Der lange Weg zum Raspberry Pi in der Wolke …

Der Raspberry Pi hat ja einen ganzen Strauß voller Angebote, so ein Gerät in ein Datacenter zu stellen, hervorgerufen.

Auch ich wollte das mal ausprobieren, aber das erweist sich schwieriger als gedacht.

Von EDIS habe ich trotz erneuter Nachfrage gar nichts mehr gehört; die Raspberry Pis sind nun seit fünf Wochen bei EDIS, vor drei Wochen, Anfang des Monats, hieß es nur lapidar:

momentan stehen die Chancen gerade nicht so gut für einen Einbau in dieser Woche, wir bemühen uns Ihren RPi ans Netz zu bringen.
Bedauerlicherweise kann ich Ihnen aber leider keine ETA nennen.

Auf meine Nachfrage von Dienstag abend nach zumindest irgendeiner groben Zeitangabe gab es bislang keine Antwort; fürchte, ich muß die beiden Pis abschreiben :-(

Nicht viel besser sieht es mit dem »paid housing« in Holland bei PC Extreme aus; während man weiter damit wirbt, tut man mich, der immerhin schon am 18. September 2013 bestellt hat, weiterhin nur vertrösten; die selbst gesetzte Deadline von Ende Februar wird also gerissen, und die versprochene Information dazu bleibt aus:

Hello,

We are expecting the first batch to be installed in a few weeks time. However we cannot assure you that you will be included in the first batch. Until then, We have nothing much else to share at the moment. Hang tight, and thank you for your patience!

Cheers.

Auch das Experiment darf als gescheitert angesehen werden. Was nun?

In Rumänien wirb ein Anbieter damit, daß man neben unlimitierter Bandbreite sogar eine eigene Festplatte betreiben könne, um z. B. seinen eigenen Seafile-Server zu haben:

File server

Why not run your very own file server? Since external
hard disks are allowed you could easily run your own backup or online NAS.

Use Seafile as a Dropbox alternative or just plain old FTP,
SFTP or any other protocol you may find usefull.

Auch in Tschechien gibt es, wenn auch keine kostenlosen, so doch immerhin Angebote, einen eigenen Pi zu schicken oder dort vorkonfiguriert zu kaufen; ich denke aber, ich harre jetzt erst einmal der Dinge, entweder wurden die bisherigen Anbieter wirklich so überlaufen, aber da sie nicht einmal mehr Statusinformationen proaktiv versenden, das schmeckt schon sehr sonderbar.
Bei den neuen Angeboten möchte ich ganz klar nicht das Versuchskanninchen sein. Ich will nicht sagen, alles sei Abzocke, dazu fehlten mir auch Daten; aber so ganz nachvollziehen, warum ein RZ-Betreiber/ISP massiv sich Raspberry Pis ins DC holen möchte, kann ich dann auch nicht.

Außerdem ist meine initiale Euphorie etwas verflogen, für den DC-Einsatz wie auch als ownCloud/Seafile-Server erscheinen mir Kisten wie der ODROID doch eher geeignet — oder vielleicht auch der Cubietruck, der mittlerweile auf dem Weg zu mir ist lt. königlich-britischem Tracking: »Your item, posted on 25/02/14 with reference RU…GB has been passed to the overseas postal service for delivery in GERMANY.«

One thought on “Der lange Weg zum Raspberry Pi in der Wolke …

  1. oh. Das ist mies. Dann werde ich meine RPis wohl hier behalten. Sollten eigentlich gegen die ODroids getauscht werden.

    Naja finde schon einen Job für sie.

    Hatte mit edis schon beim vServer mieten ziemliche Probleme. Schade.

    Viel Erfolg.

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