Berlin schreibt »kostenfreien WLAN-Empfang« in Übergangswohnheimen vor

Hoppla, ist NRW da auch schon so weit?

In den »Qualitätsanforderungen zum Betrieb eines Übergangswohnheimes (ÜWH) mit integrierter Aufnahmeeinrichtung (AE) nach § 44 AsylVfG« (Stand 01.06.2015) schreibt die Unterbringungsleitstelle des Berliner Landesamts für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) die Vorhaltung von (für die Bewohner) kostenlosem WLAN sowie Leihgeräte zu dessen Nutzung vor:

Information und Kommunikation
In der Einrichtung ist in allgemein und jederzeit zugänglichen Bereichen (z. B. Kinder-, Aufenthalts- und Beratungsräumen) kostenfrei WLAN-Empfang sicherzustellen. Dafür sind mobile Endgeräte (pro 100 Bewohner/innen ein Notebook oder Tablet) zur leihweisen Nutzung vorzuhalten.

Ich finde das ja sehr wegweisend, gibt’s derlei Vorgaben auch in Nordrhein-Westfalen? Denn zumindest in Güterloh ist das bislang ja ein zäher Kampf gewesen, trotz politischen Willens, diesbezüglich was zu bewegen.