IPv6 von der FritzBox ins Heimnetz?

Wahrscheinlich ist mein Setup mal wieder zu komplex …

Ausgangslage: ich habe eine FritzBox, die mich mit VDSL100 von der Telekom ins Internet verbindet. Dahinter hängt ein Linux-Rechner, der z. Zt. über eth2 mit der FB verbunden ist. Die FB hängt in einem RFC-1918-Netz, mein Heimnetz ist ein anderes /24 daraus, das Heimnetz ist der FB routingtechnisch bekannt, somit fällt nur 1x NAT an:

traceroute to ns.uu.net (137.39.1.3), 30 hops max, 60 byte packets
 1  192.168.5.33 (192.168.5.33)  15.127 ms  15.135 ms  15.133 ms
 2  192.168.177.11 (192.168.177.11)  15.126 ms  15.122 ms  15.127 ms
 3  62.155.243.28 (62.155.243.28)  24.915 ms  24.925 ms  24.923 ms
[…]

Soweit, so schick. Nun vergibt, nachdem ich auf VoIP mich habe umstellen lassen, die Telekom ja neben der einen IPv4- auch einen bunten Strauß von IPv6-Adressen; einen /64er-Prefix für das FB-Netz selbst und ein /56 für weitere lokale Netze. Mein Linux-Router bekommt auf eth2 auch ein (das erste) /64er-Prefix, der Versuch allerdings, dieses auf eth0 (dem eigentlichen LAN) per radvd zu announcen, war nur teilweise erfolgreich:

  prefix ffff:ffff:ffff:ffff::/64
  {
    Base6Interface eth2;
  };

Danach bekommen zwar alle Geräte im LAN eine v6-Adresse aus dem gewünschten Prefix mit der Link-Local-IP vom eth0 des Routers, aber das Routing tut nicht: der Router hat den Prefix auf eth0 und eth2 mit identischer Metrik (256), weshalb die Pakete wohl nicht nach eth0 zurückkommen. Eine manuelle Änderung der Metrik auf eth0 auf 128 macht dann zwar den Router per Public-v6-Adresse intern erreichbar, von der FB kommt aber nix an. Nur scheidet ja eine manuelle Metrik-Änderung schon deshalb aus, weil der Zeitpunkt der Prefix-Änderung unbekannt ist, der radvd-Ansatz ist so auch keine Lösung. Wie also macht man’s richtig? (Per Hurricane Electric IPv6-Tunnel klappt das mit radvd ganz hervorragend, da ist der Prefix ja auch bekannt und fest.)

BTW, gerüchteweise soll die FritzBox-Firmware ja jeglichen Datenverkehr zu den zusätzlichen v6-Netzen filtern, sodaß sie eh’ nicht nutzbar seien — kann das wer bestätigen, noch besser: dementieren, und gibt’s eine Abhilfe?