Wardriving with Banana Pi ;)

Nachdem der Rapsberry zu langsam war, auch wegen seines bekannt performanten USB-Busses, dient mir nun ein Banana Pi als Wardriving-Plattform.

Geekstuff :-)

Wardriving-Equipment 2014

Nebenstehend sieht man das Kabelgewirr aus 2 Akkupacks, Banana Pi (im Allnet-Gehäuse — einem lustigen Puzzle für lange Winterabende), USB-Hub mit drei 802.11 bgn-Adaptern sowie dem GPS-Tracker, hier per USB angebunden. Ferner tut ein per Ethernet verbundener TP-Link MR-3040 als »ROOTer« (OpenWRT-basierte Firmware für den Einsatz als GSM/UMTS/HSPA/LTE-Gateway) seinen Dienst und sorgt für die mobile Connectivity. Der Banana Pi baut über das Mobilfunknetz einen OpenVPN-Tunnel nach Hause auf, sodaß auch ohne WLAN-Nutzung Kismet auf dem Banana Pi kontrolliert bzw. gestoppt und gestartet werden kann. Das WLAN im »ROOTer« ist in diesem Falle abgeschaltet, da es die WLAN-Messungen ja massiv stören würde.

Die drei USB-WLAN-Sticks scannen parallel das 2,4 GHz-Band ab (einen unter armhf funktionalen 5-GHz-Stick habe ich leider nicht zur Hand, es findet sich hoffentlich im Berliner Fundus noch was; alles, was ich kurzfristig aufgrund von Tipps im Netz oder eigenen Erfahrungen kaufte, basiert mittlerweile auf neuer, bestenfalls unter x86/x64 unterstützter, Hardware :-(); einer davon fest den Kanal 9, unseren Güterloher Freifunk-Kanal, die anderen beiden die restlichen 12 Kanäle.

Aktuell trage ich in der Reichweitenkarte nur die Reichweiten unserer Gütersloher Frei­funk-APs ein, evtl. wird dies in Kürze ergänzt durch die geschätzten Reichweiten der anderen gefunden Ac­cess­points, z. B. in oliv für die Kanäle 1 bis 5, orange für die unsere Kanäle be­ein­träch­ti­gen­den Kanäle 6-8 sowie 10-13 und rot für direkte Kon­kurrenz auf Kanal 9. Mal gucken, ob das sinnvolle Grafiken ergibt.