VMWare Server 2, Ubuntu Karmic Koala – an #epic #fail

Es gibt so Tage, da möchte ich mich einfach vergraben, einbuddeln, und diese ganze IT-Welt vergessen …
Um Weihnachten herum verließ mich mein getreuer Desktop-PC, »grade erst« von Fedora Core 4 auf Fedora 7 bei einem Mainboardwechsel (AMD Anthlon XP irgendwas auf einen Athlon X2) aktualisiert. Nicht schlimm, mag man denken; nein, wäre es auch nicht, wenn ich nicht schon seit längerem das Projekt »Yellow Home-IT« (»Green« wäre Step 2 …) verfolgen würde — getrieben durch die leicht explodierenden Energiekosten, einerseits durch den zu zahlenden, monoton steigenden, kWh-Preis, andererseits durch die Zunahme an Energieverbrauch durch viele, viele kleine PCs im Haus, war also Konsolidierung angesagt. Auf jenem Desktop (der 24/7 durchlief) taten in 3 VMWare-Server-1-Instanzen, u. a. eine Mailserversuite (Zimbra) sowie, als wichtige Instanz, noch ein XP für all die Sachen, die halt Windows bedingen (Steuer, Arbeit mit MS Office-Dokumenten, …), Dienst.
Als nun das Systen nach einem Crash nicht mehr booten wollte, schob ich den lange geplanten Boardwechsel ein, einhegehend der Upgrade von Athlon X2 auf X4 … Und Linux kriegt man ja auf anderer HW leicht hoch … Famous last words.
To make a painful story short: Fedora 7 mochte gerne von der in der initrd geladenen sata_via-Platte booten, nur VIA ist nicht mehr, da ist jetzt nForce-Power und die Bootplatte hängt am amd_pata … was ich dann auch irgendwann verstand und händisch eine Fedora-initrd erweiterte. Auch mal ‘ne lustige Erfahrung. Nun kam Fedora 7 endlich wieder aus dem Quark – um dann kein eth zu haben … tg0 gab’s nicht, hier war nforceth angesagt — den Fedora 7 auch tapfer erkannte, aber offensichlich nicht nutzen konnte => no link. Yeah, I needed that … Grabbelkisten-PCI-Karten brachten meine ehemaligen Lieblinge 3c905 zum Vorschein – Treiber hatte F7 aber nur für die 3c95x an Board. Mit ‘ner Intel 82557/8/9/0/1 habe ich’s dann noch versucht, aber auch damit wollte F7 nicht richtig spielen; vielleicht war auch die Karte in den Fritten …
Gut, noch ein Tag verloren => klatsche ich eben Ubuntu 9.10, den kackenden Koala, auf die Kiste. Denn der Versuch, Fedora 12 von CD und DVD zu installieren, endete in einer lustigen Fehlermeldung über fehlende Files, die offensichtlich im Prüfsummencheck auch nicht berücksichtigt wurden, denn die Überprüfung von Fedora sagte: erstklassiges Installationsmedium. (Eine Updateinstallation schlug Fedora 12 gar nicht erst vor; dazu hätte ich 7 erst auf 10 (Minimum) bringen müssen; yeah, Baby!)
Pro: der kotzende Koala spielt aus dem Stand mit Audio, onboard-nVidia-Grafik und dem Gig-Ethernet, allen SATA-Ports (nur IDE2SATA-Adapder an den nVidia-SATA-Ports, nein, das mag er derzeit nicht – gut, daß ich die Bootplatte erst so angeschlossen hatte … Am Promise-PCI-SATA-Adapter rennen sie, immerhin.) – endlich mal ein Erfolg am zweiten Basteltag.
Tag drei sollte dann fix VMWare Server auf das System bringen und die alten VMs wiederbeleben. Und da VMWare früher schon meckerte, nahm ich gleich VMWare Server 2.
Manche lernen’s eben nie :(
Ich werfe nur einige Link in den Raum, die sich damit beschäftigen, erst einmal VMWare Server 2 überhaupt durchkompiliert zu bekommen, um dann abenteuerliche Klimmzüge zu sehen, wie man das eine oder andere Problem löst, um dann, schließlich, nach keiner Stunde Laufzeit der VM deren kommentarloses Ableben verzeichnen muß, auch nach diesem Problem sucht und fündig wird:

vmware-hostd crash on ubuntu 9.10 with vmware server
jchatham posted: Nov 12, 2009 8:46 AM

For me, the magic words were:
sudo su –
pkill vmware-hostd
export LD_LIBRARY_PATH=/usr/lib/vmware/vmacore/:/usr/lib/vmware/lib/libexpat.so.0/
/usr/lib/vmware/bin/vmware-hostd -a -u /etc/vmware/hostd/config.xml
After doing this, I set up a script to pound on the VI interface for about twelve hours, and didn’t see another crash.
I’d be interested to know if this works for anyone else.

 

Re: vmware-hostd crash on ubuntu 9.10 with vmware server 2.x
dunwich42 3. Dec 9, 2009 3:07 PM in response to: du5t1n55

Hmm, it’s been stable with everything – but now I’m trying to add an existing VM & it crashes with the same error you’ve mentioned.

 

Re: vmware-hostd crash on ubuntu 9.10 with vmware server 2.x
du5t1n55 4. Dec 9, 2009 6:22 PM in response to: dunwich42

From what I can find, there is a known issue with the new libc library. I have moved to virtualbox for now and will check back with vmware server at a later version.

 
Wirklich schade; ich nutze VMWare seit Workstation 1 um die Jahrtausendwende herum, VMWare Server 1 beherbergt u. a. das System, auf dem blogdoch.net läuft — und nun dieser EPIC FAIL.
Schlußendlich werde also auch ich mich nach Alternativen umschauen müssen, an denen es ja glücklicherweise nicht mehr mangelt. Und da der neue Prozessor auch Virtualisierung unterstützt, wird das vordringenste Problem sein, die VMWare-Instanzen (inkl. Plattenabbildern) in $NEW_VIRT_FORMAT zu bringen — hoffe ich, unverbesserlich ;)