Von den Startschwierigkeiten …

Auf ein Nachfrageposting in einer Mailingliste hin, wurde ich Montag abend in einen IRC-Chat dirigiert. Wahrscheinlich habe ich meine Fragen nicht sauber verbalisiert, aber, nunja, das passiert im IRC schnell …

Ich hatte ja so meine Probleme mit meinem nach besten Wissen und Gewissen aufgesetztem Freifunk-Gateway. Daher meine Frage:

23:37 < wusel> Mal prinzipielle Frage: ich habe v6 komplett weggelassen; das ist eher keine gute Idee?
23:37 < @FFPBler> Exakt
23:37 < @FFPBler> Bei uns bekommen die knoten keine v4 IP
23:37 < @FFPBler> und sind nur per v6 erreichbar
23:38 < @FFPBler> Ausserdem willst Du im Jahre 2014 v6 aus Prinzip nicht weglassen.
23:38 < @FFPBler> Gerade, wenn Du etwas neues baust

Prinzipiell stimmt das ja, Tagesziel war aber ‘nur’ die Nutzbarmachung eines eigenen Freifunk-Gateways für die eigenen Nutzer, und da spielt IPv6, insbesondere aufgrund des Fehlens von NAT, mal gar keine Rolle. Aber damit der Gluon-Kram tut, muß man ein IPv6-Netz definieren und nutzen, nunja.

Die Kollegen aus Paderborn waren dann auch durchaus hilfreich, indem sie mich auf ein git-Repository eines »Backe-Gateway«-Scripts verwiesen. Im Endeffekt war es das, zusammen mit anderen Sourcen, was bei mir den Knoten platzen ließ. Mit v6, einem Servercrash bei »/etc/init.d/fastd restart« und ein paar anderen Korrekturen, war dann auch v4 über das Gateway kein Problem mehr ;) Da ich v6 derzeit nicht NATen kann, reicht imho die Nutzung eines privaten IPv6-Netzes.

Kurzum: Gütersloh hat sein erstes, eigenes Gateway, wir könnten also starten. Ich werde am Mittwoch versuchen, sowohl die Domain loszueisen, als auch, ein zweites Gateway bei den Berlinern zu ergattern. Schaun’ mer mal …