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Ich mag gelegentlich deutsche Musik. Nicht zwingend Heino in Urform, aber Ärzte, Hosen, Ina Deter zum Beispiel, oder auch Lassie Singers mit dem Debut-Album.

Seit ich rausfand, daß das MMI im A6 neben Audio- auch MP3-CDs frißt (nein, kein USB-Anschluß), spielt solche nun auch unterwegs im Auto, und dort dann auch bei der letzten Tour zu den Schwiegereltern.

Ein Lied, welches gelegentliches »Nochmal!« von der Rückbank hervorruft, ist »17 Worte« von Thees Uhlmann (siehe auch Spreeblick). Neben Lat: 53.7 Lon: 9.11667 und dem wunderbaren »Zum Laichen und Sterben zieh’n die Lachse den Fluß hinauf« eines meiner Favoriten. Soviel zur Einleitung.

A7, Höhe Hattenbacher Dreieck. K2 sagt: »Das sind aber nur 16 Worte.« Verblüfftes Schweigen. »Hmm? Was meinst Du?«. K2 erklärt dann, daß, anders als der Text suggeriert, es eben nur 16 und nicht 17 Worte sind, die er aufzählt:

Wir singen, um uns zu erinnern.
Meine Wahrheit in 17 Worten:
Ich hab ein Kind zu erzieh’n, dir einen Brief zu schreiben
und ein Fußballteam zu supporten.

Und ja, K2 hat recht, wie über die nächsten rd. 50 km die ganze Familie in mehreren Wiederholungen des Liedes im Kopf nachzählte und ich hier kurz dokumentieren möchte:

$ echo "Ich hab ein Kind zu erzieh'n, dir einen Brief zu schreiben und ein Fußballteam zu supporten."|wc -w
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Ich weiß nicht, wie oft ich das Lied vorher schon gehört habe, ohne das zu bemerken. Und ich denke, ich wäre von alleine nie auf die Idee gekommen, die gehörten Worte nachzuzählen. Faszinierend.