgeben, kann ja durchaus sein, daß ein Flugreisender später einmal in ein Verbrechen verwickelt wird, und da muß man doch »zum Schutze des deutschen Volkes« Vorkehrungen treffen, oder‽
Dampfplauderer. Ich hasse sie.

death, reanimated

(Blogged via flickr)

Neues Herz (Mainboard, CPU), neue Lunge (Netzteil), neue Installation – Fedora 7 ist nicht auf 12 updatebar (ich müßte erst auf mind. 10 hoch) und Neuinstallation per DVD ist ja wie berichtet auch no-go, ergo treibt jetzt ein kotzender Koala meinen Desktop. Jetzt muß ich noch Platten(inhalte) konsolidieren, auf daß auch die ollen Uraltplatten < 500 GB und/oder mit PATA wegkönnen.

Kamera: Motorola Milestone (f/2.8)

Technology …

Tja, das hätte ich besser vorher gelesen:

5.0 von 5 Sternen Einwandfrei auch mit Festplatten, 17. Oktober 2008
Von Passenger – Alle meine Rezensionen ansehen
Ich habe damit zwei Festplatten (160 und 300 GB) angeschlossen. Ging problemlos (wenn man die Platine richtig rum draufsteckt *hüstel* und auf Master jumpert).
Mitgeliefert wird alles, was man benötigt: ein SATA-Kabel und ein Adapter für den Stromanschluß.


4.0 von 5 Sternen Nicht ohne Fehler, 3. Februar 2009
Von M. Stelter – Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)
– Qualität der Leiterplatte sehr gut
– Funktion nur gewährleistet, wenn Adapter nicht bis Anschlag in das IDE-Gerät gesteckt wird, da sonst Kurzschluss zwischen den Lötverbindungen auf der Rückseite der Leiterplatte und des Gehäuses (kein Schaden entstanden, Netzteil meist Kurzschlussfest bzw. schaltet ab
– nach dem Erkennen, dieses Problems und beheben duch Isolator bzw. durch nur leichtes Einstecken – funktioniert gewährleistet!
– Auf Grund dieses Fehlers bei der Kontruktion 4 Sterne. Erfüllt seinen Zwecke auf jeden Fall
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Ebenso hilfreich diese Bugbeschreibung: »Misqualifiziert« war die IDE-Platte mit IDE2SATA-Adapter am Mainboard-nVidia-SATA-Port auch. Und nicht nutzbar … Jetzt hängt sie am Promise TX2plus an einem der beiden ungenutzen SATA-Ports und … dient Ubuntus Komischem Koala als Bootplatte.

Fedora 12 #Mega #Fail :(

Tested ok, installation failed nonetheless …

(Blogged via flickr)

I really, really hate this. Well, it will be Ubuntu then, replacing my last Fedora installation …

Kamera: Motorola Milestone (f/2.8)