Die Technik ist entscheidend …

… und offensichtlich, ich habe das ja so vorher nie glauben mögen, die Lage von Antennen bei Funkübertragungen.

Zum Familienbesuch bei Schwiegerelterns dient mir ja über das Wochenende wieder meine »FB-Mobil« getaufte 7270v3 plus USB-LTE-Modem als Internetzugangspunkt.

Kleine Änderung des Neigungswinkels = doppelter Durchsatz?!

Kleine Änderung des Neigungs­winkels = doppelter Durchsatz?!

Nachdem beim letzten Mal D1 rumzickte, habe ich diesmal gleich eine (1&1) Vodafone-SIM in den K5005 gesteckt und jenen in die FB. Die Verbindung kam auch auch Ahnhieb zustande, aber zur Sicherheit mußte ich natürlich erst einmal das Fritz!OS-Update herunterladen und installieren. Das tat auch, wenn auch der gemessene Durchsatz mit gut 1 MBit/sec down und 3 MBit/sec up nicht grade berauschend war.

In der Tat: zurück in der Ausgangsposition wieder nur noch ein mageres MBit/sec.

In der Tat: zurück in der Aus­gangs­po­si­tion wieder nur noch ein mageres MBit/sec.

Später am Abend wollte ich noch schnell ‘nen Raspberry Pi konfigurieren — die Teile kamen rechtzeitig vor Abfahrt aus Amazonien an. Doch das Raspian-Image mit seinen 700 MB dauerte bei 1 MBit/sec doch dann rd. 1,5 Stunden — und das, obwohl der VF-Stick in magenta leuchtete, was eigentlich LTE-Verfügbarkeit anzeigen sollte. Nunja, dachte ich, vielleicht nicht freigeschaltet oder was auch immer.

Ganz nach unten brachte gegenüber leicht schräg keinen deutlichen Vorteil mehr; am Ende habe ich durch Positionsänderung des Setups immerhin 5 MBit/sec im Downstream erreicht ...

Ganz nach unten brachte gegenüber leicht schräg keinen deut­lichen Vor­teil mehr; am Ende habe ich durch Po­si­tions­än­der­ung des Setups im­mer­hin 5 MBit/sec im Down­stream er­reicht …

Eher zufällig stieß ich beim Warten an den LTE-Stick, der sich dann aus der Wagerechten in einen etwa 45°-Winkel gen Boden neigte — und, whow, die Fritzbox zeigte einen Anstieg von 1 auf über 3 MBit/sec im Download an! Der Spieltrieb ließ mich das experimentieren: Stick zurück in die Wagerechte: zack! 1 MBit/sec. Stick so weit es geht in eine vertikale Position: wieder über 3 MBit/sec. Whow, aus 90 Minuten Wartezeit auf den Download 30 Minuten gemacht nur durch Lageveränderung? Krass; davon gelesen hatte ich ja schon, aber erst als Augenzeuge glaubt man es ja wirklich ;)

Aber, wo Licht ist, ist auch Schatten.

Leider war kurz vor Ende des raspian-Image-Downloads meine (1&1) VF GByte-Flat am Ende; VF droppte die Verbindung, hernach kamen noch wenige kByte/sec über die Leitung. Flugs eine D1-SIM genommen, und siehe, deren Netz ist trotz »nur« HSPA flotter ...

Schnelles Netz == schnelleres Ende der Inklusivbandbreite. Aber: Das D1-Netz ist trotz »nur« HSPA flotter als D2 …

Da ich mir die 1&1-D2-SIM nur zum experimentieren geholt habe, ist da nach 1 GB/Monat Schicht im Bandbreitenschacht. Und bei nun 5 MBit/sec war diese Grenze schon vor Fertigstellung des Raspian-Downloads erreicht — Fritz!OS-Update und Surfen am Nachmittag wird ja auch was verbraucht haben. VF droppte plötzlich die Verbindung, und hernach kamen noch wenige kByte/sec über die Leitung … Ich habe also flugs eine D1-SIM in meinen zweiten LTE-Stick, einen auf E398 umgeflaschten K5005, eingelegt, die FritzBox von D2 auf D1 umkonfiguriert — und siehe, deren Netz ist trotz »nur« HSPA hier flotter, 10 MBit/sec statt »nur« 5, das ist schon fast DSL-Niveau.

Für’s nächste Mal muß ich mal dran denken, ein DECT-Mobilteil mitzunehmen; dank IPSec-Tunnel nach Hause (derzeit GT; B böte sich ob der Bandbreiten eher an, aber das ist easy zu erweitern) sollte auch Telefonie über die Verbindung gehen. Mit rd. 80 ms RTT sollte das noch im erträglichen Rahmen sein — vielleicht nehme ich dann auch in den Sommerurlaub dieses Setup mit ;)