Fritz!App Fon oder: WTF‽

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Nachdem Sipdroid ersten ausgehenden Anruf im internationalen Format $irgendwen anrief und beim ersten Anruf, den es vom ge-7170-ten Speedport W900V (.70er FW) hätte signalisieren sollen, vor Ehrfurcht einen Milestone-Reset ausführte, wollte ich ‘SIP on Android’ wieder von der Projektliste streichen. Aber da stolperte ich über einen Tweet zu ‘Fritz!App Fon’ – und da es eine Android-App gibt, war Ausprobieren Ehrensache. Tja, das Ergebnis war dann ernüchternd :( Schade, die Box kann und macht SIP, und der Code der App ist angeblich GPL’ed – welchen proprietären Kram hat man denn da wieder eingebaut? :(

Kamera: Vignette Vignette for Android

Von der unerträglichen Langsamkeit des LANs

vdr-1:~# ethtool eth1
Settings for eth1:
Supported ports: [ TP ]
Supported link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
1000baseT/Full
Supports auto-negotiation: Yes
Advertised link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
1000baseT/Full
Advertised auto-negotiation: Yes
Speed: 1000Mb/s
Duplex: Full
Port: Twisted Pair
PHYAD: 0
Transceiver: internal
Auto-negotiation: on
Supports Wake-on: pumbg
Wake-on: g
Current message level: 0x00000033 (51)
Link detected: yes
vdr-1:~# mii-tool eth1
eth1: negotiated 100baseTx-FD flow-control, link ok

Mal ganz abgesehen von den uneinheitlichen Signalen, 100 MBit/sec aka 12 MByte/sec ist schon saulahm, wenn man darüber, wie ich, Mediendaten »wuppen« will.
Leider, da 1 GBit/sec im fraglichen System instabli nur funktionierte, müssen alle Daten nun durch dieses Nadelöhr. Meine Fileserver selbst sind nicht viel schneller, trotz GBit-Anbindung: die Platten hängen per USB 2.0 dran und damit sind zwischen (häufiger) 20 und (selten) knapp 30 MByte/sec für NFS realistisch.
Derzeit geht es darum, die über die Jahre »gewachsene« »Struktur« zu entfelchten und die Abhängigkeiten zu reduzieren. In der Zeit vor den billigen DockStars hatte ich immer mal wieder (1-TB-) USB-HDDs an Rechner im LAN geklemmt und als weitere Videoverzeichnisse in VDR eingebunden:

vdr-1:~# du -sh /newvideo.? | gawk '{printf("%s ", $0); systemstr=sprintf("df --portability -h %s | grep -v Filesystem ", $2); system(systemstr);}'|gawk '{printf("%-5s %s %-5s %s\n", $1, $2, $6, $3);}'
136G /newvideo.0 0 /dev/hda3
826G /newvideo.1 199M death:/data-20100401/newvideo.1
0 /newvideo.2 1.9M /dev/hdd3
3.7G /newvideo.3 199M death:/data-20100401/newvideo.3
634G /newvideo.4 0 death.uu.org:/data/newvideo.4
83G /newvideo.5 199M death:/data-20100401/tmpvideo.5
5.7G /newvideo.6 199M death:/data-20100401/newvideo.6
179G /newvideo.7 16M nslug-1:/data/tmpvideo.7
3.9G /newvideo.8 199M death:/data-20100401/newvideo.8

Wie man auch sehen kann: eine gewisse Konsoldierung hat schon stattgefunden, das Gros der Inhalte wurde auf dem Quadcore-Hausserver schon zusammengezogen, die Erfahrung zeigt aber, daß es vorteilhaft wäre, die Funktion »VMWare-Server« und »Fileserver« zu trennen, denn unterschiedliche »Anforderer« greifen zu unterschiedlichen Zeiten auf die Dienste »VMWare« und »Fileservice« zu.
Hier kommen nun die DockStars zum Zuge; einen Fileserver habe ich schon seit geraumer Zeit, und er hat mir schon viel Kummer bereitet. Aufgrund des Preisverfalls habe ich irgendwann angefangen, TB-USB-Disks »zu sammeln«, da die anfänglichen 750 GB der 4 250er HDDs im RAID-5 auch irgendwann endlich wurden. Günstige (externe) Festplatten gepaart mit wenig Zeit und dadurch induziertem erhöhen Platzbedarf – z. B. fehlte die Zeit, automatische Aufnahmem um Duplikate zu bereinigen, die Aufnahmen selbst zu schneiden (Vor- und Nachlauf, ggf. Werbepausen) – schaffen interessante neue Probleme. Denn mehr oder minder planlos an Linux-Kisten geklemmt und jene zum Fileserver erhoben — klar, das geht technisch, aber logistisch ist es ein Alptraum (sind Aufnahmen geplant? Falls ja, bis wann muß ich fertig sein, daß alle FS wieder bereitstehen?).
Der erste Schritt, hier Ordnung reinzubringen, war die Anschaffung einer neuen TB-USB-HDD und eines Linksys NSLU2 — mein nslug-1. Leider war die Plattform dermaßen unterirdisch inperformant – VDR, der MPEG-Datenströme aufzeichnet, möchte schon gerne einen konstanten Datenstrom schreiben können, auch wenn ein anderer Client grade auf das Verzeichnis zugreift –, daß ich das Projekt ad acta legte.
Erst mit den Sheeva-Plugs keimte wieder Hoffnung auf, jene als Fileserver für die Armada an USB-Platten benutzten zu können — gleichwohl wissend, daß 1 USB 2.0-Bus eine Bandbreite von ca. 480 MBit/sec hat, effektiv dort aber 1 Platte nur 20-30 MByte/sec bringt, effektiv also gut 200 MBit/sec nutzbar sind. Und, klar, daß zwei Festplatten an einem USB-Bus optimalerweise nur alternativ angesprochen werden sollten …
Meine beiden Sheeva-Plugs allerdings haben schnell ihre Aufgabe gefunden; einer als Camera-Server, einer als Heimautomatisationsbastelbasis. Je einen Seagate DockStar und einen PogoPlug »pink«, die ja auf ähnlicher Hardware basieren, habe ich mir gesichert; und der DockStar wurde bald zum Bastelprojekt 
… wobei der große Durchbruch erst mit dem Hinweis kam, daß es den »Seagate FreeAgent DockStar« für 20,– EUR bei u. a. Atelco.de gäbe — in der Folge habe ich a) mehr Gehirnschmalz in das Projekt »DockStar als normaler Linux-(Files-)Server« gesteckt und b) bislang 4 weitere DockStars gekauft.
Mittlerweile hat 1 DockStar meinen NSLU2 abgelöst; und statt unterirdischer Performance fluppen die Daten jetzt sowohl per NFS als auch per SMB/CIFS dank GBit-Anbindung und GHz-CPU …
Soweit die erfreulichen Nachrichten; beim bisherigen VDR-Server allerdings stecke ich auf 100 MBit/sec fest, was sich insbesondere dann negativ bemerkbar macht, wenn ich Sendungen, die auf NFS-Mounts liegen, schneiden will: es gibt eine merkliche Verzögerung im Abruf der jeweiligen Szenen. Aber gut, 100 MBit/sec am Fileserver erwies sich als geringes Problem, denn die servierenden kleinen Kisten aben alle GBit/sec – nur eben die angeschlossenen Sever nicht.

Summer in the City

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So im Schatten lassen sich die 25,8 Grad (im Schatten der heimischen Gartenhütte gemessen) gut aushalten :)

Kamera: Vignette Vignette for Android

Quadcopter: 47k EUR vs. 0,3 kUSD

Quadcopter finde ich ja cool und habe – nach wenig erbaulichen Ergebnissen mit einem (gebrauchten) X-Ufo – einem solchen eine sicheren Listenplatz fest auf der next-gadgets-to-buy-Liste gesichert.
Gestern solperte ich über einen Bericht absonderlichen Inhalts zum Thema bei Spiegel Online. In dem leider nicht einbindbaren Video geht es um einen Quadcopter der Polizei Hannover, der eine um 90 Grad schwenkare (VGA-) Kamera beinhaltet und für seine angeblichen Kosten von 47.000 EUR bislang nur Tests absolviert hat.
Und heute stolpere ich über einen Mashable-Beitrag, demnach der Quadcopter AR.Drone von Parrot für 299,– USD im September auf den Markt kommen soll, ausgestattet mit 2 Kameras und gesteuert mit iPhone/iPod touch:

Sieht schon geil aus, oder? Dafür würde ich mir glatt ‘n iPod touch kaufen ;)
Aber, mal abgesehen davon, daß man mit DIY-Quad- oder gar Hexa-Coptern schon Gewichte bis 1 kg locker in die Luft befördern kann und bei dem Gewicht deutlich bessere Optiken möglich sind: auch Ende 2008 war diese Technik doch keine mehrere zehntausend Euro mehr teuer? Hat Spiegel da schlecht recherchiert oder wurden die bisherigen Gesamtprojektkosten genannt (ohne dies so auszuweisen)?

Kultur hui, Wegepflege pfui

Ich möchte hier nur einmal kurz darauf hinweisen, daß die Bürger Güterslohs sich gegen einen Theatherneubau ausgesprochen hatten, als sie ausnahmsweise mal gefragt wurden.
Volkes Wille wurde aber genauso ignoriert wie die schlechte Kassenlage, ein Theaterneubau mußte her und so spart sich Gütersloh jetzt augenscheinlich die Instandsetzung unter anderem der Brücke über die Dalke bei der Weberei? Den Anschein hat es, und daß Gütersloh deftig sparen muß, ist schon lange kein Geheimnis mehr:

In der Sitzung am Samstag, den 21.02.09 scheint man sich auf einen Einsparungsbetrag von 10,9 Mio. Euro verständigt zu haben. In der kommenden Woche werden sich damit die Fraktionen in ihren Sitzungen noch einmal beschäftigen. Am 27. Februar 2009 soll dann der Rat das endgültige Paket

Im Jahre 2010 ist der Nothaushalt nur noch mit drastischen Maßnahmen aufzuhalten:

Die Stadtbibliothek Gütersloh soll nach der Meinung der politischen Mehrheit im Bildungsausschuss 700 000 Euro bis ins Haushaltsjahr 2014 einsparen und ihren Zuschussbedarf von derzeit knapp über zwei Millionen Euro auf dann 1 386 000 Mio Euro senken. […] Die Alternativen, die Haushaltssicherung und Nothaushalt mit sich brächten, seien weitaus drastischer als die vorgeschlagenen Sparmaßnahmen, dann sei jeder freiwillige Zuschuss in Gefahr.

 
Aber was soll’s, Hauptsache Gütersloh hat seinen Kulturwürfel, Brücken sind was für Schattenparker; und wen wundert es schon, daß zwischen Berechnungen und Verwaltungsangaben ein paar Millionen Euro Unterschied sind?