About …

… me.

Da sich, bedingt durch das Engagement für Freifunk, der eine oder andere fragen wird, was dieser ›wusel‹ für ein komischer Typ ist, hier eine Art Lebenslauf mit dem Fokus auf Netzthemen:

  • bis 1987: Aufgewachsen im Sietland, über G7000, VC-20 und C-64 dann um 1987 zum Amiga 1000 ge­kom­men, und mit dem Amiga begann der Wechsel vom Kon­su­men­ten zum Produzenten …
  • ab 1989: Studium der Informatik in Hamburg. Kauf eines 2400/NONE-Modems ohne Post­hörn­chen für un­säg­lich viele DM, erste Aus­flü­ge in die DFÜ. Blöd aus dem Siet­land, denn alles war Fern­zone (nur, um Haus­num­mern zu nen­nen: 1 Stunde nachts on­line kos­te­ten um und bei 20 DM (ca. 10 EUR)). Und 2400/NONE war selbst im Nah­be­reich von Ham­burg teuer (Down­loads lang­wier­ig, Chats zeit­fres­send).
  • um 1990: vom Geld des Studi-Ferien-Jobs Kauf eines USR Courier HST (ca. 1500 DM, entspr. rd. 750 EUR). Damals eines der beiden Top-Model­le (IIRC); 14400/MNP5, dank Da­ten­kom­pres­sion konn­ten da schon über 20 kBit/sec (kom­pri­miert) über die Leit­ung huschen. 20 kBit/sec, das ist übrigens rund ein Drittel der Ge­schwin­dig­keit von GRPS oder rd. 5% der UMTS-Ba­sis­ge­schwin­dig­keit von 384 kBit/sec (womit heute nie­mand mehr ins Netz wol­len wür­de) …
  • ab 30.09.1990: Teil­nahme am Use­net, seit die­sem Tage auch mit Mail­adres­se. Ab diesem Zeit­punkt per eMail (über UUCP; das Do­main­sys­tem war noch recht jung) er­reich­bar und über die Zeit mit hactar.UUCP/hactar.hanse.de ein relativ ak­ti­ver UUCP-Ver­tei­ler für Mail und News.
  • zwischen 1991 und 1992: Beitritt zum und Aufnahme aktiver Tätigkeiten im Hanse-Networking e. V.
  • 21.06.1992: Gründungsmitglied (für Hanse.DE) des In­di­vi­dual Net­work e. V. (IN, in­di­vi­dual.net)
  • ab 1993: ISDN-Anschluß (1TR6) mit »ISDN-Master«-Amiga-ISDN-Karte (die ich mochte), de-facto Beta-Tester (S. 67) davon.
  • auch 1994 noch Vorstandsmitglied Hanse Networking e. V. (auslaufend)
  • ab 1994: Teilhaber des damaligen Xlink-PoPs Würzburg.
  • ab 1997: Server­schabe bei IS Internet Services in Hamburg (ex-MAZ; u. a. »net­surf.de«), dort u. a. News­mas­ter und Ini­ti­ator des ers­ten kom­mer­ziell ge­stütz­ten Ser­vers im IRC­NET.
  • 11.06.1997: Registrierung von uu.org
  • ab Frühjahr 1999: Server­schabe bei mediaWays in Gütersloh.
  • ab ca. 2005: Projekt »sietland.net«, um die feh­len­de DSL-Ver­sorg­ung in der Fläche durch WLAN-Technik zu er­gän­zen; ein­ge­schla­fen Ende 2006, als DSL in Ih­lien­worth ge­schal­tet wur­de.
  • ab 2006: durch sietland.net und La Fonera auf Frei­funk per se auf­merk­sam ge­wor­den. Plan, sollte ›siet­land.net‹ ab­he­ben, dort mit Frei­funk weiter zu machen.
  • seit Juli 2010: Server­scha­be bei Nokia gate5 in Berlin
  • seit Ende 2013: Idee, Frei­funk in und für Güters­loh zu etab­lier­en; Tech­no­lo­gien haben sich mas­siv ge­wan­delt, Hard­ware ist für ‘n Appel und ‘n Ei zu haben …
  • Juni 2014: Schulterschluß mit Detlev Buschkamp, der parallel auf die Idee von »Freifunk Gütersloh« kam; faktische Grün­dung der Bür­ger­ini­tiati­ve
  • 02.07.2014: Freifunk-Güters­loh-Blog geht online
  • 20.07.2014: Freifunk.Gütersloh-Kickoff findet statt.
  • 02.09.2014: Freifunk Güters­loh reißt die Marke von 100 Knoten!
  • ab Oktober 2016: Aufbau eigenes AS (AS206946) mit PIv6 und PAv6; Übernahme meiner v4-Netze möglich, aber nicht konkret geplant
  • seit November 2016: Serverschabe bei mail.de in Gütersloh
  • ab November 2016: Aufbau eigenes AS (AS206813) für »4830.org« als zukünftigen Träger(verein) des Freifunks im Kreis Gütersloh
  • Juni 2017: Planung Anschluß an Community-IX für AS206813 und Coloclue für AS206946

Kurzum: es geht mir in der Regel um »die Sache«; daß sich WLAN für Ih­lien­worth und umzu mit dem Te­le­kom-Aus­bau er­le­digt hatte, fand und finde ich gut. Funk­net­ze haben ihre ei­ge­nen Ge­setz­mäß­ig­keit­en, und da­mals hät­ten wir max. 4x 20 MBit/sec (4 eigen­stän­di­ge Kanäle im 2,4 GHz-Band zu je, damals, 54 MBit/sec brutto, was ca. 20 MBt/sec netto ent­spricht) über­tra­gen kön­nen. Te­le­koms Glas­fa­ser­netz ist un­gleich leis­tungs­fähiger, wie viele WLAN-Ini­tia­ti­ven jener Zeit er­kannt haben …

Foto

Me, 2006, Baltrum ;-)

Auch Freifunk Gütersloh hätte ich nicht (mit) ge­star­tet, gäbe es eine sinn­voll nutz­bare Alter­na­ti­ve in Güters­loh. Aber da die An­bie­ter alle ver­suchen, ihr ei­ge­nes Süpp­chen zu koch­en und zu ver­mark­ten, an­derer­seits die Prei­se für leis­tungs­fähige WLAN-Hard­ware auf einem neuen Tief­punkt sind — sollte man diese Gunst der Stunde nutzen, imho.

Das Foto entstand übri­gens an un­se­rem Ab­rei­se­tag des Oster-Ur­laubs auf Bal­trum, zu dem ich über einen Freund und (nun Ex-) Kol­le­gen kam, wel­cher auch jenes Foto schoß: währ­end wir (ich, meine Frau und meine beiden Kids sowie Teile seiner Familie) auf un­se­re (dies­mal nur meine Fa­mi­lie ;)) Fähre war­te­ten, er­eil­te mich ein »Call«. Schlumpf, der ich bin, hatte ich nur für die Werk­ta­ge des Ur­laubs darauf ge­ach­tet, daß ich keine Be­reit­schaft habe. An dies­em, IIRC, Sonn­tag, hat­te ich of­fen­sicht­lich sig­na­lisiert, frohen Mutes in die kom­men­de Be­reit­schafts­woche star­ten zu wol­len … Nunja, wochen­ends und feier­tags un­ter­bindet nichts die Be­reit­schaft, Be­reit­schaft-aus­schließ­en­der Ur­laub wird nur werk­tags ge­nom­men …

Ergo: relativ bequemes Plätzchen suchen (Strandkorb: check), Telekom-PCMCIA-Karte zücken (damals war das so; heute habe ich je Netz mindestens einen ›Personal Hot Spot‹ per BT/WiFi am Start) und *klick* … hat der Kollege mich im Kasten ;) Und so ziert es nun seit Jahren meine Social-Media-Auftritte.

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