Debian apt-get dist-upgrade …

Es mag so um die Jahrtausendwende gewesen sein, da begegneten mir die lokalen Debian-Jünger mit einem mitleidigen Lächeln, wenn ich sagte, ich sei kein Freund von Upgrades, schon gar nicht versionsübergreifend. Im übertragenen Sinne haben sie mich, in meiner Erinnerung, mit »apt-get dist-upgrade«-Rufen aus dem Dorf gejagt …

Nunja. Seit ca. einem Jahrzehnt lebe ich den split-horizon, arbeite tagsüber mit RedHat-basierten Systemen, um des nachts meine eigene – erworbene – Debianphilie auszuleben. Im Endeffekt habe ich es auch selten bereuht, aber: es ist eben auch in Debianhausen nicht alles eitel Sonnenschein:

Preparing to unpack .../libudev1_204-6_armel.deb ...
Unpacking libudev1:armel (204-6) ...
Preparing to unpack .../archives/udev_204-6_armel.deb ...
locale: Cannot set LC_CTYPE to default locale: No such file or directory
locale: Cannot set LC_MESSAGES to default locale: No such file or directory
locale: Cannot set LC_ALL to default locale: No such file or directory
Since release 176, udev requires support for the following features in
the running kernel:

- devtmpfs         (CONFIG_DEVTMPFS)

Please upgrade your kernel before or while upgrading udev.

AT YOUR OWN RISK, you can force the installation of this version of udev WHICH DOES NOT WORK WITH YOUR RUNNING KERNEL AND WILL BREAK YOUR SYSTEM AT THE NEXT REBOOT by creating the /etc/udev/kernel-upgrade file.
There is always a safer way to upgrade, do not try this unless you understand what you are doing!


dpkg: error processing archive /var/cache/apt/archives/udev_204-6_armel.deb (--unpack):
 subprocess new pre-installation script returned error exit status 1
configured to not write apport reports
                                      update-rc.d: warning: start and stop action

Na danke auch. Gut, das war jetzt der optimistische Versuch, von Debian Squeeze (old-stable) direkt auf Jessie (testing) zu kommen, ohne über Wheezy (stable) zu gehen; schön ist dennoch anders …

One thought on “Debian apt-get dist-upgrade …

  1. Du könntest zuerst den Kernel updaten und dann das udev nachziehen. Vielleicht geht das ja. Wobei es durchaus sein kann, dass das alte udev dann sagt, der Kernel wäre zu neu.

    Die udev-Misere kommt übrigens aus der Red Hat Welt.

    Grüße
    Marc

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