Do it yourself

Ts. Ich denke es ist bekannt, daß Android-basierte Telefone eigentlich nichts weiter sind als ziemlich heiß gewaschene Tabletcomputer; mit aktuellen Highlights wie dem Motorola DROID/Milestone und ähnlichen mit wenigstens einer Auflösung von 800×480 Pixeln kann man damit auch Webseiten ganz gut sich ansehen. Und die Verwandschaft zum Tabletcomputer zeigt sich auch in der Laufzeit — die sich bei aktiver Nutzung der vielen Features, wie dauernde 3G-IP-Verbindung mit Datenaustausch, GPS, Kamera, …, auch schnell dem unteren einstelligen Stundenbereich (lies: rd. 3-5h) nähert.
Anyway, so ein kleines Rechenwunder mit Gadgets en masse, einem SDK und einem freien Market (und der Möglichkeit, auch am Market vorbei Software aufzuspielen), da sollte es doch eine Art »Time-Lapse«-Software geben, die in einstellbaren (möglichst kurzen) Intervallen ein Foto mit der eingebauten Kamera schießt, um hernach – gerne außerhalb der dafür zu lahmen Umgebung – einen Film machen zu lassen.
Und, natürlich gibt es dies; einerseits »Timelapse«, andererseits »LapseDROID«. Did they save my day?
Nunja; LapseDROID sieht schick aus, macht Full-HD-Aufnahmen (wobei ich nicht näher geguckt habe, welche der Zufallspixel der typisch mauen Handykamerachips genommen werden, sprich ein Ausschnitt aus dem 3-5 Megapixel-Müll oder ob jener auf 1920×1080 zusammengedampft wird). Das waren die positiven Seiten. Die negativen sind einmal, daß das Intervall nicht unter 10 Sekunden liegen darf (200-250ms wären mir am liebsten), aber das wäre für manche Anwendungen ja auch noch praktikabel. Nur leider funktioniert LapseDROID bei mir auf Milestone (2.0) und Magic (1.5) nur bis zur Aktivierung des Screensavers (sei es per Eingabetimeout oder manuell hervorgerufen) — und stürzt dann mit »wurde unerwartet beendet« ab. Groß-ar-tig. Immerhin ist auch die Plus-Verson mittlerweile kostenlos …
Timelapse hingehen macht, was drauf steht: einmal gestartet, macht die Anwendung alle 1000 (leider das Minimum) bis ??? ms ein (YUV-) Bild und legt es auf der SD-Karte ab. Wenn man fertig ist, kann man das Programm wieder aufrufen, den Stopp-Befehl senden und die Bilder automatisch von YUV nach PNG wandeln lassen. Manko 1: der Schritt ist nicht wirklich praktikabel, 800 Bilder dauerten auf dem HTC Magic gefühlte 3 Wochen, effektiv wohl so was an 2 Stunden. Und das – die ist mein Manko 2 – bei einer (nicht einstellbaren) Auflösung von 480×320 — für einen HD-»Fanatiker« wie mich natürlich mehr so unbrauchbar :(
Narf. Muß ich jetzt wirklich das SDK rausholen und mir TimeLapseDROID selbst schreiben? *sigh*