Online on the ICE

(Blogged via flickr)

Cool, despite the draw on it’s power, the E5 did it’s job of keeping me online between Berlin and Bielefeld well. Even the rather picky VPN did not restart once.

Kamera: Nokia N900 (Brennweite 5.2mm, f/2.8)

Android, bye, bye

Android’s future lies past it. At least for me, although I was fond of this rather cool phone OS for some years now; but Android suxx big time in 2011 and this is mostly because of Google gone evil:

  • Updates. They just don’t happen.
    It’s not that Google halted development, it’s more the contrary. In Android, your $500 phone of last May today is just shit. Your famous vendor, be it HTC, Motorola, to name the worst offenders, or even Google itself, just does not provide you an update to the current version of the OS in a timely manner.
    It’s the same shitty kind of software non-support those of us old enough recevive back in the early 2000’s from Microsoft and their ever changing PocketPC/Windows Mobile venture. (Which basically proves that Google has not learned from the past – and went evil after all.)
    What’ I’m talking about? Well, where’s Android 2.2 for the Vodafone HTC Magic “with Google”? Where’s Android 2.3+ for the Motorola Milestone? Just not there — and it will never come. Videochat? Requires ridiculosuly 2.3+ or 3.x; although quite some devices have the cpu power and some even the second cam, it’s just not there.
  • Honeycomb. The microsoftisation of Android.
    Honestly. Where’s the fucking source code to Android 3.x, Google? Beliving on »not be evil« in the sigh of Google close-sourcing the Android code is, well, a no-go.
    To me, the Android tablet market is currently stabbed to death by Googles move to make Honeycomb/Android 3.x a closed software thing. That approach will fail on two fronts: first, at least the GPL-derived portions will be freed after some time (and some US lawyers getting a bit richer), and second, the spirit of Android as the free smartphone OS has now been killed by Googles bold move to keep Android 3.x to itself. You’re still not that big, Google. Close, but not there yet …
  • USB host mode. Old news for the majority of Tablets.
    Actually, and that’s one of the thingy I once liked so much on Android, USB host mode is not difficult. And as I pointed out for my POV Mobii Tegra2, which per default had the USB port in host mode, quite a lot of USB standard peripherals already »just work« – in 2.2 already, no technical need for a closed-source 3.1 really.
  • Google neglecting it’s supportive user base
    … is basically the former point, »Updates. They just don’t happen.« combined with the strive to bump the version number to unseen heigths.
    I’m pissed by Google using the Xoom as it’s 3.0 premier product, which still has the MicroSD slot disfunctional – I will not spend some 500 bucks on a hardware that does not deliver. And Motorola as the vendor is known for not delivering concurrent updates, as any Motorola Milestone owner knows by heart. See two suckers combine to deliver a sucking product …
    I do think Android 3.0 »Honeycomb« could be nice, but since Google is closed-sourcing it, you have to pay a quite high »Honeycomb-fee« to buy a Honeycomb tablet – which, given the Android way of not delivering updates, will be an outdated-by-software junk hardware in 4-8 months.
    Google did not use the time to clean up the no-updates mess it keeps causing, thus the time any Android device nowadays is usable (in terms of getting OS updates and the latest software runs on it) is 6-8 months at the latest. Can you spell »foobar’d«?

I quite liked the Android idea, back than as it was a cool Open Source project; but Google sits on the Android 3 stuff like Microsoft on protocol descriptions, so basically, Android’s high time now lies in the past.
It was nice while it lasted, but with Android being not Open Source anymore and Nokia kicking Maemo/Meego, my next phone most likely will be WinPoo7-based. At least it’s a capable hardware, something you can’t say from any given Android device …

Mehrweg ist der Weg

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… hieß es mal; und mir wird wieder mal klar, warum hier in Berlin insbesondere Bierflaschen eher im Müll (bzw. den Aldi-Tüten der agilen Pfandsammler) landen.

Kamera: Vignette Vignette for Android

Spatz im Brot

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Stadtspatzen sind wirklich schlauer und frecher; dieser hier hat sich am Brot schlaraffiert :-)

Kamera: Nokia N900 (Brennweite 5.2mm, f/2.8)

Die Mär von den überbordenden Netzkosten

Schick, ein Blogeintrag thematisiert, was augenscheinlich schon viele vermutet und teils auch ‘ermessen’ haben — und die Telekom reagiert:

Verschwörungstheoretisch würde es ins Bild passen: Die Telekom denkt über Serviceklassen für gesicherte Qualitäten nach und um Druck zu machen, drosselt sie die Kapazität bzw. zahlt dem US-Provider nicht genug Geld für Aufstockung. Achtung! Letzteres müsste eigentlich zum Aufschrei der Community führen, denn dann würde die Telekom ja aktiv durch andere Netzbetreiber diskriminiert – es sei denn, sie zahlt! […]

 
Netter Versuch, aber von der bedingungslosen Bandbreite bis zum Abwinken sind sowohl die Kunden der Telekom als auch die Telekom als Kunde anderer Anbieter noch weit entfernt. (Kostenloses) Peering ist doch nur eine vereinfachte Verrechnung: ich will 500 TB in Dein Netz schieben, Du 500 TB in meins, anstatt daß Du mir 500 TEUR/Monat in Rechnung stellst und ich Dir 500 TEUR/Monat, machen wir’s zu jeweils eigenen Kosten. Das funktioniert unter gleich großen Spielern ganz gut, bei einem großen Sauger aus US-Quellen wie dem (Endkunden-) Netz der Telekom wird jene für adäquate Anbindung an das Netz mit den Informationen, die die Kunden wollen, eben bezahlen müssen — entweder mit relevanten Inhalten für US-Bürger oder angeschlossene Netze oder eben mit harten Euronen. Denn, ja, Netze kosten, einmal verbuddeln und vergessen reicht nicht.

Aber jetzt wieder zum Thema aus dem Blog stadt-bremerhaven: Ich weiß nicht, was der Hintergrund bei anderen Netzbetreibern ist, bei der Telekom ist die Beobachtung aber richtig – ja, es läuft langsamer. Allen Verschwörungstheoretikern zum Trotz sind die begrenzten Kapazitäten im Netz die Ursache: Die Nachfrage nach YouTube-Videos explodiert, deshalb werden wir die Kapazitäten jetzt verdreifachen. […] Qualitätsklassen, die diskriminierungsfrei angeboten werden, können die Refinanzierung auch auf die Anbieter der Inhalte verlagern. Für einige Services ist eben zu jeder Zeit eine bestimmte Qualität notwendig – so können Netzbetreiber Inhalte, die viel Netzkapazität benötigen, störungsfrei zu jeder Tageszeit zum Anschluss bringen. Anbieter können einwandfreie Services bieten, Kunden können sich auf Verfügbarkeit verlassen, Betreiber investieren in den Ausbau. […]

 
Die rosa Brille scheint festgewachsen, allerdings verwundert das natürlich im Blog der Telekom nicht besonders :-) Darum möchte ich den Absatz doch mal kurz sezieren:

  • Bemerkenswert ist ja die Aussage »deshalb werden wir die Kapazitäten jetzt verdreifachen« — wenn das so einfach geht, warum nicht früher, anstatt den Kunden Highspeednetz in der Werbung vorzugaukeln und ‘ne Wurfleitung faktisch anzubieten?
  • Die Bezahlung der Leistungen ist schon, mehrfach, erfolgt.
    • Es zahlt jeweils der Anbieter an seinen direkten Netzlieferanten.
    • Es zahlt jeder Endkunde für eine Regelbandbreite; der moderne Zusatz »bis zu« greift bei der technischen Anbindung der Last Mile, nicht aber für den Backbone und die Netzübergänge.
  • Natürlich gibt es für 19,95 im Monat keine garantierten 16 MBit/sec zu jedem einzelnen Rechner auf diesem Planeten. Aber: »Best Effort« ist es eben auch nicht, wenn man ein bestehendes und erkanntes Überlastproblem nicht behebt. Das wäre »Least Effort«, dafür wären auch 1,95/Monat zu viel.
  • »Die Refinanzierung auch auf die Anbieter der Inhalte verlagern« heißt nichts weiter, als auch was von dem Kuchen des direkten Providers abhaben zu wollen; um beim Telefon zu bleiben, dem traditionellen Geschäftsfeld der Telekom, um das erhöhte Gesprächsaufkommen durch unerwünschte Werbeanrufe schultern zu können nach dem Preisverfall in den letzten Jahrzehnten (von umgerechnet ca. 10 EUR/h Ferngespräch auf heute rd. 0,6 EUR/h — 60 Minuten zu je 1 Cent), muß jeder Telekom-Kunde nun pro angenommenem Anruf 5 Cent pro Minute zahlen? Denn die Callcenter zahlen ihren Carrier ja schon, für welchen Mehrwert sollten sie an die Telekom also noch zahlen? Bleibt als Melkvieh doch nur der eigene Kunde …

Letztlich argumentiert die Telekom hier ähnlich schräg wie die privaten TV-Anstalten beim HD+-Unsinn: für eine technisch überflüssige Verschlüsselung und Einschränkungen bei der Nutzung soll der Kunde, bitte schön, mehr zahlen, schließlich biete man ja auch einen Zusatznutzen — für die Anstalten (Werbeüberspringverbot, Verschlüsselung des zuvor unverschlüsselten Signals). Für den Kunden bedeutet HD+ nur Nachteil an Nachteil, es ist ein technisches Dongle zur Etablierung eines neuen Geschäftsmodells, welches man sich vom Nutzer bezahlen läßt.

Imposanter Zug

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Ehemaliger DDR-Schnellzug, reingerollt und zur Besichtigung auf Gleis 8 freigegeben anlässlich des fuünfjährigen Bestehens des Berliner Hauptbahnhofes.

Kamera: Nokia N900 (Brennweite 5.2mm, f/2.8)

Sekte und Warner auf'm Alex

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Panorama mit Android schlug fehl, drum kurze Bilderklärung: links ein Scientology-Stand, dem gegenüber rechts ein Trupp von 3, 4 jungen Menschen mit Masken und Warnschildern ‘gefährliche Sekte’ oder so (rechts, etwas aus der Bildmitte).

Kamera: Motorola Milestone (Brennweite 4.0mm (35mm equivalent: 30mm), f/2.8)