Konsolidierung …

Ich hatte ja schon erwähnt, daß ich im heimischen Serverpark ausmiste; heute stand die Abschaltung eines Dual-Pentium-III-Monsters auf dem Programm, welches jahrelang als File-, Mail-, Proxy- und LTSP- und VMware-Server (1x XP) diente, in seiner Hochzeit beherbegte das Schätzchen wohl 8 250 GB-IDE-Platten … Und der Mailserver lief als UML-Instanz mit, jener war Jahre vorher von einem separaten AMD-K2 darauf migriert worden.
Anders als beim Umzug der UML-Instanz vom Fedora-Core-3-Unterbau auf Ubuntu 9.10 – was ganz nicht klappte und auch die Migration in eine VMware-Instanz jenes alten Red-Hat-7.x-Geraffels habe ich dann doch gelassen und stattdessen es doch letztlich mit heutiger Software neu aufgesetzt – und der VMware-Instanz – VMware-Server 2 mochte mich gar nicht, aber mit VMware-Server 1 habe ich es letztlich hinbekommen – waren dieses Mal nur kleinere Hürden zu nehmen: Die initrd mußte natürlich angepaßt werden, das Filesystem mußte mit 128er inode-size ein zweites Mal gebaut werden (inkl. tar-pipe zum Kopieren der 60 GB Altlast-Daten vom 256er-Filesystem auf das 128er, beides natürlich virtuelle VMware-Disks) damit der angestaubte grub auch die Dateien lesen kann – die VM habe ich angelegt, Fedora 12 Live gebootet, die FS angelegt und dann die Daten per tar-nc-Pipe vom orginalen ins virtuelle System befördert, das dann unter /hostname gemountet und mit chroot /hostname mit grub-install Spaß gehabt … –, kurzum: ein paar doofe Stolpersteine, aber nichts, was wirklich schwerwiegend wäre.
Und das Resultat kann sich doch sehen lassen; der neue Quad-Core-AMD frißt mit deutlich mehr Wumms und immerhin 7 Platten (überwiegend allerdings mittlerweile 500er SATA) nicht einmal soviel Energie wie das alte Dual-P3-Monster … Und die Geräuschkulisse ist von »Startbahn West« auf »Mietzekatzenschnurrniveau« zurückgegangen ;) Ich würde sagen: Mission accomplished.