Welcome to version hell #xbmc #vdr #vnsi #Rpi

Installed Raspbmc, an XBMC distribution for the Raspberry Pi, on one of mine yesterday and started to enjoy streaming music and video from my Android tablets and the SMB share with all my music on it. But, like OpenELEC, Raspmbc won’t talk to my VDR’s VNSI server — and now I discovered why. Continue reading

Von Entertain, Rechten und meinen Visionen

Ich muß mal wieder etwas Luft ablassen, eine Kategorie »Contentmafia« ist wohl langsam überfällig … Wie dem auch sei, die Vorstellung von »Entertain to go« möchte ich zum Anlaß nehmen, ein bißchen über das technisch machbare, aus meiner Sicht notwendige Grenzen der Einflußnahme der Rundfunkanstalten sowie meine Visionen hinsichtlich des Medienkonsums (Schwerpunkt Bewegtbild; Musik ist abgedeckt durch Squeezecenter und -player) zu reden.
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Seagate GoFlex Net, debianized

This is kind of an update to a previous article focussed on puitting Debian onto a Dockstar. In the meantime — it’s two years since the Dockstar was famous (and cheap; or: famous because it was so damned cheap :-)) –, it’s SATA brother, the Seagate FreeAgent GoFlex Net (yes, a long name; STAK200 is the product code), dropped into the 30 EUR prince range, and, frankly, if you do use the USB bus for anything, like e. g. stream DVB off attached devices, you do not want your system’s normal disk I/O gets in the way here.
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HD+Werbung – und nur gegen Geld

RTL läßt nicht locker, und nun springt auch die krieselnde Pro7Sat1-Senderfamilie auf den Zug ins Pay-To-View-FreeTV auf:

Noch im Spätsommer 2009 sollen RTL und Vox über HD+ von SES Astra zu empfangen sein, im Januar 2010 sollen dann Sat.1, ProSieben und Kabel Eins folgen.
Die Plattform HD+ ist senderunabhängig […]. Denn HD+ umfasst auch ein Bezahlmodell und die nötige Technik wie Smartcards. So plant RTL beispielsweise, für seine beiden HD-Programme RTL und Vox nach dem ersten Jahr Gebühren zu verlangen. Bisherige HD-Receiver sind mit neuen Modulen für den Standard CI-Plus nicht kompatibel.

 
Nächster Versuch also von SES Astra einerseits und den führenden Privatsendern, wieder angeführt durch die RTL-Gruppe, mit irreführenden Marken – ein Plus bietet »HD+« nur den Sendern und dem Anbieter SES Astra; der Endkunde hat Einbußen im Geldbeutel und in der Nutzung seiner bezahlten Hardware hinzunehmen bei diesem technologisch überflüssigen System – beim TV-Konsumenten über die Schiene »hochauflösendes Fernsehen« Geld abzuzwacken und dessen Rechten einzuschränken, wie das c’t-Magazin ausführt:

Philips bringt im April [2009] erste Fernsehgeräte mit integriertem Empfänger für digitales Kabelfernsehen (DVB-C) und einem „CI-Plus“ genannten Interface auf den Markt. Wer ein passendes CI-Plus-CAM (Conditional Access Module) und eine gültige Abokarte besitzt, kann damit unverschlüsseltes wie verschlüsseltes digitales Kabelfernsehen empfangen – wie zuvor schon mit CI-Receivern ohne „Plus“.
Doch während die Daten beim bisherigen – offiziell „DVB-CI“ genannten – Verfahren nach dem Passieren des CAM unverschlüsselt sind, sichert ein CI-Plus-Gerät den kompletten Signalverlauf gegen äußere Eingriffe.
Auch die Durchsetzung von analogen Kopierschutzmechanismen ist sichergestellt: Der Digital-TV-Anbieter legt für jedes „Programm“ (ein TV-Kanal oder eine einzelne Sendung) fest, ob der analoge Ausgang mit einem Kopierschutz (Macrovision) belegt wird oder etwa bei HDTV-Sendungen nur Videobilder in Standardauflösung liefert. Schließlich wird auch der Jugendschutz mittels nicht deaktivierbarer PIN-Abfrage strikt eingehalten.
Jeder CI-Plus-Empfänger besitzt schließlich seinen eigenen Satz an Schlüsseln und Zertifikaten, um im Falle einer Kompromittierung des Sicherheitssystems einer Receiver-Reihe diese Geräte deaktivieren zu können. […]
[…] Vor allem aber gibt es keine Sicherheit, dass der Empfang verschlüsselter Programme auch morgen noch klappt: So wechselte Kabel BW im Mai 2008 die Verschlüsselung für die über sein Netz ausgestrahlten Pay-TV-Programme von Kudelskis Nagravision auf NDS’ Videoguard, […]. Selbst Humax’ LCD-TV LDE-HD32C lässt sich trotz Premiere-HD-Zertifizierung nun nicht mehr in Baden-Württemberg zum Empfang des Pay-TV-Senders einsetzen, […]

 
Man sollte sich den ganzen Artikel mal zu Gemüte führen um zu begreifen, welche tiefgreifenden Einschnitte in die häusliche (digitale) Verwendung die TV-Anbieter hier über das Trojanische Pferd HDTV durchzusetzen versuchen; so sieht diese »Plus«-Spezifikation wohl auch vor, daß der TV-Sender je Sendung bestimmen kann, ob Aufnahmen, sofern er sie überhaupt erlaubt, beliebig oft oder nur für eine vom Sender bestimmte Zeit abgespielt werden darf. Auch das Überspringen von Werbeblöcken – Standard bei jedem aktuellen Festplattenreceiver – oder das sog. Timeshifting – eine live angesehene Sendung anhalten (also ab jetzt speichern) und später ab dieser Stelle weiterschauen; auch dies übrigens seit Jahren ein Feature der VDR-Software für Linux, lange bevor T-Entertain überhaupt auf eine Powerpoint-Folie geschrieben wurde – kann und wird der TV-Sender kontrollieren.
Nachdem die Politik als Handlanger der Medienindustrie Umgehungen von Verschlüsselungsmaßnahmen kriminalisiert hat, geht nun die Industrie hin und entrechtet die Verbraucher konsequent weiter. Nicht der Besitzer eines Aufnahmegerätes entscheidet in Zukunft, wann er eine Sendung sich ansehen möchte; der TV-Sender, der hierfür auch noch zusätzliche Bezahlung vom Verbraucher verlangt, klebt da ein Verfallsdatum drauf und schon ist der Krieg der Sterne nach z. B. vier Wochen nur noch ein nutzloser Datenhaufen auf der Festplatte, da das Ansehzeitfenster sich geschlossen hat.
Schöne neue Welt — von der in Ansätzen sich T-Entertain-Nutzer schon heute ein Bild machen können, denn diese Plattform sperrt seit langem bereits bei diversen Sendern/Sendungen die Mitschnitt- und Timeshift-Funktion.

2007: A PVR Odyssey

Kurzer Einleitung: meine Eltern leben in der norddeutschen Tiefebene, also dort, wo man in 20 bis 30 Jahren die Erlebnis-Unterwasserparks eingerichtet haben wird, Motto »Erleben Sie das Cuxland, 4 Meter unter dem Meer«. Fernab von Kabelanschluß zwar, aber in keiner DSL-Wüste und auch nicht ohne Satellitenempfang. Es handelt sich im einen Bungalow aus den späten 60ern, TV-Anschluß gab es einen im Wohnzimmer; dieser wurde allerdings schon in den 80ern durch einen analogen Satellitenanschluß ersetzt. Vor ca. vier Jahren wurde die analoge Technik entsorgt und es sollte eine komfortable, digitale Anlage her. Keine VHS-Aufnahmen, die zwischendrin andere Programmfragmente enthielten, weil versehentlich der einzige Receiver umgeschaltet wurde während der Aufnahme …
Möglichst ein All-in-one-Gerät, um einige Fernbedienungen wieder wegpacken zu können und wieder Platz auf dem Wohnzimmertisch zu haben.
Da jedes Empfangsteil prinzipiell einen eigenen Zugang zur Schüssel benötigt – ein Einkabelsystem bot sich schon wegen fehlender Inhouse-Koaxverkabelung nicht an –, wurde eine neue Schüssel samt QuadSwitch-LNB montiert, zwei digitaltaugliche Kabel ins Wohnzimmer sowie eins ins Arbeitszimmer gelegt und schließlich ein Topfield Twin-Receiver installiert.

Fein, fein. Oder auch nicht; leider hat jede Unterhaltungselektronik ihre eingebaute begrenzte Lebensdauer — bei solcher, die PC-Standardteile beinhaltet, z. B. Festplatten, würde ich heute auch von keiner dreistelligen Monatszahl ausgehen. Den Topfield PVR meiner Eltern hat’s über die Jahre jedenfalls doch ziemlich zerrissen; erst starb die Festplatte, dann wollte keiner es reparieren bis sich jemand erbarmte, zu Apothekerpreisen eine 160er Platte einzubauen. Der Topfield überstand dies mit Kollateralschäden: einer der beiden Tuner tat nicht mehr, inwiefern dies mit dem Festplattentod zusammenhängt oder »nur« altersbedingt zu sehen ist — keine Ahnung.
Jedenfalls suchte ich nun seit gut einer Woche nach einem Nachfolge-PVR für meine Eltern; vorauseilende Dienstleistung zum Weihnachtsfest quasi ;)
Der örtliche Fachhandel bot derweil einen HD-Ready Twin-Receiver mit Festplatte von Humax, den »iCord HD« an; 449,– Euro soll er kosten, wenn er im November demnächst rauskommt.
Das Äquivalent von rd. 900,– Deutsche Mark, für einen HD-Ready-Receiver? Mit dem meine Eltern genau 3 FTA-Programme in HD schauen könnten (Pro7 & Sat.1 – hochskaliertes SDTV, dazwischen mal ein Spielfilm in HDTV – und natürlich Anixe HD) — wenn sie denn überhaupt HD-Equipment hätten und keine ältere 70cm-Röhre? Klingt nicht soo sinnvoll, auf den ersten Blick.
Am liebsten hätte ich Ihnen ja eine Dreambox nahegelegt; von der soll es ja auch irgendwann eine HD-Variante namens DreamBox DM8000 geben, aber jene wird wohl nur »zu einem Preis von 799,- EUR (UVP laut Dream Multimedia)« erhältlich sein; das ist wiederum fast Faktor 2 verglichen mit dem iCord HD!
Aber auch die SDTV-Dreambox als Twin-Tuner-Gerät ist nicht unter 499,– (oder auch deutlich über 500,– Euro mit großer Platte) zu bekommen … Schon ein stolzer Preis, den man zahlen soll, um ein Linux-basiertes Consumer Electronics-Gerät zu besitzen — Kultstatus hin oder her. Da wäre iCord HD wieder billiger — und besser (HD-Ready).
Wenn’s Linux sein soll, fährt man evtl. mit einer DGStation Relook 400S günstiger, die es schon ab 269,– Euro ohne Festplatte (339,– mit 160er) gibt; auch der Relook 400S ist ein Twin-DVB-S-Receiver auf Linux/PPC-Basis, leider ohne das schnieke Grafikdisplay der DM 7020.
Allerdings beginnen die Twin-Tuner-Receiver bei rd. 150,– Euro mit 80er Platte — das ist noch mal ‘n Hunni weniger als man für ‘ne Relook anlegen müßte und damit ist der Traum vom Linux-PVR auch bei meinen Eltern ausgeträumt. Den Mehrwert, den eine solche Box vielleicht ihnen bieten mag, würden sie nicht sehen oder nutzen können (überraschenderweise ist kein Ethernetanschluß in der Nähe des Fernsehers, eine Weiterbearbeitung der Aufnahmen am PC, vielleicht mit Archivierung auf DVD, mit Transfer der Aufnahme über’s LAN z. B. ginge gar nicht).
Schön wäre es aber, Aufnahmen vom PVR sichern zu können; ins Netz, auf USB-Platten oder auch auf einen angeschlossenen Rechner bzw. Laptop. Festplatten halten nicht ewig, selbst 400 GB sind irgendwann voll — und als Archivmedium eignet sich prinzipiell die DVD deutlich bessser. Aber selbst dieses Feature bieten die Massenware-PVRs — jüngstes Beispiel ist der von LIDL ab 13.12.07 angebotene Silvercrest PVR: auch wenn Stand heute noch nicht ganz sicher ist, daß es das identische Produkt ist — sollte es das sein, so bietet dieser PVR einen Twin-DVB-S-Tuner, 80 GB Plattenplatz, CI-Slot und USB On-The-Go, lt. Manual einsetzbar als Host- sowie Slave-Port … Nur Ethernet, z. B. für (Streaming-)Content aus dem Internet, fehlt mir noch in der Featureliste — aber, wie gesagt, meine Eltern haben beim TV eh’ kein Ethernet.
Ich habe mal zum Kauf geraten; meine eigenen Versuche, auf Basis von S100, Zenega oder Samsung SMT-7020S eine Multimediamaschine zusammenzubauen, ist aus Zeitgründen leider ins Stocken geraten.
Eine richtig coole Basis für eine leistungsfähige (lies: HDTV- bzw. x264-taugliche) Medienzentrale stellen die Activy Media Center 5×0 dar — nicht zu verwechseln mit der ungleich leistungsschwächeren (P3-Architektur vs. P4 bei den 5×0) und eingestellten Activy 3×0-Reihe. Leider liegen die Preise hier gleich weit jenseits der 650,– Euro-Grenze, selbst gebraucht bei eBay gehen die Geräte erst für über 400,– Euro über den virtuellen Tresen.
Ich werde daher meine VDR-basierte Infrastruktur weiter ausbauen. Im Wohnzimmer läuft derzeit noch ein Zwei-Karten-VDR in einem Slimline-PC (MSI Hermes, FSC Scenic/Scovery xS), den ich durch eine 1-Karten-Lösung (Zenega oder SMT-7020S) mit irgendwas mit VDR & MMS demnächst aus Geräuschgründen ersetzen werde. Im Keller werkelt derzeit ein Misch-VDR (1x DVB-S, 1x DVB-T); dieser wird evtl. streamdev-Quelle für den VDR-Client im Wohnzimmer (Fallback, falls über die lokale DVB-S-Karte was aufgenommen wird).
Was ich dringend suche und notfalls selbst basteln muß: eine unifizierende Oberfläche für mehrere VDRs mit verschiedenen Empangsmöglichkeiten. So habe ich im Erdgeschoß (d. h. im Wohnzimmer) derzeit die Möglichkeit, Astra 19.2E sowie Astra 28.2E zu empfangen, im Keller habe ich nur Astra 19.2E plus DVB-T, im OG derzeit nur Astra 19.2E. Außerdem habe ich an einer entfernten Lokation nochmals einen VDR mit Empfang von Astra 19.2E; nun würde ich gerne einerseits über vdradmin, andererseits aber auch mit VDR-Boardmitteln, sowohl Aufnahmen »sinnvoll« über die VDRs verteilen als auch auf meinem Wohnzimmer-VDR alle Aufnahmen sehen können (ein DSL-Zugang ab 16 MBit/sec ist da bandbreitenmäßig hilfreich) — any pointers already?