Kielholen …

… möchte ich die, die für Totalverlust der Microsoft-Windows-Möhre meiner Frau durch Locky verantwortlich sind. Ganz oben auf der Liste steht natürlich der BS-Hersteller …

Klar, Microsoft steht auf meiner Aversions-Top-10 noch über dem ersten Platz; aber auch die Protagonisten, die die Windowisierung von Linux heftigst voranbringen – systemd, Network Ma­na­ger, … –, steigen kontinuierlich in meiner ›Gunst‹.

Screenshot

Kreative Nutzung grundlegender Techniken.

Anyway, mittlerweile habe auch ich Gegenmaßnahmen gegen die überbordende Werbeflut getroffen, eine Pi-Hole-VM dient nun im LAN als DNS-Resolver, und ist durchaus fleißig. Lokale Overrides wie die Tilgung von ».gold« aus dem DNS machen das Setup angenehm flexibel. Und zudem rechtlich unangreifbar, sollte ein »Ad-Blocker-Verbot« den IT-Analphabeten im Bundestag versehentlich als Gesetz durchrutschen: es kann mich schließlich niemand zwingen, jeden Unsinn im Internet mitzumachen.

Apropros Ad-Blocker-Verbot, ein BSI-Zitat aus einem aktuellen Beitrag zur Bundestags-IT auf golem.de sollte vernunftbegabten Wesen eigentlich klar machen, daß Ad-Blocker digitale Selbstverteidigung sind:

Alltäglicher Vorfall
Das BSI gibt in dem Fall jetzt Entwarnung: […] Gleichzeitig warnt das BSI vor Drive-by-Angriffen über “schädliche Werbebanner”. Sie würden “häufig ohne Überprüfung oder Qualitätskontrolle in eine Webseite eingebunden. Auf diese Weise werden auch populäre und ansonsten gut abgesicherte Webseiten Ausgangspunkt von Cyber-Angriffen.”

Tcha … warum überrascht mich diese Aussage nicht? Zumal in Verbindung mit dem überwiegend eingesetzten Desktop-Betriebssystemen dort?