Eye-Fi, update

Mittlerweile habe ich es geschafft, bis auf die Ermittlung des WPA-Keys im Direct-Mode ohne Windows, meine Eye-Fi zum Spielen mit Nexus 7 & Nexus 4 zu bewegen …

Vorweg: intuitiv ist irgendwie anders. Mein Nexus 7G ist nun als “Nexus 7″ — der bei Eye-Fi angezeigte Name scheint die der Hardware zu sein, sehr sinnig Jungs … — irgendwie mit dem Netbook (da wird der administrativ vergebene Name verwandt) verbandelt und schob auch tapfer Bilder, die die Eye-Fi sendete, gleich wieder … ja, wohin eigentlich, denn das Netbook war aus.

Wie dem auch sei, als Gedächtnisstütze primär für mich: in der Eye-Fi-Android-Anwendung kann man, oberster Punkt, Einstellung der Eye-Fi-Karte konfigurieren. Darunter z. B., wohin die Eye-Fi ihre Daten schicken soll. Diese Einstellungen nimmt man augenscheinlich auf Eye-Fis Servern vor, denn die Karte steckte in einem ganz anderen Rechner. Und da sie nur im Direct-Mode betrieben wurde, bekam sie auch eher nichts von diesen Einstellungsänderungen mit — bis, ja bis auf einmal sie anfing, ans Nexus 4 zu senden. Zuvor hatte ich mittels »./eyefi-config -a Mobil-AP -p KruderZahlenMixx« meinen mobilen Hotspot konfiguriert, und dabei delefoniert die Eye-Fi auch nach Hause …
Eigentlich kann sie nur von dort die Änderungen mitbekommen haben, denn die Änderungen habe ich am Nexus 7 eingegeben, Direct-Mode-Ziel war das Nexus 4 … wobei die Eye-Fi-App sicherlich auch nach Hause telefoniert, hmm.

Wie gesagt, intuitiv ist anders, nichts desto trotz habe ich nun die Eye-Fi auf meinen normalerweise unterwegs aktiven Hotspot »geeicht«, und siehe, sie begann auch kurz darauf damit, allerdings sehr gemächlich, Bilder rüberzuschieben. Denn davon waren noch eine Menge vorhanden, denn die 32 GB-MicroSD des Sensations ist auch schon seit geraumer Zeit übervoll …

Großer Vorteil gegenüber dem Direct-Mode ist, daß das Zielgerät erreichbar bleibt; beim Wechsel auf den AP der Eye-Fi hingegen geht jegliche andere Verbindung flöten.
Gefühlter Meganachteil allerdings: es scheint wahnsinnig lange zu dauern, die Bilder über einen im gleichen Raum stehenden AP auf das Nexus zu schieben, wobei schon der Direct-Mode meiner Ansicht nach alles andere als ein Sprinter ist … Und, sonderbar: als ich mich später gestern abend in einem anderen WLAN befand, lief der Bilderupload von der Eye-Fi auf mein Nexus 7 weiter — daß war IIRC so gar nicht vorgesehen, und könnte im Ernstfall auch teuer werden, wenn das auch über 3G geschieht.

Dennoch; verglichen mit der DMC-SZ5 ist die Eye-Fi doch das deutlich kleinere Übel als auch die deutlich flexiblere Lösung. Aber noch meilenweit entfernt von Oma-Erna-Tauglichkeit — auch wenn sie nur genau ein Gerät verbinden wollen würde.