Nochmal zu MN7 …

Über die Vorschläge von YouTube zu meinen von ifranznation gefeatureten – danke dafür, @ifranz – 4-Navi-Video bin ich auf ein Video gestoßen, welches suggeriert, Navigon Mobile Navigator 7 for Android würde, wie jede 08/15-Navilösung auch, Entfernung zum Ziel und voraussichtliche Ankunft (ETA, estimated time of arrival) anzeigen.
Das lies mir ja keine Ruhe, denn für mich ist das eine Pflichtfunktion; klar, neben dem intelligenden Vorschlagen der Fahrtroute unter Zuhilfenahme möglichst vieler aktueller Informationen (Stichworte: IQ Routes, TMC, Verkhersdichtemessungen). Zur Routengüte kann ich aus dem überwiegend staufreien Gütersloh wenig sagen, das würde erst eine längere Tour mal wieder zeigen können (jemand Lust auf ‘n Trip nach Amsterdam, Luxemburg oder Hamburg? ;)); aber daß Mobile Navigator 7 (MN7) wirklich nur die aktuelle Geschwindigkeit (lt. GPS), anzeigen soll, nicht aber – für mich in Autos ohne »Bordcomputer« eigentlich die interessantesten Größen – Durchschnittsgeschwindigkeit, Restentfernung zum (nächsten Zwischen-) Ziel, errechnete Ankunftszeit, hat mich ja schon vorher irritiert (vielleicht hat sich’s bei Navigon noch nicht so ganz rumgesprochen, aber ‘n Geschwindigkeitsmesser und -anzeiger ist in jedem Auto verbaut). Umso verwunderter war ich beim Betrachten der (Standbild-) Abbildungen in besagtem Video, daß dort genau diese Werte angezeigt wurden:

Alles nur ein Fake? Die gleichen Bilder finden sich auch im Produktdatenblatt, wobei auffällt, daß die Statuszeile Android-untypisch dunkel ist — wie auch auf dem Hintergrundbild zur Android-App. Alles nur geshopt?
Leider geben Navigons Produktseiten auch keine wirklichen Informationen preis, ob z. B. die Live-Services oder die »lustigen Stimmen« auch für MN7 for Android funktionieren:

Bitte beachten Sie:
– Es handelt sich bei diese Stimmen nicht um Text-to-Speech-Stimmen
– Dieses Produkt ist nicht für Via Michelin Geräte verfügbar

 
Gut, aus der Reihe »Via Michelin« ist MN7 for Android nicht … Mein vorläufiges Fazit also: tendentiell eine erwachsene Navigationslösung für Android, nicht so verspielt wie Motorolas Motonav (beim Milestone als Evaluationsmuster dabei – statt eines öden Pfeils kann man sich da 3D-Objekte zur Repräsentation seines Fahrzeugs aussuchen …), welches zudem mit laufenden »die Route wird neu berechnet«-Ansagen stört, fährt man nicht wie vorgesehen. Grafisch ebenfalls in meinen Augen angenehmer als CoPilot 8, welches mir von der Bedienoberfläche vorkommt wie das Erstlingswerk eines GUI-Designers, Abschlußklasse 1989 …
Aber leider kommt MN7 ohne], meiner Meinung nach, essentielle Navigationsfunktionen, wie der Anzeige der errechneten Ankunftszeit oder restlichen Entfernung zum Ziel — liebe Navigon, mit Verlaub: dem verantwortlichen Produktmanager solltet Ihr die Chance eröffnen, anderen Firmen zu schaden. Daß für eine Always-on-Gerätegattung wie Android keine Live-Dienste vermarktet werden (kein Hinweis darauf im MN7-Programm oder auf der Produkthomepage) ist denn auch nur konsequent — wer schon keine Ankunftszeitprognosen mitteilen mag, dem liegt kaum etwas daran, das seine Kunden optimal ans Ziel kommen :( Schade. Also doch – vergeblich, s. Kommentar #25? – auf TomTom hoffen?

@DerWesten: Wartung statt Werbung? (SCNR :))

(Blogged via flickr)

Siehe auch http://is.gd/aUbj4 – man macht jetzt Werbung auf twitter …

Kamera: Motorola Milestone (f/2.8)


[Nachtrag, 13:13] Hatte @Derwesten schon getwittert, hat sich leider überschnitten — ich fand’s nur spannend, daß grade beim Reload der »In eigener Sache«-Seite – um zu gucken, ob der Trackback klappte – die Wartungsarbeiten-Seite kam ;) [/Nachtrag]

Werbung per twitter? [x] unsubscribe

@DerWesten ANZEIGE: Der StudiNavi NRW: Alle Antworten. Auf alle Fragen. Zum Studium in NRW. Jetzt reinklicken. http://bit.ly/9CByK1

 

@wusel Sagt mal, das ist jetzt nicht Euer Ernst, oder!? RT @DerWesten “ANZEIGE: Der […] Jetzt reinklicken. http://bit.[…]”

 

@DerWesten @wusel Hier steht mehr zu dem Thema: http://www.derwesten.de/a3naxM

 
Dann lesen wir doch mal laut:

DerWesten bietet Kunden Twitter-Anzeigen an
Nachrichten, 23.03.2010, DerWesten
Essen. Anzeigenkunden von DerWesten können jetzt auch Werbung bei Twitter buchen. Das Portal der WAZ Mediengruppe testet damit, ob diese Werbeform angenommen wird. […]
„Interessant für uns wird nun sein, ob unsere Twitter-Follower diese Form des Marketing annehmen“ [, sagt Arndt Salzburg, Geschäftsführer WAZ New Media.] […]
[…] Neu ist diese Art von Angebot nicht – in Deutschland twittert beispielsweise das Medienportal Turi2 schon länger Werbetweets. […]

 
Gut, zu erwarten war’s ja. twitter selbst nimmst sich für die »Gratis-Gegenleistung« des »Services« ja auch das Recht auf Werbung heraus:

The Services may include advertisements, which may be targeted to the Content or information on the Services, queries made through the Services, or other information. The types and extent of advertising by Twitter on the Services are subject to change. In consideration for Twitter granting you access to and use of the Services, you agree that Twitter and its third party providers and partners may place such advertising on the Services or in connection with the display of Content or information from the Services whether submitted by you or others.

 
Einen Passus, der Werbung seitens der Nutzer per se verböte, finde ich auch nicht; auf der Ebene also ok.
Was man davon halten mag (ok, ich folge @turi2 offensichtlich nicht), ist eine andere Sache. Aber wie im Web, wird sich dieses »Problem«, denke ich, über die Clients lösen: für Firefox gibt es das geniale Adblock, nach gleichem Muster lassen sich auch »ANZEIGE: «-Tweets, zumindest im Prinzip, filtern. Naja, oder einfach unfollow. Denn wenn »es jeder macht«, wird derlei imho selbst bei 1x am Tag schnell nerven (hey, mich nervte ja schon der 1. Anzeigen-tweet vom Westen ;)).
Kurzum, an die Adresse von Herrn Salzburg: [x] dagegen. Ich guck’ mir das diesen Monat noch an, aber nach aktueller Gefühlslage – schon aus »wehret den Anfängen« heraus –, folgt dem aktiven Ignorieren der Anzeigen am 01.04.10 dann ein »unfollow DerWesten«. Wär’ irgendwie schad’ drum …

Und alles so: segfault … error 4 in libc-2.9.so

*seufz*

Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.364400] sd 9:0:0:1: [sde] 3970048 512-byte hardware sectors: (2.03 GB/1.89 GiB)
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.367928] sd 9:0:0:1: [sde] Write Protect is off
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.367932] sd 9:0:0:1: [sde] Mode Sense: 03 00 00 00
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.367936] sd 9:0:0:1: [sde] Assuming drive cache: write through
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.371055] sd 9:0:0:1: [sde] 3970048 512-byte hardware sectors: (2.03 GB/1.89 GiB)
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.372924] sd 9:0:0:1: [sde] Write Protect is off
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.372928] sd 9:0:0:1: [sde] Mode Sense: 03 00 00 00
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.372931] sd 9:0:0:1: [sde] Assuming drive cache: write through
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.372938] sde: sde1
Mar 23 11:51:00 hdtvdr kernel: [3431043.596968] hald[3847]: segfault at b7b81008 ip b7c81078 sp bf92e72c error 4 in libc-2.9.so[b7c0a000+15c000]
Mar 23 11:51:00 hdtvdr NetworkManager: <info> HAL disappeared 

SD-Card in den Reader gesteckt, System getötet. Just great. Immerhin, manueller Restart tat:

Mar 23 11:54:24 hdtvdr NetworkManager: <info> HAL re-appeared
Mar 23 11:54:24 hdtvdr NetworkManager: <info> (ttyS0): ignoring due to lack of mobile broadband capabilties

Aber kann ich dem System noch trauen?

Navi-Ausfahrt

Das Wetter wird besser, und nachdem Christian vorlegte, bin ich Montag mal ein bißchen durch Gütersloh gekurvt, mit 3 Navis an der Windschutzscheibe und dem Audi-Festeinbau. Ich mache die Nachbearbeitung solcher Spielchen ja nach wie von unter Linux – dank wiederum Christian Hinweis auf OpenShot vor zwei Wochen –, und das läuft alles andere als rund¹; verglichen mit dem LiVES-Krampf zuvor, ist OpenShot 1.1.0 aber reinstes Zuckerschlecken :-)

Aber in diesem Artikel wollte ich den Fokus auf Navigationssoftware für Android, in Konkurrenz zu klassischen Navigationsgeräten, legen. Und nein, Unterschiede lassen sich beim Rumzuckeln im verkehrsberihigten Bereich nicht wirklich herausarbeiten. Spannend wäre sowas auf einer längeren Strecke – vorzugsweise mit Staus –, aber mal eben Gütersloh-München nur für Navi-Spielereien? (Ok, wer derlei wirklich möchte, für den kann gerneauf Anforderung einen Paypal-Sponsoring-Button bereitstellen :-)) Gut, was kann man denn auf die Schnelle testen? Innerorts ist sicherlich die Rechtzeitigkeit und Genauigkeit von Anweisungen ein Thema; ein anderes ist das Verhalten, wenn der Fahrer dem Vorschlag nicht folgt. Und wenn man es ernsthaft betrachten wollte, wären auch Bewertungen der vorgeschlagenen Routen ein Muß …
Ich gedenke, etwas anders vorzugehen. Ich habe durch Zufall eine nette Route gefunden, wo von einem Startpunkt aus der Weg zu einem lokalen Einkaufszentrum schnell durch ein verwinkeltes Wohngebiet führen kann. Dies werde ich dieser Tage noch mal separat anfahren, und wenn mir jemand eine Befestigungsmöglichkeit der Zi8 im Wageninneren aufzeigt, wird das ggf. auch etwas spannender durch verschiedene Kameraperspektiven …
Was mich allerdings schon bei ersten Versuchen mit Navigon Navigator 7 on Android erschreckt hat: das neueste Produkt hat ganz offensichtlich die ältesten Karten, siehe Video ab 03:30 Minuten. Hier möchte Navigon Mobile Navigator 7 noch in die Straße reinfahren, die seit Abschluß des Baus des 2. Kreisels der Neuenkirchener Straße – seit etlichen Jahren also – eine Einbahnstraße in die entgegengesetzte Richtung ist. Medion (2007) und Audi (Kartenmaterial noch aus 2006) haben relativ altes Kartenmaterial. Jenes für CoPilot (2009) und Navigator 7 (2010) wurde deutlich später heruntergeladen — umso unverständlicher ist mir ein solcher Schnitzer. (Und wenn das schon in der provinziellen Medienhauptstadt Gütersloh ungenau ist, was darf man dann für andere Gegenden erwarten?)
Was mir im direkten Vergleich auffiel: Kartendarstellung und Anweisungen des Medion-Gerätes ähneln sehr dem Audi-Navi (Bedienung ist natürlich grundlegend anders, Audi: Drehknopf in Mittelkonsole, Medion: Touchscreen), ob es da gemeinsame Wurzeln gibt? Für PDAs war um 2003 herum die Medion-Version des »Navigator« ein leicht modifizierter »Mobile Navigator« von Navigon.
Von der Bedienung (Audi ausgenommen, da kein Touchscreen) finde ich das Navigonsystem am praktischsten, wo die Auswahl, wie man es aus dem Web kennt, mit zunehmender Länge der Eingabe immer kleiner wird, man kann also i. d. R. nach »Gütersl« etwas weiter unten auf »Gütersloh« tippen. Die physische Tastatur des Motorola Milestone verstärkt dieses gute Gefühl noch, muß man sich nicht am Treffen von winzigen Kästchen auf dem Bildschirm versuchen. Medion hingegen hat seinerzeit eine alphabetische Anordnung der Tasten auf seiner Bildschirmtastatur gewählt, das ist fast so bescheiden wie die Zehnertastatur in Wählscheibenanordnung seinerzeit beim Nokia 3650 …
Einen Sonderweg in der Bedienung geht klar CoPilot; wenn man nur dieses Anwendung nutzt, mag man sich in der eigenwilligen Bedienung vielleicht zurechtfinden, ich mag die CoPilot-GUI nicht, finde sie unnötig anders und kompliziert, unintuitiv.
CoPilot ist es auch, welches verschiedenen Stimmen anbietet und auch einen deutlich anderen Satzbau verwendet als da Gros des Navigationssysteme; für Navigons Mobile Navigator 7 habe ich leider keine Option gefunden, eine andere als die ewig-gleiche Frauenstimme auszuwählen.
Auch bei Zusatzdiensten zeigt sich CoPilot 8 fortschrittlicher, zumidnest kann man dort welche auswählen — leider werden (mir zumindest) keine Verkehrsinformationen angeboten; auch bei Navigon vermisse ich einen solche Option. Überhaupt sind die Einstelloptionen beim Navigon Mobile Navigator sehr übersichtlich — dem Anschein nach ist es als reines Onboardsystem konzipiert, ohne die Vorteile des always-on nutzen zu wollen oder zu können.
Zur Routenfindungsqualität kann man, wie gesagt, so auf die Schnelle nicht viel sagen. Was gelegentlich auffält, auch im Video oben, ist, daß beim Verlassen des Weges ein System eher den Fahrer »zurück auf die Planstrecke« lotsen will, das andere hingegen eher die Änderung hinnimmt und eine konvergierende Route vorschlägt. Und die Grenze, ab wann so oder so verfahren wird, scheint bei jedem System anders zu sein.
Kurzum, als Zwischenfazit: Navigon Mobile Navigator 7 scheint ein solides Produkt zu sein, wie man es vom »alten Hasen« auf diesem Gebiet auch erwarten durfte. Das Fehlen jedweder Onlineoptionen, insbesondere die Nutzung von Verkehrsinformationen via Internet, finde ich allerdings weder zeitgemäß noch der Plattform Android angemessen. TMC mag nicht der Hit sein; aber daß ich trotz always-on-Navigationsgerät noch dem Verkehrsfunkt lauschen müssen soll, finde ich doof. Auch vermisse ich Anzeigen von Reststrecke und voraussichtlicher Ankunftszeit am (nächsten Zwischen- sowie dem End-) Ziel. In den spärlichen Einstellungen habe ich, denke ich, wohl nichts übersehen …
____

¹ Weder das Material meiner Kodak Zi8 noch das meiner Panasonic TZ7 mag OpenShot so richtig; bei Schnitten – die für Effekte nun einmal notwendig sind – kommen noch immer weiße oder Teilframes zustande, wie man auch hier wieder sehen kann :(

Mittägliche Gedanken mit knurrendem Magen

Während ich auf die Speisung warte, schweifen meine Gedanken; grade ging wieder die Geschichte mit der Netzneutralität rum, also das, wo die Tränendrüse stimuliert wird und erzählt, wie doch Telefónica, Telekom und Telcos allgemein unter den Datenmengen leiden, die andere verursachen …
Also, ernsthaft Leute: die Datenströme in Eure Netze verursachen Eure Kunden (vom gelegentlichen DDOS vielleicht abgesehen), die entweder als Endkunden saugen, bis die Leitung glüht oder aber als Geschäftskunden Anbieter sind. Datenströme aus Euren Netzen dürften insbes. Uploads zu YouTube, Vimeo sowie SevenClipBlowFish oder wie die alle heißen sein, sowie eben Traffic, den Eure Kunden auf Anfrage externer Surfer generieren. Komischerweise zahlen schon alle Kunden in Euren Netzen an Euch für den Verkehr, kommend wie gehend …
Niemand zwingt z. B. die deutsche Telekom, mir meinen VDSL-25-Zugang flat für 80,– EUR im Monat zu überlassen; zwar würde ich keine 100,– EUR zahlen und heute auch keinen Tarif mit Volumenberechnung mehr wählen, aber wenn VDSL-25 für die Deutsche Telekom für 80,– EUR nicht kostendeckend zu erbringen ist, dann muß sie in der Marktwirtschaft die Preise eben erhöhen — oder leise vor sich hin weinen, daß andere Anbieter das günstiger können … Durch die technische Begrenzung des Upstream – bei VDSL2, eigentlich einem symetrischen Protokoll, mehr so willkürlich – sowie die »Zwangstrennung« nach 24h – die technisch, insbesondere abrechnungstechnisch, bei den Flat-Angeboten meines Erachtens nicht mehr begründet ist –, trennst doch grade Du, liebe Telekom, die Sauger von den Anbietern. Jetzt zusätzlich zu den Einnahmen aus dem Zugangs- bzw. Anbietergeschäft auch noch Mauthäuschen aufstellen zu wollen, ist nicht innovativ, es ist unverschämt, finde ich.
Ah, das Essen kommt …

Politik in 140 Zeichen

@DerWesten Es bleibt die Frage: Wer vertritt Politikern gegenüber die Interessen der Netzgemeinde? Von wem fühlt ihr euch vertreten? #pc10 #lobbyarbeit ×

 

@wusel @DerWesten Mal kein Lobbyismus wäre mal ein Anfang; Politik soll online gehen, hernach dürfen sie ins Netz reinregieren: Ausdrucker go home. ×

 

@DerWesten @wusel Also einfach warten und Politiker kommen lassen? #geduldsfaden #pc10 ×

 

@wusel @DerWesten Was sonst? Sie hören generell nicht auf geladene Experten mit anderer als der schon vorgefaßten eigenen Meinung, s. #zensursula ×

 

@wusel @DerWesten Korrektiv ist offensichtlich nur das BVerfG => Strafbarkeit für verfassungswidrige Gesetzgebung muß her. ×

 

@DerWesten @Wohli @wusel @frederics Wir sollten ein Panel aufmachen :o) #pc10 ×

 

@wusel @DerWesten@Wohli @wusel @frederics Wir sollten ein Panel aufmachen :o) #pc10″ – Ack, Diskussion via Twitter ist mehr so no-go ;) ×

 

@Wohli @DerWesten @wusel @frederics Das stimmt. #netzgemeinde #pc10 ×

 
#pc10 war übrigens das Politcamp 2010 …

Angetestet: Navigon Mobile Navigator

Was Navis angeht, bin ich auch mehr so in Richtung »redundante Redundanz hält besser« unterwegs: was vielleicht der Erfahrung geschuldet ist, daß insbesondere PocketPC-basierte Systeme tendentiell broken by design sind und mich im Zweifel zur falschen Zeit im Stich lassen. So geschehen z. B. 2003 in Italien, als mein Acer n20 als Navi (mit Mobile Navigator 2 in der Navigon-Fassung) mitten in Italien zu spinnen anfing und nicht mehr navigieren wollte. Auftritt: FSC PocketLoox 600 mit Mobile Navigator 2 in der Medion-Version (aus der Bucht), damit wurde der Urlaub dann erfolgreich beendet — und die versprochene feierliche Abfackelung des Navigon-Firmensitzes in Würzburg fiel aus. (Ja, ich war reichlich stinkig über diesen, später reproduzierten, Bug der Software. Aber dank meiner Vorsorge (Navi-Redundanz) blieb es bei Flüchen ;))
Über die Jahre updatete ich die Software, auch wenn das nicht upgradebare Windows Mobile 2003 als OS-Basis dem irgendwann eine natürliche Grenze setzte.
Zwischenzeitlich kam – einbruchsdiebstahlbedingt – ein »echtes« Navi ins Haus Auto, wobei ich glücklich damit nur gut ein Jahr war.
Vor Jahresfrist kam Navigon mit einem Navigon Mobile Navigator 7 auch für Symbian-Handies auf den Markt — ich habe es mir natürlich angesehen (s. Link), war aber nicht wirklich überzeugt. Eigentlich würde ich ja gerne in Richtung Tomtom Live gehen, aber ich habe immer mind. ein Telefon mit Internetverbindung im Auto dabei, da sehe ich es nicht ein, für diesen Onlineservice noch eine weitere, 99% der Zeit sinn- und nutzlose SIM samt Vertrag anzuschaffen.
Später im Jahr, mittlerweile sattelte ich von Symbian auf Android um, kam Navigon zu spät – für mich – mit einer »Navigator«-Fassung (offboard, d. h. nur mit dauernder Internetverbindung lauffähig) für Android. Allerdings lud ich mir eine Test-/Evaluationsversion dennoch runter — mankannjaniewissen.
Und vor rd. 10 Tagen kam nun eine Offboard-Version des »Mobile Navigator« in den Android Market. Ich hab’ sie auf meinem htc Magic und meinem Motorola Milestone installiert und bislang nur kurz angetestet; mein A6 hat ein integriertes Navi, ein zus. Navi mitzuführen, erübrigt sich daher. Eigentlich. Denn das Kartenmaterial ist nun zwei Jahre alt und IIRC bekommt man für den Preis eines Updates des Kartenmaterials bei VAG einen bunten Strauß an externen Navis, aktuellstes Kartenmaterial inklusive :(
Aber zurück zum Navigon Mobile Navigator für Android: Einen ersten Test hat Christian auf ifranznation.de hinterlegt; as time permits werde ich mal Audi-Einbaunavi, die schon gekaufte CoPilot-App sowie eben den Navigon Mobile Navigator gegeneinander navigieren lassen (sofern ich dann noch durch die Scheibe gucken kann) … Mich interessieren insbesondere »intenlligente Routen« (tageszeitabhängige Routenvorschläge) sowie bessere/intelligentere Stauumfahrung als mit TMC. Als reine Navigationslösung war schon Navigons Offboard-Version ganz ok, ich habe mich mit ihr mal nach Hamburg lotsen lassen — aber flotter/intelligenter als das Audi-Navi umlotste mich jene Lösung leider auch nicht um die tageszeittypischen Staus vor Hamburg …
In einem Punkt möchte ich Christians Beitrag aber korrigieren: Mobile Navigator benötigt zum Start eine Onlineverbindung, jedenfalls während der Evaluationsphase: