Angebot und Nachfrage

Der Markt funktioniert offenbar. Zusehen derzeit sehr schön am Motorola »Lapdock« …

Deutschland hinkt mal wieder etwas zurück, schon im Sommer letzten Jahres startete wohl der Abverkauf der Lapdocks (das ist ein USB-Keyboard, HDMI-Display mit 1366×768 und Akkupack, gedacht, um ein bestimmtes Motorola-Smartphone daran anzudocken und dann Tastatur und Bildschirm damit zu nutzen), und es gab erste Umnutzungen, sei es mit einem Android-Stickcomputer oder eben mit dem Raspberry Pi.

Preisexplosion.
Grafik (c) Geizhals.AT

Ende Januar hat Golem.de einen Artikel publiziert, der Umbauten wie die besagten zu Thema hat, hier mit dem Galaxy S3 als anzuschließendes Gerät.

In der Folge jenes Artikels schnellten die Preise für das Lapdock, welches vorher für rd. 65,– abverkauft wurde, auf rd. 100,– — und da verharren sie nun scheinbar. Auch auf eBay sind die Preise deutlich in die Höhe gegangen, wahrscheinlich begünstigt durch etliche Schnäppchenjäger, die diese Geräte zuhauf kauften und nun mit gutem Gewinn wieder abstoßen möchten.

HDMI-Adapter: ausverkauft

Auch die benötigten HDMI- und USB-Adapter sind, zumindest auf Amazon.de, allem Anschein nach sehr gefragt, teilweise sind sie gar nicht mehr lieferbar. Denn das Lapdock hat 1x Micro-HDMi und 1x Micro-USB — allerdings beides ausgeführt als Stecker, da man direkt darauf die Buchsen des Telefonis stecken sollte. Für den Anschluß anderer Geräte bedarf es also mindestens zweier Gender-Changer und wahrscheinlich zusätzlicher Adapterkabel.

Schade, ich hoffe, der Hype legt sich noch mal, denn leider habe auch ich erst durch den Golem-Beitrag davon erfahren — und ‘n Androiden oder Raspberry an sowas anzuschließen klingt schon interessant, bei dem (letztwöchigen) Preis allemal ;)