Hoster.

Mir geht unser lahmer Tunnel via Holland etwas auf die Nerven, und parallel zur Providersuche suche ich halt Exit-Alternativen …

In einem der lustigen Billig-Hoster-Foren wurde ich auf »Internoc24« aufmerksam. Flugs per PayPal gebucht — und ersteinmal mußte ich den Anbieter mit Ausweis-Kopie autorisieren, die PayPal-Zahlung anzunehmen und zusichern, auf Rückerstattung via PayPal zu verzichten. Im Jahre 2014 … Für eine Firma mit »Office Europa« in UK und Support auf Englisch oder Deutsch …

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Keine Antwort binnen der 24h-SLA-Frist? Dann gibt’s eben neue Tickets!

Nunja. Egal, sie sind eher billig, und nachdem ich nun langsam BGP per bird erlerne, läßt sich ein Ausfall ggf. gut verkraften, wenn denn die Performance stimmt.

Die Setup-Performance, mit »up to 4 Days« angegeben, haben sie für die Instanz in Rumänien schon mal locker gerissen, und die Instanz in Estland wurde zwar vor zwei Tagen als fertig gemeldet — alleine, sie antwortete nicht auf der genannten IPv4-Adresse, und beide Aufträge waren bis Mittwoch Nachmittag »pending« …

In der Folge wurde Dienstag Nachmittag ein Nachfrage-Ticket eröffnet; ich bin ja neu im VM-Miet-Geschäft, vielleicht muß ich ja noch irgendwo klicken, daß meine VM zum Leben erwacht — zumal bei einem root-Password wie “123nimmmich24″. (Und daß, obwohl ich bei der Auftragstellung ein root-PW angeben mußte und brav pwgen bemüht habe …)

Gut, das Supportticket für die Estland-VM erreichte den Stinkegrad nach 24 Stunden, nur eine Antwort war ich dem Dienstleister, der der ewigen Zuweisung meines Geldes sich vorab versichern wollte, nicht wert. Ergo: zwei neue Tickets: eines mit Referenz zum aus dem SLA gelaufenen, ein zweites zum ebenfalls schon mehr als überfälligen virtuellen Kistchen in Rumänien.

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Mehrere Tickets: böse. Da schleudert man halt schnell ‘ne KVM hin, der achtet da schon auf die initialen Anforderungen?

Allerdings: mehr als ein Ticket möge ich doch gefälligst nicht öffnen (allein: ein Drop-Down referenziert, zu welchem Vertrag ich ein Ticket öffne, schon daher ist ein Ticket keine Option), meine rumänische VM sei nun aktiviert, und nun solle ich auch mal schön ruhig bleiben, die Tickets seien nun geschlossen.

Nicht zwingend die Service Experience, die einem amerikanischen Kunden schmeicheln würde, aber wenn ich mir Heerscharen von Schülern vorstelle, dann paßt das schon, irgendwie … Allein: die rumänische VM wurde als CentOS-, und nicht, wie beauftragt, als Debian-Instanz hochgefahren. Als zahlender Kunde heißt das: nach der dunkelgelben nun noch ein, zwei Farbstufen ins Rötliche bei der Antwort, denn der zweite Vertrag ist auch am 5. Werktag sowas von nicht erfüllt …

Bis 10:00 UTC (aka 12 Uhr Mittags) hat Internoc24 nun Zeit, die zweite VM, in Rumänien, korrekt zu instantiieren. Danach wird Internoc24 wohl doch mit einem (partiellen) Widerruf der PayPal-Zahlung leben müssen, denn auch bei nur 20 EUR/Quartal, ich warte keine Woche auf eine verfickte VM. Nicht 2014. Nicht auf diesem Kontinent.